15.11.2011
Hexendisco
zieht in ein
Zelt um
Narrenzunft
Lachende Kuh
eröffnet
Fasnet mit
der
Generalversammlung

Hexendisco
zieht
in
ein
Zelt
um
(Foto:
Archiv)
Die
Mitglieder
der
Narrenzunft
Lachende Kuh
Isny unter
Zunftmeister
Frank Müller
haben am
Freitag in
ihrer
Zunftstube
auf die
Fasnet 2012
angestoßen.
Anschließend
fand die
Generalversammlung
statt.
Müller
blickte
dabei auf
die
vergangene
Fasnet
zurück.
Neben den
üblichen
Veranstaltungen
wie
Maskenausgabe,
Hörnerwetzen
und
Regionenball,
war das
große
Ringtreffen
des ANR
(Alemannischer
Narrenring)
in Biberach
ein
Highlight.
Auch die
Isnyer
Fasnetbälle
im Kurhaus
wurden
nochmals
angesprochen.
Ein großes
Lob sprach
Müller
seinen
Mitgliedern
für die
Teilnahme am
Stephanuswerkball
aus. Dieser
Ball wird
speziell für
die
Heimbewohner
im
Stephanuswerk
organisiert.
Die
Narrenzunft
kommt hier
gemeinsam
mit der
Guggenmusik
jedes Jahr
gerne zu
diesem Ball.
Auch der
Rathaussturm
am Gumpigen
Donnerstag
ist seit
einigen
Jahren ein
fester
Bestandteil
der Isnyer
Fasnet.
Zunftmeister
Müller
bedankte
sich bei
Rainer
Magenreuter
für die
hervorragende
Bewirtung im
großen
Sitzungsaal.
Ein weiterer
Höhepunkt
der Fasnet
ist jedes
Jahr der
Umzug am
Fasnetdienstag.
In der
vergangenen
Saison hatte
die Isnyer
Zunft wieder
besonderes
Glück mit
dem Wetter.
Durch das
schöne
Wetter kamen
auch viele
Zuschauer
zum Umzug.
Als weitere
Aktionen
unterm Jahr
erwähnte
Müller die
Rollerrallye,
das
100-Prozent
-Fest, sowie
die
Halloween-Party
in
Ratzenhofen.
Der Vorstand
der
Lachenden
Kuh hatte
fünf
Sitzungen,
zwei
Regionenversammlungen
und zwei
Treffen mit
allen
Zunftmeistern
des ANR. Das
Resümee der
vergangenen
Fasnetsbälle
war: Der
Seniorenball
war zu
schlecht
besucht, der
Weiberball
und der
Kinderball
dagegen sehr
gut.
In dieser
Saison 2012
wird es
einige
Änderungen
geben. So
werden keine
Fähnchen in
der Stadt
aufgehängt,
da viele
Hausbesitzer
am Umzugsweg
dies nicht
wünschen.
Die
Hexendisco
wird von der
Post-Tiefgarage
in ein Zelt
am
Umzugsende
verlegt.
Neben
Hörnerwetzen,
Bälle im
Kurhaus und
Stephanuswerk
wird die
Narrenzunft
an 18
Umzügen
teilnehmen.
Der eigene
Umzug durch
Isny findet
am 21.
Februar
statt.
Die
Narrenzunft
Lachende Kuh
Isny hat
auch am
Narrenschießen
in Lindau
teilgenommen.
Hier
erreichte
Zunftmitglied
und
Oberelfer
Gisela Hackl
den zweiten
Platz von
insgesamt
278
Teilnehmern.
Kassier
Andreas
Riedle
konnte einen
positiven
Kassenbericht
vorstellen.
Auch die
Kassenfilzer
Tanja Rist
und Anton
Prestele
waren mit
der Arbeit
von Riedle
sehr
zufrieden.
Dieses Jahr
standen
Neuwahlen
des
Zunftrates
auf der
Tagesordnung.
Neugewählte
Zunfträte
sind:
Stellvertretende
Kassiererin
Sabine
Riedle (löst
Monika
Loritz nach
16 Jahren
ab),
Maskenmeister
wurde
Johannes
Stolz (Erwin
Rudhard hört
nachsechs
Jahren auf)
,
Treibermeister
Kevin
Riedle,
Hexenmeisterin
Manuela
Benes,
Kinder- und
Jugendleiterin
Ginie
Weißenborn.
Die
restlichen
Zunfträte
wurden
wieder
gewählt:
Kassier
Andreas
Riedle,
Umzugsleiterin
Susi Ohmayer,
Saalmeister
Daniela
Ohmayer,
Zeugwart
Gaby
Prestele,
Oberelfer
Gisela Hackl
und
Schriftführerin
Tanja Rist.
Närrisch: He Muh
- die lachenden
Kühe, Stallhexen
und Treiber sind
gerüstet
Die Hörner sind
gewetzt, die
Narren
instruiert -
Zunftmeister
Frank Müller
eröffnete im
Gasthof Hirsch
mit der
Narrenzunft
„Lachende Kuh“
die aktive
Umzugssaison

70 Jahre
Narrenzunft
„Lachende
Kuh“
bringen
Anton
Prestele
(Mitte)
und Sohn
Tobias
(rechts
daneben)
zusammen.
Zunftmeister
Frank
Müller
ehrte
den
langjährigen
Zunftmeister
und
Ehrenzunftmeister
Anton
Prestele
für 40
Jahre
aktive
Mitgliedschaft,
Tobias
für
Eine frohe
Botschaft hatte
Müller für alle,
die es noch
nicht
mitbekommen
hatten: aus der
Adventskalenderaktion
der Volksbank
Allgäu-West und
der Schwäbischen
Zeitung erhielt
die Narrenzunft
3000 Euro. Das
wurde mit
kräftigem
Beifall
honoriert.
„Keine Haut,
keine Haare“,
ist die Losung
fürs richtige
Maskentragen.
Der Zunftmeister
schwor seine
Hästräger auf
das korrekte
Aussehen bei
Umzügen ein. Von
sauberen
Schürzen bis zu
den richtigen
Handschuhen und
Schuhen, reichte
die Anweisung.
Für „blinkende
Lichtle“ in den
Nasenlöchern der
Kühe zeige man
beim
Alemannischen
Narrenring kein
Verständnis.
Müller rief zu
möglichst großer
Teilnahme bei
den Umzügen auf,
für die
„100-Prozent-Teilnehmer“
gebe es wieder
eine eigene
Party. Voriges
Jahr sei der
Plakettenverkauf
ein großer
Erfolg gewesen,
das wünsche er
sich auch wieder
für heuer, „die
Plaketten sind
unser
Überleben.“ Zu
den Isnyer
Aktivitäten
zählen neben dem
Fansetsdienstagsumzug
die Teilnahme am
Ball des
Stephanuswerks,
die Organisation
von Senioren-,
Kinder- und
Weiberball und
auch heuer
wieder ein
Rathaussturm am
gumpigen
Donnerstag.
Ehrenzunftmeister
Anton Prestele,
der für 40 Jahre
aktive
Mitgliedschaft
geehrt wurde,
war ab 1991 für
13 Jahre
Zunftmeister. Zu
seinen Ämtern
zählten über 15
Jahre als
Zunftrat und 13
Jahre als
Maskenmeister.
Prestele hat als
bunte Kuh
angefangen und
in seiner
Amtszeit wurden
die Stallhexen
und die neuen
Kühe ins Leben
gerufen. Er
laufe immer noch
gerne bei
Umzügen mit,
„aber jetzt nur
noch da, wo es
mir grad Spaß
macht.“
Weitere
Ehrungen: Tobias
Prestele, 35
Jahre, Monika
Loritz und
Daniela Müller
für 25 Jahre,
Anke Heiselbetz
und Andreas
Nussmann für 20
Jahre. 15 Jahre
dabei sind:
Manuela Benes,
Helen Frick,
Michael Halder,
Reinhold König,
Manuela Trenkle,
Petra Vetter
„He – Muh“ lockt
14000
Fasnetsbegeisterte
nach Isny
„He –
Muh“
lockt
14000
Fasnetsbegeisterte
nach
Isny
(Isny/loe)
Ab 13 Uhr hat
sich am Dienstag,
16. Februar, nach
und nach die
Innenstadt Isnys
gefüllt, die Narren
selbst zogen
Richtung Achener Weg
zur Aufstellung. Und
schon ging‘s
pünktlich um 14 Uhr
los mit
schwungvoller
Guggenmusik der
Isnyer. Insgesamt 61
Gruppen folgten der
Einladung der
Narrenzunft Lachende
Kuh aus Isny (Foto)
und gaben sich die
Ehre den letzten
Fasnetstag in Isny
zu verbringen. Dank
des traumhaften
Sonnenscheins haben
sich laut
Plakettenverkäufer
der Lachenden Kuh
rund 10000 Zuschauer
jeden Alters in die
Innenstadt begeben
um die Stimmung und
Faschingslaune am
Fasnetsdienstag der
4000 Hästräger zu
erleben. Besonders
vor dem Rathaus und
der dortigen
Ehrentribüne auf dem
Balkon haben die
Aktiven gezeigt was
sie können: Da gab
es Pyramiden,
schnalzende
Peitschen und
Ständchen der
Musiken zu
bestaunen. Nach über
zwei Stunden Umzug
ging es gleich im
Anschluss zur
Hexendisco in die
Post-Tiefgarage oder
zum Kehrraus ins
Kurhaus Isny wo die
diesjährige
Fasnetssaison
begraben wurde.
„Da muss man Obacht
geben, wenn man von
anderen Städten
etwas Hölzernes
geschenkt bekommt“
(Isny/loe)
Beim
Zunftmeisterempfang
am
Dienstagvormittag,
16. Februar, im
Gasthaus zum Hirsch
hat Bürgermeister
Rainer Magenreuter
spontan
festgestellt: „Den
Unterschied zwischen
Leutkirch und Isny
sieht man schon
allein, wenn man das
Wetter anguckt“,
frotzelte er
vergnügt vor
versammelter
Mannschaft.
Damit es auch mit
der geplanten
Zunftstube für die
Lachende Kuh Isny
voran geht, hat er
dem Zunftmeister
Frank Müller mit
großen Stoßfedern
versehene
Arbeitsschuhe
(„damit ihr einen
guten Sprung habt“),
eine Wasserwage
(„damit nix schief
geht“) und den Tipp
gegeben, eine Maut
für den
„Idioten-Kreisel“
(Kreisverkehr
Richtung
Großholzleute) zu
erheben. Denn in
diesen Zeiten könne
man nicht auf viel
finanzielle Hilfen
der Stadt zählen.
Als schließlich
Leutkirchs
Bürgermeister Martin
Bendel das Wort
ergriff (OB Henle
war verhindert),
überbrachte dieser
seinem Isnyer
Kollegen
„überraschenderweise“
die selbe große
Holztür, die
Magenreuter schon am
Sonntag in Leutkirch
überreicht bekam:
Diese könne man dann
ja in das neue Zumt(h)or
einbauen.
Der Isnyer
Rathauschef
entgegnete: „Da muss
man Obacht geben,
wenn man von anderen
Städten etwas
Hölzernes geschenkt
bekommt“, spielte er
auf die griechische
Geschichte um das
trojanische Pferd
an. „Aber diese Tür
ist so dünn, da
passt bestimmt kein
Leutkircher rein“,
sorgte er für Lacher
seitens des
Publikums.
Bildergalerie:
Zunftmeisterempfang
in Isny
Kinderball bringt
Spaß für die ganze
Familie
Kinderball
bringt
Spaß für
die
ganze
Familie
(Isny/mh)
Beim Kinder- und
Jugendball im
Kurhaus am Park war
am Freitag Spaß und
Spiel für die ganze
Familie geboten.
Beim Kartoffellauf,
Dosenwerfen,
Angelspiel, am
Maltisch und beim
Tanzen mit den „Spunkys“
der Tanzschule Magg
(oben) hatten die
kleinen Besucher
sichtlich Spaß.
Partyklassiker wie
das „Fliegerlied“
oder „Komm hol’ das
Lasso raus“ sorgten
bei den als
Eisbären, Engel,
Hexen, Löwen,
Prinzessinnen, Tiger
und Zauberern
verkleideten Kindern
für guten Stimmung.
Auch an die Eltern
wurde gedacht, die
sich „ein bisschen
unterhalten können
während die Kinder
spielen“, meinte
Frank Müller,
Zunftmeister der
Lachenden Kuh Isny.
„Wir hoffen, dass es
den Kindern gefällt,
dass sie einen
schönen Nachmittag
haben und mit guter
Stimmung wieder nach
Hause gehen.“
Isnys Lachende Kühe
stürmen das Rathaus
Mit dem
Schandbalken
um den
Hals
führte
die
Narrenzunft
Bürgermeister
Rainer
Magenreuter
und
Fachbereichsleiter
Claus
Fehr ab.
(ISNY/rau)
„Was wollt ihr,
d’Stadt hot koi
Geld“, hat Rainer
Magenreuter bei der
Festnahme durch die
Isnyer Narrenzunft
„Lachende Kuh“
gerufen. Die hatte
es nicht leicht bei
ihrem Rathaussturm:
Die Guggenmusik
blieb im Aufzug
stecken, der
Hauptamtsleiter
entwischte und der
verhaftete
Bürgermeister
riskierte noch eine
kesse Lippe.
Zumthor-Stadttor,
der „Idiotenkreisel“
an der B12 und die
fehlenden Zuschüsse
zum Vereinsheim
waren die
Hauptanklagepunkte
gegen den
aufmüpfigen,
abgesetzten
Rathauschef. Der
hatte trotz
Schandbalken um den
Hals auf dem Balkon
vor versammelten
Bürgern und
Lachenden Kühen noch
getönt, „das
Schwierigste für die
Narrenzunft ist es,
etwas zu finden, was
man dem
Bürgermeister
vorwerfen kann.“
09.01.2010
Mit gewetzten
Hörnern in die
fünfte Jahreszeit

Mit
gewetzten
Hörnern
in die
fünfte
Jahreszeit
(ISNY/mh)
Beim traditionellen
„Hörnerwetzen“ der
Narrenzunft Lachende
Kuh Isny wurde die
kommende Fasnetszeit
noch einmal
durchgesprochen,
bevor schon Freitag,
8. Januar, die erste
Veranstaltung
anstand. Im Gasthof
Hirsch wurden
außerdem unter den
rund 100 Narren
aktive Mitglieder
geehrt.
Mit einem dreifachen
„He Muh!“ hat das
diesjährige
Hörnerwetzten
begonnen. Bei der
letzten Sitzung vor
der Saison 2010
informierte
Zunftmeister Frank
Müller die Narren
zunächst über die
anstehenden Termine.
Bei insgesamt 17
Umzügen sind die
Narren dieses Jahr
dabei. Los geht es
mit dem Nachtumzug
in Kleinweiler am
Samstag, 9. Januar,
am Tag darauf findet
der erste Tagumzug
in Lauingen statt.
„Die Zünfte, wo wir
hingehen kommen auch
immer zu uns“,
erklärte Frank
Müller. „Es ist ein
Geben und Nehmen“.
So sind für die
lachenden Kühe auch
dieses Jahr wieder
der Rathaussturm am
11. Februar und
natürlich der Isnyer
Umzug am
Fasnetsdienstag die
Höhepunkte. „Es ist
die größte
Veranstaltung für
uns. Rund 4000
Hästräger und
zwischen fünf- und
zehntausend
Zuschauer kommen
nach Isny“, sagte
Frank Müller. Er
hofft jedoch auf
besseres Wetter:
„Letztes Jahr hatte
es Schneeregen, da
waren weniger
Zuschauer da“,
erzählte er.
In Isny wird es
dieses Jahr vier
Fasnetbälle geben.
Am 5. Februar findet
der Seniorenball
statt, am 10.
Februar der
Stephanuswerkball,
am darauf folgenden
Tag der Weiberball
und schließlich am
12. Februar der
Kinderball. „Im
Prinzip ist alles
wie gehabt“, meinte
Frank Müller.
Der Zunftmeister
richtete jedoch auch
mahnende Worte an
die Narren und rief
sie zu einem
ordentlichen
Erscheinungsbild
auf. Die Häsordnung
sei vor, während und
nach dem Umzug zu
beachten und die
Narren sollten
sauber und
ordentlich angezogen
sein.
Wie schon bei der
Generalversammlung
am 11. November
besprochen, wurden
an diesem Abend auch
die Stellvertreter
des Vorstandes
gewählt. Helen Frick
wurde zur
stellvertretenden
Maskenmeisterin
gewählt, Roland Münz
ist
stellvertretender
Hexenmeister und
Michael Gruber ist
nun Stellvertreter
des Treibermeisters.
Beim Hörnerwetzen
werden traditionell
nicht nur die
kommende Saison
besprochen, sondern
auch zahlreiche
Mitglieder geehrt.
So erhielten Manuela
Benes und Kevin
Riedle den
Ehrenhästrägerorden
für Mitglieder, die
sich besonders stark
für den Verein
engagieren.
Zahlreiche
Mitglieder konnten
in diesem Jahr ihr
Jubiläum feiern.
Seit 1965 und somit
45 Jahre mit dabei
ist Gabriele
Prestele. Marzellus
Singer ist nun seit
dreißig Jahren
Vereinsmitglied.
Miriam Prestele,
Andreas Riedle und
Erwin Rudhart sind
nun schon seit 25
Jahren mit dabei.
Ihr 20. Jubiläum
feierten Thomas
Maushart, Tobias
Schädler und Beate
Steybe-Kempter.
Florian Halder,
Cornelia Hartmann
und Markus Linke
konnten ihre
15-jährige
Mitgliedschaft
feiern, außerdem
wurden für ihre
zehnjährige
Mitgliedschaft zehn
weitere Mitglieder
geehrt. Seit fünf
Jahren sind neun
Vereinsmitglieder
dabei.
13.11.2009
Vorstand wünscht
sich mehr
Zusammenhalt
„He-Muh“ heißt es
seit Mittwoch wieder
in der er
Narrenzunft Lachende
Kuh. Denn seit dem
11. November ist die
fünfte Jahreszeit
wieder eingeläutet.
Passend zum
offiziellen Starttag
hat der Verein am
Mittwoch seine
Generalversammlung
abgehalten.
Zunftmeister Frank
Müller blickte in
seinem Jahresbericht
auf die Aktionen des
vergangenen Jahres
zurück. Insgesamt
sei die Narrenzunft
(NZ) in der Fasnet
2009 auf 19 Umzügen
vertreten gewesen.
Als „vollen Erfolg“
bezeichnete er die
diesjährige
Guggennacht am 19.
Februar, besonders
lobenswert sei die
Tatsache, dass es
keinerlei
Auseinandersetzungen
noch Polizeieinsätze
gab. Dies treffe
auch auf die erst
kürzlich in der
Reithalle
Ratzenhofen statt
gefundenen
Halloweenparty zu.
„Alles ist friedlich
verlaufen, die
Ordner waren fast
schon fehl am
Platz“, ist Frank
Müller voller
lobender Worte.
Über den geplanten
Trinkbechererlass
des Alemannischen
Narrenrings (ANR)
gab es laut Müller
heftige
Diskussionen. Zur
Debatte stand ein
Verbot, Trinkbecher
oder Hörner während
und nach dem Umzug
am Häs zu tragen.
Nachdem mehrere
Narrenzunftvereine
daraufhin mit dem
Austritt drohten,
wurde der Erlass des
ANR nochmals
überarbeitet und die
Bestimmung
abgeschwächt: Die
Trinkgefäße dürfen
während des Umzugs
nicht sichtbar sein.
„Daran sieht man,
dass wir auch etwas
erwirken könne, wenn
wir uns nicht alles
gefallen lassen“, so
der Zunftrat.
Im Dezember 2008 hat
sich die NZ Isny zu
einer Investition
entschieden: Für
48000 Euro hat man
ein Grundstück
hinter dem dänischen
Bettenlager in Isny
gekauft. „Wir holen
noch verschiedene
Angebote ein und im
Frühjahr soll es mit
dem Bauen losgehen“,
erklärt Frank
Müller. Er hoffe auf
viele Helfer seitens
des Vereins und auf
die Födergelder der
Stadt Isny. Das
Gebäude soll
einerseits als
Lagerhalle für Häs,
Masken und
Dekoration dienen,
aber auch einen
Sitzungsraum und
eine Werkstatt für
Masken enthalten.
Der Kassier Andreas
Riedle nannte die
Zahlen des Vereins
im Jahr 2009.
Auffällig war, dass
dieses Jahr nur rund
4000 Plaketten
verkauft worden
seien, im Vergleich
zum letzten Jahr
etwa 3000 Stück
weniger. Er mahnte
die Motivation der
Verkäufer an und bat
um mehr Engagement.
Anschließend standen
die Neuwahlen der
gesamten
Vorstandschaft und
des Zunftmeisters
an. Erwin Rudhart
bleibt für weitere
zwei Jahre in seiner
Funktion als
Maskenmeister und
ist somit weiterhin
der „Chef der Kühe“.
Klar zum
Treibermeister
wiedergewählt wurde
Stefan Lehnen. Neu
gewählt wurde
hingegen das Amt des
Hexenmeisters, das
in Zukunft Thomas
Leibold vertritt.
Auch der Saalmeister
wurde neu bestimmt:
Daniel Ohmayer hat
sich diesen Amtes
angenommen. Gabi
Prestele behält
ihren Posten als
Zeugwart und ist
gleichzeitig
„Vize-Zunftmeisterin“.
Susanne Ohmayer
bleibt in ihrem Amt
als Umzugsleiterin.
Andreas Riedle und
Monika Loritz
bleiben erster und
zweite Kassier. Die
Jugendleitung
übernimmt ab sofort
Cornelia Harrer von
Ute Stehle, die
dieses Amt rund 18
Jahre inne hatte.
Gisela Hackl bleibt
der Oberelferrat und
Tanja Rist wurde als
neue Schriftführerin
gewählt.
Anschließend fehlte
nur noch der
Zunftmeister: Frank
Müller wurde mit
einer Enthaltung für
die nächsten drei
Jahre wiedergewählt.
Die Stellvertreter
des Vorstands sollen
am 7. Januar, beim
Hörnerwetzen, der
internen Eröffnung
der Fasnetssaison,
gewählt werden. Die
Maskenausgabe soll
am 2. Januar von 13
bis 17 Uhr statt
finden.
Schließlich stellte
Zunftmeister Frank
Müller eine Neuerung
im Verein vor: „Wenn
Jemand negativ
auffällt, können
drei Zunfträte eine
Strafe aussprechen:
Entweder derjenige
wird einen Sprung
gesperrt, ein
Wochenende gesperrt
oder bekommt eine
Strafarbeit“,
erklärt das
Oberhaupt. Die
Extremstrafe wäre
dann der
Laufbändelentzug für
die Saison, welche
innerhalb des
Zunftrates
beschlossen wird.
Gegen Ende der
Sitzung äußerte
Müller noch einen
Hauptwunsch: „Mehr
Zusammenhalt im
Verein.“
INFO: Die
Umzug-Termine stehen
inzwischen fest und
sind neben
sämtlichen aktuellen
Terminen im Internet
unter
www.lachendekuh.de
einzusehen.
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10.01.2009
Isnyer Narren wetzen
wieder ihre Hörner
ISNY - Küsschen,
Orden und
Geschenke hat
Zunftmeister
Frank Müller am
Donnerstag beim
Hörnerwetzen der
Isnyer
Narrenzunft
Lachende Kuh im
Gasthof Hirsch
verteilt.
Spitzenreiter in
Sachen Ehrungen
war die Familie
Hackl: Gisela
und Matias sind
beide seit 40
Jahren, Tochter
Tanja seit 20
Jahren beim
närrischen
Treiben dabei.
Mit einer langen
Liste mit
Busabfahrts- und
Rückfahrtszeiten
zu den Umzügen
der diesjährigen
Fasnetssaison
kam richtig
Stimmung unter
den Hästrägern
auf. Gut gelaunt
lauschte die
motivierte
Mannschaft auch
der Verlesung
der strikten
Regeln der
Narrenzunft.
Zunftmeister
Frank Müller
will keine
übervollen Busse
und keine
silbernen
Getränkebecher
an den Röcken
und Hosen der
Hästräger beim
Umzug sehen.
Außerdem sei
nackte Haut bei
Narrensprüngen
tabu: Für Kühe,
Treiber und
Hexen heißt das
gleichermaßen
Socken hoch,
Handschuhe an,
Halstuch um.
Ehepaar Hackl
ist 40 Jahre
dabei
Statt einem
Gastgeschenk
bringen die
Isnyer Narren zu
den
Zunftmeisterempfängen
eine
Spendenquittung
mit. "Statt Geld
auszugeben für
sinnlose
Mitbringsel,
spenden wir die
Summe lieber der
Familie Schmid
vom Gasthof
Hirsch."
Stefanie Schmid
war ganz gerührt
von der guten
Nachricht. "Ihr
Mann hatte im
November einen
Unfall in der
Küche und liegt
mit schweren
Verbrennungen in
der Unfallklinik
in Murnau",
erklärte Frank
Müller seinen
Mitgliedern, die
die gute Idee
mit großem
Applaus
begrüßten.
Für besonders
treue Narren gab
es kleine
Kuhglocken, rote
Tonhästräger,
Miniatur-Stallhexen,
originelle
Anstecker,
gezeichnete
Urkunden und
einen Gutschein
für einen
Schlemmerausflug.
Letzteres ging
an Gisela und
Matias Hackl,
die beide vor 40
Jahren ihre
Beitrittserklärung
unterschrieben.
Geehrt wurden
außerdem für
zehn Jahre:
Klaus Brack,
Mauel
Haberstock, Eva
König, Jörg
Neumann und
Tobias Übelhör.
Für 15 Jahre:
Robert Badstuber,
Sandra Eller,
Svejna Himmel,
Stefan König,
Alwin Kraft,
Jürgen Krug,
Roland Münz,
Sabine Musch,
Sonja Schäfer,
Sylvia Schmid,
Richard
Zimmermann. Für
20 Jahre:
Florian Blaser,
Bernd Böck,
Michaela Grice,
Tanja Hackl,
Reiner Imsel,
Doris Leibold,
Thomas Maurus.
Zunftmeister
Frank Müller
durfte sich zu
25 Jahren
Mitgliedschaft
selbst
gratulieren.
13.11.2008
Narren begrüßen
Saison
ISNY (rau) "Seit
mindestens 20 Jahren
ist das erste Mal
wieder ein
Bürgermeister bei
uns." So hat sich
Zunftmeister Frank
Müller über die
Anwesenheit Rainer
Magenreuters bei der
Jahresversammlung
der Narrenzunft
"Lachende Kuh"
gefreut.
Über 90
Narrenzunftmitglieder
waren in den Gasthof
Hirsch gekommen.
Müller gab einen
Rückblick über die
"arg kurze"
vergangene Saison.
Ein Höhepunkt war
der erste
Rathaussturm, bei
dem der neue
Bürgermeister gleich
als Mitglied
geworben werden
konnte. "Er wird
2009 als Treiber mit
der Karpatsche"
mitgehen", kündigte
Müller unter dem
Beifall der
Zunftmitglieder an.
Zunft will "was
Eigenes"
Die "Lachende Kuh"
mit ihren 400
aktiven und passiven
Mitgliedern sei seit
langem auf der Suche
"nach was Eigenem",
wie Müller
berichtete. Die
bisherige Zunftstube
ist zu klein und
außerdem feucht.
Leider sei die Suche
nach einer Immobilie
bisher nicht
erfolgreich gewesen,
teils auch, weil die
Stadt nicht
mitgemacht habe.
"Sie können nichts
dafür, aber Sie
können was dafür
tun", richtete
Müller einen Appell
an Magenreuter, vor
allem, weil es im
Moment gut aussehe
für einen Bauplatz.
Kassier Andreas
Riedle konnte einen
zu den Zielen
passenden guten
Kassenbestand
vorweisen.
18 Umzüge sind für
die kommende Saison
geplant. Einmaliges
Ereignis ist der
Umzug in Rohrdorf am
15. Januar zum
Jubiläum der
Guggenmusik. Einen
Rathaussturm wird es
auch wieder geben,
Magenreuter bat
schon vorsorglich
darum, das Loch der
Halskrause zu
vergrößern: "Ich hab
einen dickeren Hals
als mein Vorgänger."
Im Gegensatz zur
vergangenen Saison
werden in der neuen
auch wieder Weiber-,
Senioren- und
Kinderball
stattfinden. "Wir
haben im November
schon gewusst, dass
wir draufzahlen
würden und sind uns
mit Isny Marketing
und dem Wirt nicht
einig geworden",
begründet Müller auf
Nachfrage, warum die
Bälle 2008
ausfielen. "Es fing
mit dem Wechsel des
Wirts im Kurhaus
an", ergänzte er.
Bis dahin habe die
Narrenzunft alles
mit dem Wirt selber
ausgemacht, das habe
danach nicht mehr
funktioniert. Die
Absage sei wohl ein
gutes Zeichen
gewesen, so Müller,
denn für die neue
Saison habe man sich
jetzt einigen
können.
03.11.2008
Hexen und Vampire
haben viel Spaß
ISNY
(stb) Trotz
eisiger Temperaturen
ist bei der
Halloweenparty der
Narrenzunft Lachende
Kuh die Stimmung
heiß gewesen.
Schwebende Hexen
unterm Gebälk der
alten Reithalle,
seidige Geister und
gruselige Puppen
boten das passende
Ambiente zu
blutroten Getränken
und angesagten Hits
von DJ Franky und DJ
Flo. Die
Kostümprämierung
nach Mitternacht
belohnte ein
Quartett, das den
ganzen Abend für
Bewegung auf der
Tanzfläche sorgte:
Viola Maag, Julia
Güthling, Katharina
Volk und Stefanie
Kolb bekamen von
Zunftmeister Frank
Müller als
Stimmungspreis eine
Flasche Sekt
verliehen.
Eigentlich hätten
sie schon alleine
für den Titel ihrer
Verkleidung einen
Preis verdient: "Wir
sind Hexesse,
Hexerich, Vampesse
und Vampirerich",
lautete die
Kurzbeschreibung.
15.10.2008
Narrenzunft feiert
Halloween
RATZENHOFEN - Am
Freitag, 31.
Oktober, feiert die
Narrenzunft Lachende
Kuh ihre
Halloweenparty in
Ratzenhofen. In der
alten Reithalle
treffen Geister auf
Hexen, Zaubergebräu
auf Gruselbowle und
Mr. auf Mrs.
Halloween - alles
unter dem hölzernen
Gebälg der
legendären alten
Reitbahn.
„Ein einmaliges
Ambiente“, findet
Frank Müller,
Zunftmeister der
Lachenden Kuh, und
freut sich über das
neu errungene
Partyparkett mit
Grusel-Garantie.
„Die alte
Holzbalkenkonstruktion
und die klapperigen
Fenster bieten eine
optimale
Dekorationsgrundlage“,
sagt das
Ausstattungskommittee,
das schon im Kurhaus
so manchen Gast mit
originellen Ideen
verblüffte. Die
Kooperation mit dem
Reit- und Fahrverein
Isny Rohrdorf ist
per Zufall
entstanden. Nach den
umfassend
diskutierten
Raumproblemen bot
der Reitverein der
Narrenzunft die
partyerprbobte alte
Reithalle an -
schließlich war
Vereinsvorsitzender
Bernhard Rinninger
einst selbst ein
Kisslegger Hudelmale.
„Vereinsübergreifende
Unterstützung ist
für uns
selbstverständlich“,
sagte Rinninger auf
die Anfrage eines
Ausschussmitglieds,
das den Kontakt zu
anderen Isnyer
Vereinen hält.
Gesagt getan: In
unkomplizierter
Zusammenarbeit
tauschten die
Vereinsmitglieder
neue Ideen und
Erfahrungswerte aus.
„Veranstalter ist
aber allein die
Narrenzunft Lachende
Kuh“, sagt Frank
Müller, der seinem
hochmotivierten Team
ein großes
Kompliment
ausspricht. „Als
klar war, dass es
diesen Herbst mit
der alten Reithalle
klappt, waren alle
sofort mit
Feuereifer dabei.“
Die Gäste dürfen
also gespannt sein,
was für ein
schauriges Spektakel
das närrische Team
auf die Beine
stellt.
Gruselit: Die alte
Reithalle in
Ratzenhofen bietet
am 31. Oktober ein
schaurig-schönes
Halloween-Spektakel.
Für Stimmung sorgen
DJ Franky und DJ
Floh. Einlass zur
Party ist ab 16
Jahre
(Ausweiskontrolle).
06.02.2008
4000 Hästräger
sorgen für Stimmung
ISNY - 4000
Hästräger,
mehrere tausend
Zuschauer, dicht
gedrängt am
Straßenrand,
allerbeste
Stimmung und,
zumindest zu
Beginn,
strahlender
Sonnenschein:
Schöner kann ein
Narrensprung
kaum sein.
Gestern, in
Isny, hat
jedenfalls alles
gepasst zum
fröhlichen
Ausklang einer
extrem kurzen
Fasnet.
"He - Muh!", "Hoorig,
hoorig", "Worum
- Dorum!", "Sackra
lappa- Riaba
hacka": Gute
zwei Stunden
schallten
gestern all jene
Rufe durch die
Stadt, die das
Narrenherz höher
schlagen lassen.
Schon lange vor
Beginn des
Narrensprungs
standen Tausende
von Zuschauern
entlang der
Umzugsstrecke -
erwartungsfrohe
Erwachsene,
hübsch
gerichtete
Mäschkerle,
Kinder, die
vorsorglich
Stofftaschen
mitgebracht
hatten, um den
erhofften
Gutslessegen
auffangen zu
können.
Droben, auf dem
Rathausbalkon,
hatte sich die
Prominenz
versammelt, so,
wie es sich
gehört:
Bürgermeister
und
Alt-Bürgermeister,
Stadträte und
Vertreter der
Narrenzunft
Lachende Kuh um
Zunftmeister
Frank Müller .
Dann endlich,
der große
Schirm,
Markenzeichen
der Isnyer
Guggenmusik. Los
geht"s mit ihren
starken Tönen,
und dann folgen
sie alle, die
Hästräger in 72
Gruppen, aus
Oberschwaben und
dem Allgäu, von
der Donau und
dem Bodensee.
Hexen türmen
sich zu
spektakulären
Pyramiden,
schnappen sich
die
vorwitzigsten
jungen Mädchen
verwuscheln
ihnen die Haare,
oder sperren sie
gar ins
Karussell ein.
Wer schnell
genug auf sein
gelbes Programm
schaut und den
richtigen Ruf
weiß, der darf
sein Gutsle
einstecken, aber
Vorsicht, denn
schon schleichen
sich wieder
wilde Hexen mit
langen Besen an
oder brausen die
Gorillas auf dem
Motorrad vorbei.
Nach gut zwei
Stunden dann die
gastgebenden
lachenden Kühe,
ein bisschen
müde, so
scheint"s, am
Ende einer
kurzen Fasnet.
Noch allerdings
geht"s nicht in
den heimischen
Stall, sondern
zunächst einmal
zur
abschließenden
Hexendisco. Die
Zuschauerreihen
lichten sich
rasch, trotz der
milden
Temperaturen ist
dem einen oder
andern nach
einem Glas
Glühwein zumute
oder einem
letzten
Fasnetskrapfen.
Zufrieden zeigt
sich auch die
Polizei: "Alles
ist reibungslos
verlaufen, es
gab keinerlei
Zwischenfälle",
so hieß es
gestern Abend.
Kiga
St. Maria ist dabei
ISNY (sz) - Beim
Fasnetsumzug in Isny
am Dienstag mit
dabei sein werden
auch die Kinder des
Kindergartens St.
Maria. Schon seit
Wochen haben sie
sich mit dem Thema
"Schneewittchen und
die sieben Zwerge"
beschäftigt und
Spiegel, Äpfel,
Steckenpferde und
Zwerge gebastelt.
4000 Hästräger
kommen
ISNY (sz) - Der
großer
Fasnetsumzug der
Narrenzunft
"Lachende Kuh"
beginnt am
Fasnetsdienstag
um 14.11 Uhr. 70
Masken- und
Musikgruppen mit
etwa 4000
Hästrägern
werden durch die
Stadt ziehen und
freuen sich über
viele Zuschauer
am Straßenrand.
Anschließend ist
Hexendisco in
der
Post-Tiefgarage
(Eintritt nur
mit
Umzugsplakette).
"Hurra, endlich
Ferien": Narren der
Lachenden Kuh
verschleppen Lehrer
ISNY
(sb) Mit
Masken und
Schellengeschepper
hat die
Narrenzunft
Lachende Kuh die
Schüler des
Gymnasiums
gestern vor der
großen Pause vom
Unterricht
befreit. Emsig
hüpften
Hästräger in der
dritten Stunde
durch die
Klassenzimmer,
klauten den
Schülern die
Schuhbändel und
trieben allerlei
Schabernack mit
dem
Lehrerkollegium.
Schulleiter
Jochen Müller
(links) und sein
Stellvertreter
Axel Bächi
mussten wie
Bürgermeister
Rainer
Magenreuter und
Hauptamtsleiter
Oswald Längst
beim
Rathaussturm die
Köpfe durch bunt
karierte
Holzlöcher
stecken und sich
in die Turnhalle
zur Schulfasnet
verschleppen
lassen. Dort
stand
"Hollywood" auf
dem Programm:
Neben der
pantomimischen
Darstellung von
Spiderman und
einer
sportlichen
Befreiung von
Jane (Lehrerin
Franziska
Arnold) durch
ein
Tarzanwettrennen
waren auch Musik
und
Tanzdarbietungen
geboten. Die
Schüler zeigten
halsbrecherische
Szenen in
Zeitlupe und
eine
atemberaubende
Verfolgungsjagd.
"Stark, ganz
stark", lobte
das
Lehrerkollegium.
19.01.2008
"Lachende Kuh" wetzt
die Hörner und ehrt
treue Mitglieder
ISNY
- Beim
traditionellen
Hörnerwetzen der
Isnyer
Narrenzunft
"Lachende Kuh"
hat Zunftmeister
Frank Müller
insgesamt 31
aktive
Zunftmitglieder
geehrt. Außerdem
ging es um die
Planung der
"kürzesten
Fasnetszeit des
Jahrhunderts".
Zahlreiche
Umzüge wird die
Zunft besuchen,
Bälle
veranstaltet
sie, wie
berichtet, heuer
nicht.
Zu insgesamt 13
Umzügen in der
näheren und
weiteren
Umgebung fährt
die "Lachende
Kuh", bevor am
Fasnetsdienstag,
5. Februar, der
eigene Umzug in
Isny
stattfindet.
Auch gibt es
einen
Rathaussturm mit
dem neuen
Bürgermeister am
Gumpigen
Donnerstagabend,
bevor die
Mitglieder der
Zunft zu einer
befreundeten
Narrenzunft auf
den Weiberball
fahren. Am
Freitag werden
dann die Schüler
einer Isnyer
Schule befreit.
70
Gruppen ziehen durch
Stadt
Am
Fasnetsdienstag
findet der
Zunftmeisterempfang
im "Hirsch" statt.
Am Nachmittag um
14.11 Uhr startet
der große
Narrensprung mit 70
Narren- und
Musikgruppen durch
die Innenstadt von
Isny. Der Umzugsweg
läuft vom Achenerweg
über die
Bahnhofstraße in die
Wassertorstraße
vorbei am Rathaus,
wo der neue
Bürgermeister Rainer
Magenreuter von
Zunftmeister Frank
Müller die einzelnen
Gruppen erklärt
bekommt. Weiter geht
es über die
Obertorstraße zum
Kino, hier löst sich
der Umzug auf.
Anschließend darf in
der Hexendisco in
der Posttiefgarage
und den Isnyer
Wirtschaften noch
weiter gefeiert
werden. Am 6.
Februar ist dann die
kürzeste und erste
"balllose Fasnet"
der "Lachenden Kuh"
zu Ende.
Zunftmeister Frank
Müller zeigte sich
erfreut über die
vielen Jubilare bei
den
Zunftmitgliedern.
Die meisten aktiven
Jahre auf dem Buckel
hat Konrad Schüle
mit seiner
35-jährigen
Mitgliedschaft,
gefolgt von Ute
Stehle mit 25
Jahren. 20 Jahre bei
der Narrenzunft
beziehungsweise der
Guggenmusik Isny
sind Sabine Riedle
und Artur Himmel.
Auf 15 Jahre bringen
es Lydia Kraft,
Tanja Maushart,
Sonja Muth, Markus
Kurz, Tobias Mayer,
Kevin Riedle und
Siegfried Singer.
Immerhin zehn Jahre
halten Julia
Neumann, Carla
Grieser-Imsel, Jörn
Flory und Stefan
Lehnen der
Narrenzunft die
Treue.
Den Hästrägerorden
der Narrenzunft für
besondere Verdienste
im Verein bekamen
heuer Susi Steurer
und Daniel Ohmayer
verliehen. Weitere
17 Mitglieder sind
seit fünf Jahren
aktiv dabei, teilt
die "Lachende Kuh"
mit.
Narren springen auf
Umzügen
Neben den Ehrungen
wurde auch die
kürzeste "Fasnetszeit
des Jahrhunderts"
durchgesprochen. Da
die Narrenzunft
dieses Jahr keine
Fasnetsbälle im
Kurhaus
veranstaltet, konnte
sich Zunftmeister
Müller ganz auf die
Umzüge
konzentrieren, die
die Narrenzunft
besuchen wird.
Die "Lachende Kuh"
hat auch dieses Jahr
wieder gespendet.
Nach einigen
Kindergärten hat die
Narrenzunft dieses
Jahr der
"Frauenselbsthilfe
nach Krebs" einen
Betrag von 300 Euro
übergeben.
Zunftmeister Frank
Müller überreichte
in der "Unteren
Mühle" die Spende an
die Vorsitzende des
Vereins, Monika
Zehrlaut. Mit der
Spende werden zum
Beispiel
Informationsveranstaltungen
finanziert, zu denen
Ärzte und
Psychologen
eingeladen werden.
21.02.2007
Narren mischen 8000
Zuschauer auf
ISNY - Schöner
und prächtiger
hätte der
Jubiläumsumzug
der Lachenden
Kuh nicht sein
können.
Geschätzte 8000
Zuschauer
säumten zum 44.
Geburtstag der
Maske die
sonnigen Straßen
der Innenstadt.
Rund 4000
Hästräger
sprangen wild
und vergnügt
beim bunten
Umzug mit.
"Das ist der
Wahnsinn", sagte
Zunftmeister
Frank Müller
beim Anblick der
Wassertorstraße.
Die Isnyer
ließen die Zunft
zum Geburtstag
nicht im Stich:
Dicht gedrängt,
teils in
Fünferreihen,
standen die
Zuschauer bei
gefühlten
Frühlingstemperaturen
von zehn Grad
Celsius im
Schatten in der
sonnigen
Fußgängerzone.
Zur Eröffnung
des Spektakels
heizte die
Guggenmusik Isny
den Zuschauern
mit glitzernden
Gesichtern und
in der Sonne
funkelnden
Instrumenten
ein. Am Kopf des
bunten Wurms
zogen sie mit
munteren
Melodien durch"s
Wassertor, die
Stadt hinauf. An
zweiter Stelle
der 56 Gruppen
hopste und
wilderte "Urig,
urig" Beuren
durch die
Gassen. Gefolgt
von "Hoorig,
hoorig" aus
Leutkirch stand
das närrische
Isny in kurzer
Zeit Kopf.
Kinder brüllten,
was die kleinen
Kehlen hergaben.
In der Hoffnung
auf ein Gutsle
kreischten sie
die Narrenrufe,
die auf dem
gelben
Umzugsplan
standen. Manche
Zünfte waren
mitreißend:
Hästräger
schleppten
hübsche Damen in
Netzen fort,
stopften sie in
Konfetti Karren
oder klemmten
ihre Opfer
einfach in den
Schwitzkasten.
Wer Glück hatte,
dem streichelten
die Narren nur
mit einer Hand
voll
Papierschnipsel
oder mit
Holzspänen über
den Kopf. Wer
Pech hatte, lag
hilflos
strampelnd unter
einem
Hexenhaufen.
Auf den
Häskollegen
klettern
Besser drunter
als obendrauf:
Waghalsige
Pyramiden vor
dem Rathaus
verschlugen
nicht nur den
Moderatoren die
Stimmen. Auch
die Zuschauer
hielten die Luft
an, wenn die
Hexen in ihren
Schürzen über
Oberschenkel,
und Schultern
auf den Buckel
der Häskollegen
klettern.
Auch auf den
letzten Metern
verlief der
Jubiläumsumzug
friedlich. "Bis
jetzt ist alles
ruhig", hieß es
seitens der
Isnyer
Polizeistation
kurz vor Beginn
der Hexendisco.
21.02.2007
Bürgermeister
Manfred Behrning
zeigt mit flotter
Rede "letzte
Zuckungen"
ISNY - Beim
Zunftmeisterempfang
haben die
Abordnungen mit
Glückwünschen
zum 44. Jubiläum
der Lachenden
Kuh nicht
gespart. Auch
allerlei pikante
Geschenke haben
die Gäste da
gelassen:
Darunter der
Ehrenhästrägerorden
mit Silberkranz
und eine Mixtur
zum Kühe
besamen.
Für die
Leutkircher war
die Überraschung
im Kurhaus beim
Zunftmeisterempfang
groß: Statt
bequemer
Holzstühle
standen am Tisch
der Nibelgauer
und
Wuchzenhofener
zwei harte
Holzbänke. "Weil
mir bei Euch am
Sonntag das
Fiedle weh getan
hat", flachste
Frank Müller und
spielte auf die
Unfähigkeit der
Nachbarszunft
an, sich bei der
Stadt für
bequeme Stühle
durchzusetzen.
Bürgermeister
Manfred Behrning,
außer Dienst
seit dem
Rathausstürmchen,
schlug seit 15
Jahren das erste
Mal richtig
zurück: "Ihr
wart in meiner
Amtszeit nicht
fähig, den
Schultes
abzusetzen, das
Zepter in die
Hand zu nehmen
und den Murks
selbst zu machen
und dann war der
erste
Rathaussturm
auch noch eher
ein Run auf die
Saitenwurst und
das Bier."
Stimmvieh soll
Ochsen wählen
Für den 14.
November 2007
hat er den
Lachenden Kühen
einen Rat
mitgebracht.
Wenn der neue
Bürgermeister
gewählt sei,
solle "das
Stimmvieh den
neuen zum Ochsen
machen, ihn in
die Herde
aufnehmen und
zusehen, dass er
ihnen einen
neuen Stall
besorgt". Eine
neue Zunftstube
hat er selbst
aber nicht
konkret
versprochen.
Für die nahe
Zukunft schlug
Behrning das
Hallgebäude als
Vereinsheim vor.
Im Blaserturm
wären aktuell
ein paar Räume
frei geworden.
Den Dreck der
Fasnetshochburg
Isny könne man
dann ja in den
offenen
Stadtbach
kehren. Der
Felderhaldetunnel
wäre ein idealer
Ort, um einmal
im Monat einen
Almabtrieb der
Isnyer Kühe zu
veranstalten:
"Macht das Licht
aus: Isny Kuh
sucht süße
Maus", hieße das
familienpolitische
Lustmotto, mit
dem die Stadt
einem
demographischen
Debakel entgegen
wirken könnte.
"Schwätzen hat
er gelernt in
den letzten 15
Jahren", war
Frank Müller
erneut baff über
die gewitzte
Schlagfertigkeit,
die
Bürgermeister
Manfred Behrning
im letzten Jahr
seiner Amtszeit
entwickelte. Die
Lieblingszunft
Nibelgau aus
Leutkirch
kommentierte
Behrnings Rede
als "letzte
Zuckungen",
konnte aber nur
schwer
mithalten:
Oberbürgermeister
Elmar Stegmann
war nicht
anwesend.
Bürgermeister
tanzt auf
Tischen
Seine Vertreter
(Gina
Holzmüller,
Vizepräsidentin
der Narrenzunft
Nibelgau und
Martin Speckle,
Zunftmeister der
Wuchzenhofener
Blätterhexen)
wiesen Behrning
zwielichtige
Machenschaften
nach. Der Isnyer
Bürgermeister
soll hinter dem
Leutkircher
Mauerbau stecken
und als Sängerin
verkleidet in
Lindau auf den
Tischen tanzen.
Mitgebracht
hatten sie
meterlange
Beweisfotos.
"Garantiert
keine
Fotomontage",
versprach
Speckle.
Die Zünfte
wünschten den
Isnyern alle
samt Glück zum
Geburtstag und
einen
Super-Sprung.
Fast jeder
Gratulant
motivierte die
Menge zu einem
dreifachen "He-Muh".
20.02.2007
Premiere: Narren
erobern das Rathaus
ISNY
(stb) Zum
ersten Mal hat
die Narrenzunft
Lachende Kuh das
Rathaus
gestürmt. Hexen
und Kühe führten
die, die "was
zum saga hon
wellat" im
mobilen
Holzpranger am
Strick vor das
Narrengericht.
Der erste
Rathaussturm in
Isny ist eine
wackelige Sache:
Vorsichtig
schieben die
Isnyer
Stallhexen ihre
Holzschuhe von
der Aluleiter
über das
Rathausbalkon-Geländer
im ersten Stock
in der
Fußgängerzone.
Eine nach der
anderen hievt
sich von der
Leiter über das
Gestänge und
plumpst unsanft
auf den
Steinboden. "Wie
komm i jetzt do num?", fragt die
letzte, berockte
und von der
Fasnet
gebeutelte
Stallhexe, die
auf der Leiter
steht. Die
anderen
versprechen ihr
bei Bewältigung
der Aufgabe ein
alkoholisches
Getränk - mit
vereinten
Narrenkräften
geht"s.
"Wellat
ihr rei oder
was?"
Bürgermeister
Manfred Behrning
steckt derweil
die Nase durch
das gekippte
Balkonfenster: "Wellat
ihr rei oder
was?" Die Hexen
nicken, der
Bürgermeister
ist gnädig und
öffnet die
historische
Balkontür:
Schüchtern
stürmt die
Vorhut das
Vorzimmer des
Bürgermeisters.
In Reih und
Glied trabt die
Gruppe am
Stadthäuptling
und seiner
Bürotür vorbei.
"War"s das
schon?", fragt
die Sekretärin.
Weit gefehlt:
Die ersten
Hästräger lotsen
fast fünfzig
Hexen lärmend
die Treppe
herauf.
Die
Reichsstadtfanfaren
begleiten das
Schellengetöse
mit Trommeln und
Blechblasintrumenten.
Kurz darauf
stecken die
Köpfe von
Manfred Behrning
und Isny
Marketing Chef
Johannes C.
Häring (der den
ersten
Rathaussturm in
Isny anregte) im
hölzernen
Doppel-Narren-Pranger.
Zärtlich zerrt
eine Kuh das Duo
in den großen
Sitzungssaal.
"Lieber Manne,
ab heute bist Du
arbeitslos",
eröffnet
Zunftmeister
Frank Müller das
närrische
Gericht und
verliest die
Liste der
Anklagen (Behrning:
"Wo isch mein
Anwalt?"). Nie
sei einer von
der Stadt auf
einem Isnyer
Fasnetsball (Behrning:
"I ka it danza.").
Wenn sich
nächstes Jahr
wieder keiner
blicken ließe,
solle es
Freibier für die
Zunft geben (Häring:
"Ich komm ab
jetzt jedes
Jahr, ich
schwör"s!"). Die
Zunftstube sei
viel zu klein (Behrning:
"Ihr griagat was
besseres") und
die
Kurhausbewirtung
hänge in der
Luft (Häring:
"Nächste Woche
gibt"s
Neuigkeiten.")
"Den Manne, den
dürfen wir nicht
für voll nehmen,
der ist nächstes
Jahr nicht mehr
da", durchschaut
Frank Müller
scharfsinnig die
vermeintlich
fadenscheinigen
Versprechungen.
Lob gibt"s nur
für schnelle
Genehmigungen
und die Rede des
Isnyer
Bürgermeisters
auf dem
Zunftmeisterempfang
in Leutkirch.
"Do hosch mol
koin Scheiß
gschwätzt, des
war richtig guat",
sagt Frank
Müller und lässt
dem
Bürgermeister
als Gastgeschenk
drei Strafzettel
da. "Die haben
wir am
Wochenende vor
dem Kurhaus beim
Aufräumen
bekommen."
Behrning zeigt
nur wenig
Mitleid: "Ich
hab auch einen
gekriegt."
Häring grinst am
Ende zufrieden
aus seiner
Holz-Halskrause,
die ihn mit dem
Bürgermeister
verbindet.
"Jederzeit
wieder", freut
sich der
Marketing-Chef
über das
Fasnets-Spektakel.
Die Narrenzunft
plant für
nächstes Jahr
noch mehr Wirbel
und hofft
dadurch mehr
Zuschauer für
den Rathaussturm
zu begeistern.
17.02.2007
Weiberball: Isnyer
lassen es krachen
ISNY - Der
Weiberball in
Isny hat seinem
Namen alle Ehre
gemacht: Bei dem
Kultball im
Kurhaus am Park
hatten die
Frauen eindeutig
die Oberhand.
Egal ob
Maskenprämierung,
Tanzeinlage oder
Guggenmusik -
Weiber so weit
das Auge
reichte. Sogar
die Männer
tarnten sich in
den Hüllen des
eleganten
Geschlechts.
Heiße Feger
waren unterwegs
beim Isnyer
Weiberball. Auf
wackeligen
Beinen und
hochhackigen
Schuhen
stacksten (oft
ungewollt)
bauchfrei
gekleidete
Herren im
Minirock die
Treppe herauf.
Beschäftigt mit
den Problemen,
die die
Damenwelt
bewegen,
strichen sich
die Männer
kitzelnde
Perückensträhnen
aus dem
geschminkten
Gesicht und
verstauten Geld
und Schlüssel im
Dekolletee
90 Prozent sind
kostümiert
Etwa 90 Prozent
der Gäste waren
verkleidet.
"Ungewöhnlich in
der heutigen
Zeit", freute
sich Frank
Müller über das
engagierte und
kreative Isnyer
Publikum. Der
Zunftmeister
führte die rund
750 Gäste durch
das kurzweilige
Jubiläums-Programm
der heuer
44-jährigen
Maske der
lachenden Kuh.
Die Einlagen und
Auftritte rissen
das Publikum
buchstäblich vom
Hocker. Bei der
Guggenmusik Isny
(Männer als
Frauen, Frauen
als Piraten
verkleidet)
kletterten die
Gäste wie
selbstverständlich
auf die Stühle
und Tische und
rockten und
sangen mit der
dynamischen
Gruppe mit.
Anerkennendes
Nicken erntete
die Guggenmusik
auch von den
Reichstadtfanfaren.
Die jungen
Musiker sind
wieder Mitglied
der Narrenzunft
und eröffneten
den Abend mit
mächtigen
Melodien und
flinkem
Schlagwerk.
Die
Maskentänzer,
ebenfalls aus
den eigenen
Reihen der
Narrenzunft, die
Showtanzgruppe
Blackstreet
Girls aus
Niederrieden und
die Männergarde
Legau ernteten
tosenden Applaus
für gute
Choreographien
und flotte
Kostüme. Ob
weiße Handschuhe
im Schwarzlicht,
um Knöchel
baumelnde
Meerjungfrauenflossen
oder golden
behütete Männer
im Frack mit
Strumpfhose -
für den
Weiberball haben
sich alle
Gruppen etwas
besonderes
einfallen
lassen.
Zu späterer
Stunde machte
das Duo aus
Diepoldshofen
das Publikum im
Kurhaus stutzig:
Zwei leicht bis
gar nicht
bekleidete
Herren spielten
mit
ungewöhnlichen
Gliedmaßen auf
einem Klavier
aus Stoffbahnen.
Der Antrieb kam
von den
rhythmisch
geschwungenen
Hüften.
Neben der
Playback-Gruppe
mit "I don"t
feel like
dancing" von den
Scissor Sisters
heizte Charly"s
Partyband dem
Publikum mächtig
ein. Die
sechsköpfige
Gruppe aus
Bregenz sorgte
ab dem ersten
Lied (Viva
Colonia) für
eine proppevolle
Tanzfläche.
"Wilde Vögel"
gewinnen
Unter den
Hästrägern waren
vier Gäste, die
am Eingang zur
Jury erklärt
wurden. Sie
beobachteten
kritisch die
Kostüme für die
Maskenprämierung.
Was zählte waren
Idee, Aufwand
und
Ausstrahlung.
Als eindeutige
Sieger
flatterten die
"wilden Vögel"
auf den ersten
Platz: Mit
goldenen
Schnäbeln,
buntem Gefieder
und drallen
Hinterteilen
gewann die
international
gemischte Gruppe
aus Isnyern,
Friesenhofenern
und
Maierhöfenern
einen
Reisegutschein
im Wert von 200
Euro. Die
Petticoats aus
Urlau dürfen in
Isny Essen
gehen, die
Spanierinnen aus
Urlau erhielten
"Sekt bis zum
Umfallen".
Noch mit
belegter Stimme
äußerte sich
Zunftmeister
Frank Müller
gestern kurz vor
Mittag im
Telefongespräch
mit der
"Schwäbischen
Zeitung" hoch
zufrieden:
"Super Stimmung,
super Band." Im
Anschluss ans
Gespräch machte
sich der
meisterliche
Narr auf zum
Kinderball.
05.02.2007
"Darf ich bitten?"
zur Seniorenfasnet:
Die Formation des TV
Lindenberg
präsentiert alte
Tänze
Zum ersten Mal
bei der
Seniorenfasnet
der Narrenzunft
"Lachende Kuh"
ist die
Formation des TV
Lindenberg im
Kurhaus
aufgetreten. Mit
weißen
Gamaschen, teils
mit Zylinder und
Monokel
forderten die
Herren ihre
Damen höflich zu
alten Tänzen wie
Polonaise,
Française und
Galopp auf. Zum
Tanz fürs
Publikum spielte
das Bergstüberl
Duo. Der
Nachwuchs aus
der Tanzschule
Magg zeigte wie
Tanzen
heutzutage
aussieht.
|
15.01.2007
Regionenball lockt
über 1000 Narren ins Kurhaus am Park
Bunt, schuppig,
holzig und zottelig hat sich das
Kurhaus am Wochenende präsentiert:
Oberzunftmeister Xaver Netzer
begrüßte über 1000 Narren von 25
Zünften des Alemannischen
Narrenrings in Isny zum Regionenball
. Der Ball wird jährlich von einer
anderen Zunft der Region Allgäu
durchgeführt. "D'r Moser" alias
Michael Weinmann, der seit 15 Jahren
die Isnyer Umzüge moderiert, führte
durch das Programm. Als die
Guggenmusik Isny und die Allgäuer
Urbänd spielten gab es keinen
Zweifel mehr: Die Fasnet ist in Isny
voll im Gange.(rau)
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13.01.2007
Narren wetzen ihre Hörner
ISNY
(sz) Am Donnerstagabend sind
sie wieder gewetzt worden, die Hörner der "Lachenden
Kuh". Zunftmeister Frank Müller lud ins schon
fasnetsmäßig dekorierte Kurhaus, und alle aktiven
Mitglieder kamen. Hauptaufgabe an diesem Abend war es,
die Termine in der Fasnet 2007 durchzuarbeiten. Die
Isnyer Narrenzunft nimmt an 16 Umzügen teil, bevor am
Fasnetsdienstag, 20. Februar, der große Jubiläumsumzug
durch die Isnyer Innenstadt ansteht. Die Lachende Kuh
wird heuer 44 Jahre alt, Grund genug, den großen
Regionenball des ANR am gestrigen Abend in Isny zu
veranstalten (Bericht folgt). Es werden auch wieder die
traditionellen Fasnetsbälle im Kurhaus gefeiert. Den
Anfang macht der Seniorenball am 2. Februar. Weiter geht
es am Gumpigen Donnerstag mit dem Weiberball. Am 16.
Februar finden nachmittags der Kinderball und am Abend
der Jugendball statt. Zunftmeister Frank Müller konnte
auch dieses Jahr wieder zahlreiche Mitglieder für
jahrelange Mitgliedschaft in der Narrenzunft und der
Guggenmusik ehren:
Fünf Jahre dabei sind: Birgitt Deifel,
Andrea Holdenried, Manuela Motz, Joachim Schlitter.
Zehn Jahre: Bianca Breyer, Michael
Gruber, Armin Hackl, Elke Kraft, Thorsten Denninger,
Peter Fritzenschaft, Egon Maier, Hermann Weiß.
15 Jahre: Christine Fischer, Marc
Himmel, Sabine Riedle, Benjamin Stehle, Eva Zimmermann,
Katja Zimmermann, Alois Blank, Ulrich Böck, Silke
Eisenhut, Michael Motz, Alois Richard.
20 Jahre: Michael Riedle, Tanja
Württemberger. 25 Jahre: Sonja Dieing, Ivonne Hackl,
Karina Himmel.
Mit dem Ehrenhästrägerorden der
Narrenzunft Lachende Kuh für besondere Verdienste im
Vereinsleben der Narrenzunft wurden ausgezeichnet: Elke
Kraft, Armin Hackl und Christian Mösle (Heinzi).
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05.01.2007
Maskenmeister sucht Hästräger
Isny - Die Narrenzunft Lachende Kuh startet in die fünfte Jahreszeit:Die
heutige Maskenausgabe zwischen 17 und 19 Uhr in der Zunftstube in der
Rainstraße gegenüber des Gymnasiums ist die letzte Gelegenheit, sich der
lustigen Gesellschaft mit "Häs" (Hochdeutsch:Faschingsbekleidung)
anzuschließen.
15 Umzüge und fünf Bälle (siehe Kasten) stehen dieses Jahr
auf dem Programm der Isnyer Narrenzunft. Und damit der Nachwuchs, der so
genannte "Narrensamen" auch weiter wächst, bietet die Isnyer Zunft auch
dieses Jahr wieder "die bunte Kuh" als Leihhäs an. "Das ist schon was besonderes", sagt Maskenmeister Erwin Rudhart, der
neben den bunten Masken auch die karierten Anzüge, die Schellenkränze und
Kuhschwänze verwaltet. "In anderen Zünften müssen Neulinge gleich eine Maske
für 500 bis 1500Euro kaufen, bei uns kann man mit dem Leihhäs erst Mal
schnuppern." Schnuppern geht bei der Lachenden Kuh so:Heute zwischen 17 und 19 Uhr 50
Euro mit in die Zunftstube bringen, Häs mitnehmen, eine Saison lang "mitspringen".
Wer nach Aschermittwoch sein Häs wieder abgibt, bekommt 35 Euro zurück. Eine
faire Sache - nicht nur zum Jubiläum der Maske.
Bunte Kuh hat Geburtstag
Die "Kuh" wird nämlich dieses Jahr 44 Jahre alt. Das etwa 1,5 Kilogramm
schwere Glasfasergebilde mit Schaumstoffrand für besseren Tragekomfort ist
vor allem für Jugendliche ab zehn Jahren geeignet. "Ab 16 dürfen die Narren
auch an den beiden Nachtumzügen teilnehmen", erklärt Erwin Rudhart. Für die
jüngeren Narren ist nur tags die Narretei mit den Umzugszuschauern erlaubt.
Narrenzunft verbindet
"Brauchtumspflege und Geselligkeit", nennt Zunftmeister Frank Müller die
Gründe für einen Beitritt. Neben dem Trubel rund um die Umzüge stehen auch
kleine und große Pflichten auf der Aufgabenliste der Teilnehmer. "Plaketten
verkaufen und Bälle organisieren - von der Deko bis zum Getränkeverkauf",
nennt Erwin Rudhart nur einige Aktivitäten, die die Gruppe auch außerhalb
der Saison zusammenschweißen.
Die Saison in Isny startet bereits am 11. Januar ab 20 Uhr im kleinen Saal
im Kurhaus mit dem traditionellen Hörnerwetzen. Am Freitag, 12. Januar, ist
Regionenball: Diese Veranstaltung ist zwar nicht öffentlich aber allemal ein
großes Spektakel. "Der Ball ist jedes Jahr woanders. Dieses Jahr kommen 1000
Hästräger aus 25 verschiedenen Zünften zu uns nach Isny ins Kurhaus am
Park", freut sich Fank Müller von der gastgebenden Zunft. Schon vor Saisonbeginn kämpfte der Narrenvorstand mit
Raumproblemen:Zuerst gab es mit dem Kurhaus Ärger. "Durch den Wechsel in der
Bewirtung dieses Jahr, war lange nicht klar, wo wir die Bälle veranstalten",
sagt Frank Müller. "Aber der Rudi lässt uns nicht im Stich", freut sich der
Vorstand über die Zusage des Kurhauswirts Rudi Übelhör. Ein Dauerproblem
bleibt aber die viel zu kleine Zunftstube in der vor allem Dekomaterial und
Masken gelagert werden. "Der Raum unterm Dach platzt aus allen Nähten",
klagt Frank Müller.
15.11.2006
Narren läuten die Fasnet ein
ISNY (aki) - Auch in Isny hat am Samstag, 11.11., um 11.11 Uhr die fünfte Jahreszeit, die Fasnet, begonnen. Und pünktlich dazu traf sich, wie jedes
Jahr, am Abend die Isnyer Narrenzunft Lachende Kuh zur traditionellen Jahreshauptversammlung.
Zunftmeister Frank Müller begrüßte Dieter Hechelmann als Vertreter der Stadt und den Ehrenzunftmeister, ehe er in seinem Bericht an die
Veranstaltungen der Narrenzunft im vergangenen Jahr erinnerte, etwa Grillfeste oder Roller-Ralley.
Kassier Andreas Riedel dankte in seinem Bericht den Spendern und allen Mitgliedern für die Unterstützung. Kassier und Zunftmeister wurden
daraufhin von Dieter Hechelmann ohne Widerspruch entlastet. Frank Müller wurde als Zunftmeister einstimmig wiedergewählt, die Neuwahl des Kassiers
steht erst im nächsten Jahr an.
Dieter Hechelmann sprach in seinem Beitrag das Alter der Isnyer Narrenzunft an, die nach der Schützengilde die älteste Zunft Isnys ist.
Zum Abschluss gab der wiedergewählte Zunftmeister noch einen Ausblick auf das nächste Jahr, in dem unter anderem am 12. Januar der Regionenball in
Isny stattfinden wird.
24.10.2006
Narrenzunft trifft sich
zur Versammlung
ISNY (sz) Die
Mitglieder der Narrenzuft "Lachende Kuh" sind am Freitag, 11. November, ab
20 Uhr im Hotel Hirsch in Isny am Marktplatz zur alljährlichen
Mitgliederversammlung eingeladen. Folgende Punkte stehen auf der
Tagesordnung: Begrüßung durch den Zunftmeister Frank Müller, Bericht des
Zunftmeisters, Bericht des Kassiers, Bericht der Kassenprüfer, Entlastung
der Vorstandschaft, Terminbesprechung Fasnet 2007 und Wünsche und
Anregungen. Außerdem trifft sich der Verein am 11. November um 11.11 Uhr in
der Zunftstube zur Fasnetseröffnung. Anträge sind spätestens acht Tage vor
der Generalversammlung bei Frank Müller abzugeben.
01.03.2006
"He - Muh" schallt es durch die Stadt
ISNY - Platzregen beim Kinderfest, Schneetreiben und Wind beim Fasnetsumzug: Den
ganz heißen Draht nach oben hat man derzeit wohl nicht in Isny. Dennoch säumten
gestern Nachmittag Tausende von Zuschauern die Straßen, bewunderten die fast 60
Narrengruppen und bewegten die kalten Füße zum heißen Rhythmus der Kapellen.
Lange müssen sie immer warten, die Isnyer. Erst am allerletzten Tag der Fasnet
erleben sie ihren traditionellen Umzug, und gestern kam dazu auch noch einmal
der Winter ins Spiel: Ein eisiger Wind trieb die Flocken durch die Stadt, als
die Guggenmusik Isny um 14 Uhr den rund zweistündigen Umzug der Narrenzunft
"Lachende Kuh" anführte. Warm verpackt, den einen oder anderen Glühwein zum
Aufwärmen in der Hand, harrten die Zuschauer schon lange vor Beginn an den
Straßenrändern aus. Einige selbst als Mäschkerle, andere in Zivil, viele die gut
verpackten Hästräger beneidend, die bald an ihnen vorüberspringen sollten.
Oben, auf dem Rathausbalkon, sah man nicht nur Vertreter der Stadtverwaltung,
der Isny Marketing GmbH (Johannes C. Häring etwa, als würdevoller Sultan kaum
wieder zu erkennen) und der Zünfte. Auch "der "Moser" war da, seines Zeichens
Präsidiumsmitglied des Alemannischen Narrenrings, der am Mikrofon sach- und
fachkundig sämtliche Häser, Gruppen und natürlich die dazugehörigen Narrenrufe
vorstellte.
Fast 60 Zünfte waren nach Isny gekommen, aus dem Allgäu und aus Oberschwaben,
vom Bodensee, von der Alb und aus der bayerischen Nachbarschaft, und so galt es
wieder allerlei an Rufen parat zu haben: Das einheimische "He - Muh" gehörte da
noch zu den leichteren Übungen. "Bärle brummlet - allet no", "dugget Eich -
d"Langjupp schleicht". "Zeit isch knapp - Hopfa rab" verlangen schon etwas mehr
Übung, und ganz närrisch-anspruchsvoll wird"s dann bei Rufen wie "Goiß raus -
mäh, Hexa send - zäh, Narrengruß - bäh". Alles klar?
Auch der Flawiler Narrenrat gab sich die Ehre, nicht zu übersehen mit
leuchtenden Gewändern in gelb und rot. Hexenpyramiden und Bonbonsegen, schräge
Lumpentöne und munterer Narrensamen, Konfettiregen, Saublodern und gruselige
Geistergestalten - es war alles dabei, was einen schwäbisch-alemannischen
Fasnetsumzug ausmacht. Da trotzten die Isnyer doch gern der Kälte - schließlich
kam man anschließend im Café oder bei der Hexendisco schnell wieder auf
Betriebstemperatur.SZ
27.02.2006
Morgen ist "die Kuh los"
ISNY (sz) - Am morgigen Fasnetsdienstag ist in Isny "die Kuh los": In Isny wird
der Fasnetsabschluss gefeiert. Um 14 Uhr beginnt der große Narrensprung durch
die Isnyer Altstadt. Der Umzug führt von der Bahnhofstraße durch die
Wassertorstraße in die Obertorstraße. Am Kino biegt der Umzug in die
Fabrikstraße ab. Hier löst sich der Narrenwurm am Espantor auf. Die Bevölkerung
wird auch gebeten die Isnyfahnen aufzuhängen. Anschließend wird heuer zum ersten
Mal in der Post-Tiefgarage die Hexendisco gefeiert. Eintritt ist nur mit
Umzugsplakette möglich. Die Dauerparker im Untergeschoss der Tiefgarage werden
gebeten, ihr Auto schon am Montagabend-auf dem Oberdeck abzustellen.
23.02.2006
Heute haben die "Weiber" das Sagen
ISNY (sz) Heute Abend geht es wieder zur Sache. Die "Weiber" haben das Kurhaus
fest im Griff, wenn um-20 Uhr der Weiberball der Narrenzunft Lachende Kuh
beginnt.
Neben Einlagen der Narrenzunft spielt wieder die Guggenmusik Isny. Bei der
Maskenprämierung gibt es einen Reisegutschein zu gewinnen. Für Stimmung im Saal
sorgen "Mirage".
Am Freitag sind dann die Kinder am Zug. Um 14 Uhr beginnt der Kinderball im
Kurhaus. Die vielen Spiele für die Kleinen leitet Susi Steurer. Die musikalische
Unterstützung gibt DJ Franky.
Franky und sein Kollege DJ Floh leiten um 18 Uhr den Jugendball im Kurhaus ein,
der von der Volksbank Allgäu West unterstützt wird. Eintritt zum Jugendball am
Freitag haben Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren.
Am Fasnetsdienstag beginnt um 14 Uhr der große Narrensprung mit über 55 Masken-
und Musikgruppen. Anschließend geht es in die Hexendisco. Die ist heuer in der
Post-Tiefgarage. Der Eintritt ist nur mit Umzugsplakette möglich.
SZ 09.01.2006
"He-Muh" - die fünfte Jahreszeit beginnt
ISNY (rau) Jetzt
wird es Ernst mit dem Fasnetsspaß in Isny. Die "Lachende Kuh" hat ihre
Hörner gewetzt. Zunftmeister Frank Müller schwor seine Hästräger mit
kräftigem "He-Muh" im Vorstadtadler auf die fünfte Jahreszeit ein.
Auftakt
der närrischen Saison ist am 13. Januar der Regionenball in Bergatreute für
die Region Allgäu im alemannischen Narrenring. 21 Umzüge, einschließlich des
Isnyers am Fasnetsdienstag, stehen den lachenden Kühen, Treibern und
Stallhexen bevor.
Höhepunkt ist in Leutkirch
Ein Höhepunkt wird heuer das Ringtreffen am 5. Februar in Leutkirch sein,
das im Fernsehen live übertragen wird. Müller erinnerte daran, dass die
Hexen und Kühe auf der von den Fernsehkameras erfassten Strecke flott aber
nicht zu übermütig vorwärts laufen sollen, Stockungen wegen irgendwelcher
besonderer Späße kämen nicht gut an. Wegen des Fernsehens beginnt dieser
Umzug auch schon um halb eins. Den Jugendschutz nimmt man bei der
Narrenzunft ernst. So sind die Nachtumzüge wie die in Kleinweiler-Hofen und
Ochsenhausen und Bälle für Jugendliche Hästräger unter 16 Jahren tabu,
machte Müller klar.
Ein wichtiger Termin im närrischen Kalender ist natürlich der Hexenzauber
am 22. Januar in Isny, der für alle Aktiven in der Narrenzunft Pflicht ist.
Dann ist die Stadt abends ab 18 Uhr fest in Narrenhand. Müller rief seine
Hästräger dazu auf, schon ab mittags um zwei beim Aufbau zu helfen. Die
bunten Fähnle, die das Stadtbild so fröhlich machen, werden am 4. Februar
aufgehängt. Am selben Tag präsentieren sich die Narren auch beim Aktionstag
am Kaufmarkt und bewirten mit Schupfnudeln. Wie alle Jahre gibt es auch
heuer wieder vier Fasnetsbälle im Kurhaus: jeweils nachmittags um 14 Uhr den
Seniorenball am 17. Februar und den Kinderball am 24. Februar, den
Jugendball am 24. Februar um 18 Uhr und den beliebten Weiberball am Gumpigen
Donnerstag, 23. Februar um 20 Uhr. Teils müssen sich die Hästräger dann
entscheiden, ob sie auf einen Umzug gehen oder lieber auf einem Ball
einmarschieren. Zunftmeister Müller bat wieder die Feuerwehrler unter den
Narren um Brandwache bei den Bällen. "Das hat voriges Jahr so gut geklappt",
lobte er. Neu ist heuer, dass die Hexendisco nach dem Umzug in Isny nicht
mehr in der Minimal-Tiefgarage stattfindet sondern im Unterdeck des
Parkhauses an der Post.
Damit alle Narren sich auch an die Kleiderordnung halten, führte Florian
Benes bei der Versammlung eine perfekt gewandete Lachende Kuh vor. Wehe, es
vergisst einer Handschuhe oder Schellenband!
Wer sich einmal dafür entschieden hat, in die Narrenzunft einzutreten,
der bleibt wohl gern dabei. Der Zunftmeister konnte jedenfalls etliche
langjährige Mitglieder ehren. Für 35 Jahre Mitgliedschaft in der Narrenzunft
erhielt Ehrenzunftmeister Anton Prestele eine Kuhpuppe und einen
Saunagutschein. 13 Jahre lang, bis 2003, war Prestele Zunftmeister. Davor
hatte er rund 15 Jahre das anstrengende Amt des Maskenmeisters bekleidet.
"Damals hab ich jede Fasnet ein paar Kilo abgenommen", lacht Prestele. Viel
gefehlt habe er in seiner aktiven Zeit in der Fasnet nicht, schon gar nicht
wegen Krankheit. "Zu 90 Prozent war ich dabei", erinnert er sich.
Viele werden geehrt
Müller konnte weitere Ehrungen für langjährige aktive Mitgliedschaft in
der Narrenzunft vornehmen: 5 Jahre: Johannes Dieing, Leonie Hackl, Thomas
Helm, Alexandra Hörburger, Nicolay Kolb, Ramona Nuber, Daniel Ohmayer,
Torsten Ruinat, Tanja Rusch , Christin Eisenbarth; 10 Jahre: Markus
Altenried, Florian Benes, Manuela Benes, Hans-Peter Berger, Helen Frick,
Michael Halder, Dietmar König, Dominik König, Elke König, Reinhold König,
Manuela Nuber, Monika Altenried, Philipp Tronsberg, Petra Vetter; 15 Jahre:
Klaus Fuchs, Andreas Nussmann, Anke Riedle, Carola Schmuck, Claudia
Schneider, Stefan Stehle. 20 Jahre: Hans-Jörg Böck, Dieter Fuchs, Monika
Merz, Daniela Müller, Hubert Richard, Rita Schäfer. Schon 25 Jahre aktives
Mitglied ist Tobias Prestele.
SZ 14.11.2005
Die Narren wetzen wieder die Hörner
ISNY (jl) Zur Generalversammlung haben sich die Mitglieder der Narrenzunft
Lachende Kuh Isny am 11. 11. im Saal des Vorstadt Adler getroffen. Die fünfte
Jahreszeit war bereits am Vormittag um 11.11 Uhr in der Zunftstube der
Narrenzunft mit Sekt und unter Anwesenheit des Bürgermeisters Manfred Behrning
begrüßt worden.
Die Versammlung wurde von Zunftmeister Frank Müller mit der Begrüßung der
Mitglieder, vor allem der Ehrenzunftmeister Hans Scherer und Anton Prestele und
dem stellvertretenden Bürgermeister Dieter Hechelmann, eröffnet. Der Rückblick
auf die vergangene Saison wurde durch einige freudige Kommentare der Mitglieder,
die sich an die ein oder andere amüsante Begebenheit erinnern konnten,
begleitet. An Dieter Hechelmann gerichtet erinnerte der Zunftmeister wieder an
die im letzten Jahr von der Stadt versprochenen Räume für die Narrenzunft, die
bisher immer noch nicht bereitgestellt wurden. Hechelmann gelobte Besserung und
versprach ein Treffen mit dem Bürgermeister und Claus-Dieter Fehr, dem Leiter
des Liegenschaftsamts.
Für die kommende Saison läuft die Umzugsplanung noch, der erste Umzug am 14.
Januar 2006 in Kleinweiler steht jedoch schon fest.
Der Kassenbericht des Säckelmeisters war kurz. Der Kassenstand zum 11.11. weist
stolze 90 261 Euro aus und wurde damit im Vergleich zum letzten Jahr um 2254
Euro vermehrt. Die Entlastung des Zunftrats und des Kassiers verlief einstimmig.
Die Neuwahlen wurden vom langjährigen Mitglied Dieter Hechelmann geleitet. Er
bemerkte, "dieser Verein lebt wirklich, es wird geheiratet, Kinder werden
geboren und es sind erfreulich viele junge Leute aktiv". Zur Neuwahl stehen alle
Vorstandsposten bis auf den des Zunftmeisters. Es werden im Amt bestätigt die
Schriftführerin Sabine Riedle, Jugendleiterin Ute Stehle, Saal- und
Programmleiter Matias Hackl, Oberelferin Gisela Hackl, Treibermeister Armin
Hackl, Hexenmeisterin Lydia Kraft, Inventarverwalterin Gabi Prestel, Kassier
Andreas Riedle und dessen Stellvertreterin Monika Merz. Neu gewählt wurden
Umzugsleiterin Susi Steuer und Maskenmeister Erwin Rudhart.
Bei einer erneuten Wortmeldung von Dieter Hechelmann in seiner Funktion als
Mitglied des Kreistagsausschusses, machte er den Zunftmeister auf die kommende
verschärfte Überwachung des Jugendschutzgesetzes aufmerksam. Demnach werden
Vereinsvorstände zur Haftung gezogen, wenn betrunkene Jugendliche auf deren
Veranstaltungen aufgegriffen werden oder gar Schaden anrichten. Es wird außerdem
empfohlen nichtalkoholische Getränke in jedem Fall billiger zu verkaufen als
alkoholhaltige. Das Verständnis für neue Reglementierungen und Abwälzung der
Verantwortung auf die Vereine war bei den Mitgliedern eher weniger vorhanden.
Weitere Termine für Umzüge und Veranstaltungen der kommenden Saison können auf
den Internetseiten der Narrenzunft www.lachende-kuh.de nachgesehen werden.
SZ 10.11.2005
"Lachende Kuh" startet in 5. Jahreszeit
ISNY (sz) - Am Freitag, 11.11., um 11.11 Uhr ist es wieder soweit: Die
Narrenzunft "Lachende Kuh" Isny mit ihrem Zunftmeister Frank Müller begrüßt die
fünfte Jahreszeit. Die Mitglieder treffen sich am Vormittag in der Zunftstube zu
einem Sektempfang, ehe am Abend im Vorstadt-Adler die traditionelle
Generalversammlung stattfindet. Dabei werden die vergangene Saison erläutert und
die neue Saison besprochen. Der Kassenbericht wird vorgelegt und die
Vorstandschaft, mit Ausnahme des Zunftmeisters, wie alle zwei Jahre, neu
gewählt.
SZ 09.02.2005
Eingemeindung à la Leutkirch: Isny ist die neunte Ortschaft
im Nibelgau
ISNY - Freundliche oder feindliche Übernahme? Leutkirchs Oberbürgermeister
Elmar Stegmann hat Isny gestern eingemeindet und zur neunten seiner
Ortschaften erklärt. Die Amtsgeschäfte übernahm er ebenfalls - die
närrischen zumindest, denn das Ganze hat sich beim Zunftmeisterempfang der
"Lachenden Kuh" im Kurhaus abgespielt.
Von unserer Redakteurin Sabine
Centner
Er könne "dieses Elend nicht mehr länger mit ansehen", begründet Stegmann
seinen Coup: "Dem Kämmerer kann man kein gescheites Gehalt bezahlen. Die
allseits geschätzte Kulturamtsleiterin lässt man ziehen und der Stadtkapelle
wird der Instrumentenetat gekürzt, sodass sie künftig ohne Instrumente
spielen muss." Da habe man sich einfach erbarmt und die Nachbarstadt
eingemeindet. Die neuen Ortstafeln haben Stegmann und die Nibelgauer gleich
mitgebracht. "Große Narrenstadt Leutkirch im Nibelgau, Ortsteil Isny,
Landkreis Ravensburg", steht darauf zu lesen.
Ortstafeln werden aufgestellt
Derlei entschlossenes Handeln überrascht die Isnyer, deren Rathauschef
derzeit im fernen Indien Urlaub macht. Sie scheinen überrumpelt. Erste
Bedenken werden laut: "Na ham"r ja zwoi Brauereia in Leutkirch, was soll
denn des?" Dennoch hält sich hartnäckig das Gerücht,
Bürgermeister-Stellvertreter Dieter Hechelmann sei keineswegs auf
Gratulationscours bei einem 90. Geburtstag, wie offiziell mitgeteilt. Nein,
er stelle bereits die neuen Tafeln am Ortseingang auf.
Sibylle Lenz blieb angesichts dieser neuerlichen kommunalpolitischen
Turbulenzen gelassen. Ihr oblag es, als zweite
Bürgermeister-Stellvertreterin die Stadt (oder die Ortschaft?) Isny beim
Zunftmeisterempfang zu vertreten. Sie tat das, obwohl " norddeutsche
Reingeschmeckte", mit Bravour. Bürgermeister Behrning, so ließ sie gleich
wissen, habe sich in Richtung Indien aufgemacht, "um mittels meditativer
Eingebungen das Rathaus und die Verwaltung endlich in den Griff zu kriegen."
Und Dieter Hechelmann sei wieder einmal "pressewirksam unterwegs bei
Ehrungen".
Für die Narrenzunft "Lachende Kuh" hatte Lenz freilich auch eine
Überraschung parat. Einen riesigen Umzugskarton, den sie gepackt hat, damit
die Zunft endlich ihr bisheriges Domizil verlassen und ins neue Schülerhaus
umziehen könne. Neben der leeren Zunftkasse fand sich im Karton auch ein
Stadtplan, in dem der nachmittägliche Umzugsverlauf eingezeichnet ist. Lenz
regte darüber hinaus einen wöchentlichen Nachtumzug an, damit die Isnyer
nicht aufgrund der Nachtabschaltung "in anhaltende Depressionen verfallen."
Als weiteren Vorschlag empfahl die Stadträtin der Narrenzunft, das
demnächst verwaiste Kulturamt zu übernehmen und überreichte Zunftmeister
Frank Müller eine "abstrakte Kuh", gemalt vom Isnyer Künstler Niedermaier.
Was Sibylle Lenz auf einen interessanten Vorschlag brachte: "Ihre Kühe
sollten mal ein Anti-Aging-Programm durchziehen", empfahl sie der
Narrenzunft. "Hier ist Eigeninitiative gefragt."
Zunftmeister Frank Müller war begeistert. "Schwätzen kann sie auf jeden
Fall besser als der Herr Behrning", meinte er anerkennend, ehe er, seines
Amtes waltend, Abordnungen aller Zünfte empfing, die am Umzug teilnahmen.
Auch wenn einige von ihnen mit der Reihenfolge nicht ganz einverstanden
waren - man bedankte sich höflich für die Einladung und hatte fast immer ein
Präsent dabei.
Loipen-Maut-Kollektor
Besonders originell die Narrenzunft Beuren: Sie brachte gleich eine
komplette Ausrüstung mit, auf dass Frank Müller künftighin als
"Loipen-Maut-Kollektor" tätig werden kann. "So hat man so ziemlich alle
Probleme auf einmal gelöst, und Isny hat wieder Geld in der Kasse".
Überhaupt, diese Isnyer Probleme - sie kamen derart häufig aufs Tapet, dass
ein Narrenvertreter fand: "Normalerweise wird a bissle g"stichelt. Aber des
hier isch a richtig"s Nadelkissa."
Auch Thomas Blum, Präsident der Narrenzunft Nibelgau, mochte da nicht
zurückstehen und sah im Isnyer Storch den Pleitegeier, der über der Stadt
kreise, "der einzigen Stadt mit den drei Meeren: Häusermeer, Lichtermeer und
nachts gar nicht mehr".
Irgendwie hat man sich aber doch wieder arrangiert - bei Lumpensuppe,
Getränken und dem Turbo-Sound der Guggenmusik. Der Isnyer Guggenmusik,
wohlgemerkt...
SZ 09.02.2005
Durch Isny hallt's: "He - Muh!"
ISNY - Strahlende Sonne, angenehme Temperaturen, tausende von Zuschauern am
Straßenrand: Der Fasnets-umzug in Isny hat gestern unter optimalen
Bedingungen stattgefunden. Gut zwei Stunden lang zogen rund 3500 Hästräger
und Musiker in 66 Gruppen quer durch die Stadt.
Ein guter Schluss ziert
alles: Traditionell am Fasnetsdienstag wird Isny zur Narrenhochburg. Auch
gestern, nach einer extrem kurzen Fasnetszeit, schallte die Stadt wider von
"He - Muh" und "Schnarragagges - Heidenei", von "Hexa Holz - raucha soll"s"
und eher anspruchsvollen Sprüchen wie "Bobohle kei"s Hai ra - it z"viel ond
it z"wenig". Guggenmusiken heizten ein, schön schräg und mit tollem
Rhythmus. Hexen bauten Pyramiden, schnappten sich die hübschen Mädchen aus
der ersten Reihe. Verschnürten sie mit Seilen, seiften sie mit Konfetti ein,
oder nahmen sie gleich huckepack mit.
"Was muss ma bei dene schreia?" Clevere Kinder fragen schnell noch die
Mama nach dem richtigen Narrenruf, damit der Gutslesegen auch möglichst
reichlich ausfalle. Meist funktioniert's, manchmal gibt"s dafür aber auch
nur eins mit der Saubloder oder dem Fellschwänzle über die Nase. Auf jeden
Fall sahen die geschätzten 8000 bis 10 000 Besucher einen fröhlich-bunten
Narrensprung, bei dem allenfalls die bisweilen großen Lücken zwischen den
Gruppen kritisiert wurden.
Während die "Normalbürger" den einen oder anderen Schneehaufen als
Aussichtspunkt nutzten und um die besten Plätze rangelten, hatten die
Honoratioren oben auf dem Rathausbalkon den totalen Überblick. Das närrische
Geschehen verfolgten nicht nur die ehrenamtlichen
Bürgermeister-Stellvertreter Sibylle Lenz und Dieter Hechelmann, sondern
auch Vertreter der Nachbarzunft Nibelgau aus Leutkirch sowie Gäste aus der
Partnerstadt Notre Dame de Gravenchon. Bürgermeister Behrning selbst umging
die Fasnet weiträumig: Er macht derzeit Urlaub in Indien.
Am Schluss sprangen die gastgebenden lachenden Kühe mit schnalzenden
Treibern, den Kuhkindern und den Stallhexen. Noch ein paar Mal "He - Muh",
dann müssen die Lachenden Kühe wieder in den Stall. Bis zur nächsten Fasnet.
SZ 05.02.2005
Ritter und Piraten entern den Kurhaussaal
Indianer, Ritter und Piraten, Meerjungfrauen und viele, viele kleine
Prinzessinnen - es hat nur so gewuselt von kunterbuntem Narrennachwuchs,
gestern, beim Kinderball im Kurhaus. Die Narrenzunft "Lachende Kuh" hatte
ein fetziges Programm zusammengestellt, auf der Bühne und im Saal. Rasante
Musik sorgte für Schwung und DJ Franky für gute Laune, der Polonaise-Wurm
schlängelte sich durch die vollbesetzten Reihen und wer hungrig war vom
vielen Tanzen, Hüpfen und Staunen, der konnte sich am "Verpflegungstisch"
stärken. Am Abend dann durften die Größeren ran: Von 18 bis 22 Uhr hatten
sie den Kurhaussaal für sich beim Jugendball. sce/SZ-Foto: Sabine Centner

SZ 13.11.2004
"Lachende Kuh" wetzt die Hörner
ISNY (F.H.) Pünktlich am 11.11. um 11.11 Uhr hat die Isnyer Narrenzunft "Lachende Kuh" mit einem Umtrunk in der Zunftstube und am Abend mit der Jahreshauptversammlung im Vorstadtadler die "fünfte Jahreszeit" eröffnet.
Ein kräftiges dreifaches "He muh" donnerte durch den Saal. Zunftmeister Frank Müller begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder samt den Ehrenzunftmeistern Hans Scherer und Anton Prestele. Ein Rückblick auf das abgelaufene närrische Jahr: 18 Umzüge gingen problemlos über die Bühne. Aktionen am Kaufmarkt und im Altenheim St. Leonhard fanden großen Anklang. Mit Erfolg beteiligte sich die Narrenzunft am Narrenschießen in Lindau. Weitere bemerkenswerte Ereignisse bildeten Roller-Rallye und Halloween-Party. Neunmal tagte der Zunftrat.
Der von Andreas Riedle vorgetragene Kassenbericht wies ein gutes Rechnungsergebnis auf. Es bringt die Narrenzunft dem Traumziel einer neuen Zunftstube wieder einen Schritt näher. Die Einnahmen resultieren neben Spenden vor allem aus dem Bändelverkauf. 6013 Stück brachten die Helfer unter die Leute. Auf der Ausgabenseite fallen die Buskosten ins Gewicht. Die Kasse hatte Anton Prestele "gefilzt". Der einstimmigen Entlastung von Zunftmeister und Kassier stand nichts im Wege.
Kurz ist diesmal die Saison. Schon am 8. Februar 2005 ist Fasnetsdienstag. Da sich die Termine drängen, verschiebt die Narrenzunft den "Hexenzauber" aufs nächste Jahr. Sonst läuft alles wie gewohnt: Maskenausgabe, Hörnerwetzen, Teilnahme am Regionalball in Aichstetten. Der erste Umzug ist schon am 8. Januar in Karsee. Ihm folgen weitere elf in Langenargen, Memmingen, Ratzenried, Tannheim, Schönau, Baindt, Legau, Eberhardzell, Aitrach, Leutkirch, Wangen und natürlich zum Höhepunkt der Fasnet in Isny. Zum Programm gehören der Senioren-, Weiber-, Kinder- und Jugendball. Zur Gestaltung der Bälle erbittet der Zunftmeister noch attraktive Vorschläge.
SZ 30.10.2004
Am Sonntag steigt die Halloween-Party
Am Sonntag steigt die Halloween-Party im Kornhaus-Club (hinter Feneberg), Isny. Die Isnyer Narrenzunft Lachende Kuh ist schon seit Tagen bei den Dekorationsvorbereitungen für die Party. Dabei ist natürlich Organisator, Narrenzunft-Chef und DJ Frank Müller.
SZ 11.10.2004
"Lachende Kuh" feiert Halloweenparty
ISNY (sz) Der letzte Vorläufer der heutigen Narrenzunft entstand im Jahr 1880. Die Narrenzunft "Lachende Kuh" gibt es seit 1962. Wieso die Kuh in Isny lacht, liegt an einem Prozess, den Anlieger des Landwirtes Franz Hummel angestrengt hatten, weil sie sich durch das Schellen seiner weidenden Kühe in ihrer Nachtruhe gestört fühlten.
Als die Kläger den Prozess verloren, weil den Kühen weitaus ältere Rechte zugestanden wurden, lachte natürlich das ganze Dorf.
Lachend geht es sicher auch zu am 31. Oktober im Kornhaus-Club, denn dort richtet die Isnyer Narrenzunft mit DJ Fanky eine schön gruselige Halloweenparty aus.
SZ 25.02.2004
Grundstein für B 12 neu kommt aus Leutkirch Warum schenkt der Leutkircher Bürgermeister der Stadt Isny ein Reh? Diese Frage ist bereits 400 Jahre alt. Beantwortet wurde sie auch beim gestrigen Zunftmeisterempfang von Stadt und Narrenzunft Isny nicht, obwohl dabei allerhand Blödsinn verzapft und Narrenweisheit erfunden wurde. Mitten im Geschehen - wie alle Jahre wieder - die Oberen der Allgäu-Nachbarstädte. Um es vorweg zu nehmen: Die Leutkircher Nibelgauer hatten mit ihrem närrischen Lokalkolorit im voll besetzten Kurhaus-Saal die Lacher auf ihrer Seite; der große Respekt gebührte jedoch Isnys Bürgermeister Behrning, der nach zahllosen mehr oder weniger dezenten Ermunterungen von Zunftmeister Frank Müller die Beitrittserklärung zur Narrenzunft in letzter Sekunde vor dem Aufbruch zum Narrensprung unterschrieb. Überhaupt fügte sich Behrning gut in die ihm zugedachte Rolle und ließ auch die erwartete Tolpatschigkeit nicht vermissen. "Nachhaltig erfolgreich" sei die Isnyer Stadtverwaltung gegen eine weitere Aufwertung Isnys durch die Gebrüder Immler geblieben, sagten die Leutkircher Nibelgauer. Doch die symbolische Siegeshand ließ Behrning gleich anbrennen. Oder war"s ein Omen? Bislang sind die Isnyer gebrannte Kinder, was die B 12 angeht. Leutkirchs Narrenpräsident Blum meinte es gut und überreichte den Grundstein zur neuen B 12. Dass Behrning sich wegen der B 12 an Edmund Stoiber und nicht erst an den Nachbarn in Leutkirch um Hilfe wandte, kommentierte OB Elmar Stegmann so: "So wollen wir euch Isnyer in eurem Bestreben, nach Bayern zu gehen, nicht aufhalten". Im Gegenzug werde Leutkirch Legau, Altusried mit der Freilichtbühne und Illerbeuren mit dem Bauernhausmuseum eingemeinden. "Dies rundet dann unser Kulturangebot ab". (Eine Vision die bei den Legauer Schatzräubern heftigsten Protest auslöste.) Für alle Fälle hat Stegmann seinem Kollegen gleich einen Papp-Kameraden-Edmund-Stoiber mitgebracht. Bei allem Geplänkel, Ruhekissen verteilen und Unruhe stiften, das sich Leutkircher Narren samt ihrem abgesetzten OB leisteten, die Sache mit dem Reh wurde auch gestern nicht geklärt. Die Urkunde von 1604 wanderte aus Leutkircher in Isnyer Besitz. Aber warum die Schenkung? "Waren etwa die Isyner auch früher schon Hungerleider ?" fragte Stegmann. Sein Kollege Manfred Behrning versuchte diesen Eindruck beim Zunftmeisterempfang zu zerstreuen. Dass die Stadtkasse leer ist, das konnte er auch mit den schönsten Reimen nicht vertuschen. Aber am Essen ließ sich die Stadt nicht lumpen. Gäste wie Lachenden Kühen wurden statt trockenen Heus saftige Kässpatzen serviert. Doch angesichts der allgemeinen politischen Wetterlage hielt man es wohl für angemessen am Roten (Wein) zu sparen. Dem "schwarzen" Helmut Kiefl mag"s gefallen haben: er war übrigens der einzige Polit-Promi, der den Weg nach Isny gefunden hat. Dafür waren ANR-Obere in Mehrzahl , Vertreter der Partnerstädte und Vertreter der lokalen Wirtschaft als Förderer der Narrenzunft anwesend.} Leutkirchs Narrenpräsident Blum (rechts) und OB Stegmann haben die Isnyer Kommunalpolitik im Blick. Um die Allgäustadt und ihren Bürgermeister (links) zu retten, schleppen sie sogar Edmund Stoiber an. SZ-Foto: weg} Leutkirchs Narrenpräsident Blum (rechts) und OB Stegmann haben die Isnyer Kommunalpolitik im Blick. Um die Allgäustadt und ihren Bürgermeister (links) zu retten, schleppen sie sogar Edmund Stoiber an. |
SZ 25.02.2004
Heiser, aber höchst vergnügt Die Narrenzunft Lachende Kuh blieb auch in diesem Jahr ihrer Tradition treu und legte den Umzug auf den letzten Fasnetstag. Etwas heiser, etwas müde, aber sehr vergnügt zogen 59 Maskengruppen und Musikkapellen durch Isnys Innenstadt, bejubelt und beklatscht von einem fröhlichen Publikum, das zahlreich den Weg säumte. An drei Plätzen waren Lautsprecher aufgebaut, und die Redner stimmten die Zuschauer auf die jeweiligen Schlachtrufe ein. Auf dem Rathausbalkon hatte Michael Weinmann (D´r Moser) das Kommando, eine ganze Reihe von Honorationen hatte sich dort eingefunden. Aus den Partnerstädten Flawil und Gravenchon sowie aus Rubano waren Gäste gekommen und zusammen mit dem Bürgermeister Manfred Behrning, dem Ehrennarren Herbert Mayer und Xaver Netzer vom Allemannischen Narrenring schauten sie sich das närrische Treiben an. Die Gruppen gaben noch einmal ihr Bestes und schafften es spielend die Zuschauer zu begeistern. Zwei Stunden lang zogen die Narren am Rathaus vorbei und durch die Gassen. Dann ging es zu den Veranstaltungen im Kurhaus am Park und in die Hexendisco mit DJ Franky und den im Kurhaus auftretenden Kapellen. Die Anlage im Parkhaus wummerte und hämmerte in voller Stärke und gab den Besuchern und Maskenträgern noch einmal Gelegenheit mit Schwung aus der Fasnet hinauszurappen. |
SZ 10.02.2004
Seniorenball ist Auftakt Am Freitag, 13.Februar, startet die Narrenzunft Lachende Kuh Isny mit ihrer Saalfasnet 2004. Der erste Fasnetsball ist, wie jedes Jahr, der Seniorenball.-Ab 14.00 Uhr geht es mit den Senioren närrisch zu im Kurhaus. Auch gehbehinderte, auf den Rollstuhl angewiesene-Senioren sind herzlich eingeladen. Hierfür ist der obere Behinderteneingang beim Kurhaus-Restaurant geöffnet. Die Lachende Kuh hat wieder ein-buntes Programm-für die Senioren dieser Stadt zusammengestellt. Den Kaffee spendet dieses Jahr wieder der Kurhauswirt Rudi Übelhör. Der Kuchen wird von der Narrenzunft gespendet. Für die-richtige Stimmung zwischen den Programmpunkten sorgt das "Bergstüble Duo". Die weiteren Termine: 19.Februar:- Weiberball ab 20 Uhr im Kurhaus in Isny mit der Partyband Mirage mit Maskenprämierung, Hauptpreis ist ein Reisegutschein 20.Februar: Kinderball ab 14 Uhr im Kurhaus in Isny mit DJ Franky und vielen Spielen für die Kinder 20.Februar: Jugendball ab 18 Uhr im Kurhaus in Isny mit DJ Franky und der Volksbank Allgäu-West mit der Mega-Playbackshow 24.Februar: Fasnetsumzug durch die Isnyer Altstadt mit über 50 Gruppen aus Deutschland und der Schweiz. |
SZ 14.01.2004
"Lachende Kuh" hat die Hörner gewetzt ISNY - Der Saal im Vorstadt-Adler konnte nur knapp die Menge der aktiven Maskenträger fassen, die zum traditionellen Hörnerwetzen gekommen waren. Hier wird das närrische Volk auf die Veranstaltungen der kommenden Fasnet eingeschworen. Von unserem Mitarbeiter Manfred Schubert Der neue Zunftmeister Frank Müller konnte zum Hörnerwetzen auch Xaver Netzer vom Alemannischen Narrenring (ANR) und den Ehrenzunftmeister Anton Prestele begrüßen. Prestele erhielt zur Bestätigung als Ehrenzunftmeister eine Urkunde, der dazu gehörige Orden wird nachgereicht. ANR-Orden gab es für Tanja Württemberger, Michael Blaser und Roland Münz (Bi-Fi). Hinter dem ganzen närrischen Treiben steckt eine große Menge Organisation, die aber von der Narrenzunft gemeinsam getragen wird. Dazu gehört auch, dass die einzelnen Mitglieder über die Hintergründe des Brauchtums Bescheid wissen und die Geschichte der einzelnen Masken kennen. In diesem Jahr wurde deshalb die Treiber-Maske genau vorgestellt. Sechs neue Treiber-Masken hat Jogi Weiß von der Narrenzunft Grünkraut in diesem Jahr geschnitzt. Der Zunftmeister wies sein Narrenvolk nachdrücklich darauf hin, dass es für ein ordentliches Erscheinungsbild mit verantwortlich sei. Die sechs Gebote der Narrenzunft wurden verlesen. Vom freundlichen Gesicht unter der Maske bis zur Tatsache, dass die Kuh Schellen zu tragen hat, damit sie nicht verloren geht, ist darin alles geregelt. Bei den Ehrungen zeigte sich, dass die Herde der Lachenden Kühe langsam in die Jahre kommt. Gisela und Matthias Hackl waren mit 35 Jahren Zugehörigkeit diejenigen, die am längsten dabei sind; insgesamt wurden 71 langjährige Mitglieder geehrt, deren Namen auf der Web-Seite der Narrenzunft nachzulesen sind. Mit der Verlesung der Termine und Aktionen, der Vorstellung aller Zunfträte und der Wahl der neuen Gruppenführer wurde der offizielle Teil abgeschlossen. Der neue Zunftmeister Frank Müller nahm die Ehrungen vor |
SZ 03.01.2004
Lachende Kuh Isny e. V.
Heute die Maske ausleihen
ISNY (sz) - Heute gibt die Isnyer Narrenzunft für die kommende Fasnetssaison ihre Laufbändel aus.
Hier besteht auch die Möglichkeit, Mitglied zu werden und ein "Leihhäs" zu bekommen. Gegen eine Kaution kann man die "Bunte-Kuh-Maske" ausleihen und an den 19 Umzügen dieses Jahr teilnehmen. Die Narrenzunft freut sich über jedes neue Mitglied. Maskenausgabe ist heute, Samstag, von 13 Uhr bis 15 Uhr in der Zunftstube in der Rainstrasse (gegenüber dem Gymnasium). Weitere Infos auch im Internet unter www.lachendekuh.de.
SZ 13.11.2003
Mit neuem Schwung in die fünfte Jahreszeit
ISNY - Mit Beifall und einem kräftigen "He Muh" begrüßte die Isnyer Narrenzunft "Lachende Kuh" ihren frisch gewählten Zunftmeister Frank Müller. Anton Prestele wurde nach zwölf Jahren engagierter Mitarbeit bei der Mitgliederversammlung in den Stand des Ehrenzunftmeisters erhoben.
Gerappelt voll war der Saal im Vorstadt-Adler. Zunftmeister Anton Prestele erstattete den Bericht über das abgelaufene Jahr. Wie immer begann es im Januar mit der Masken- und Laufbändelausgabe in der Zunftstube und dem Hörnerwetzen im Kurhaus. Dem ersten Umzug in Neuravensburg folgten noch weitere 17. Höhepunkt war am 12. Februar der Zunftmeisterempfang und der Umzug in Isny. Im Kurhaus fanden vier Veranstaltungen statt. Ein Grillfest mit Rollertour lockerte das Vereinsleben auf. Erfolge erzielten die Damen und Herren beim Narrenschießen in Lindau. Der Zunftrat traf sich zu neun Sitzungen.
In der Vorschau ergibt sich für 2004 ein ähnlicher Ablauf. Die Reihe der 19 Umzüge beginnt in Kleinweilerhofen. Statt zum Regionenball in Baindt fährt die Narrenzunft diesmal zum Nachtumzug nach Kimratshofen. Auch in dieser Saison sollen wieder vier Bälle im Kurhaus stattfinden.
Der Kassenbericht von Andreas Riedle zeigte: Die Finanzen stimmen. Die Kassenfilzer Tanja Geser und Reinhold König bestätigten eine ordnungsgemäße Buchführung. Der von Hans Scherer beantragten Entlastung des Kassiers, des Zunftmeisters und der gesamten Vorstandschaft stand nichts im Wege. Ein besonderer Dank galt den Spendern und Sponsoren.
Die Wahl des neuen Zunftmeisters machte keine Mühe. Frank Müller, schon seit Jahren in der Narrenzunft aktiv, fand ein einmütiges Votum. Dabei soll deutlich werden, dass die Narrenzunft nicht nur ein "Privatvergnügen" ist, sondern in der Brauchtumspflege eine wichtige Aufgabe erfüllt.
Neu gewählt wurde auch der gesamte Zunftrat. Und so verteilen sich die Ämter: Gabriele Prestele verwaltet das Inventar. Als dienstältestes Zunftratsmitglied ist sie zugleich Vizezunftmeisterin. Die Kasse führt mit Unterstützung durch Moni Merz wie bisher Andreas Riedle. Oberelfer ist Gisela Hackl und Jugendleiterin Ute Stehle. Für die Masken ist Bernd Ebert zuständig. Das Protokoll führt Sabine Riedle. Mathias Hackl betätigt sich als Saal- und Programmmeister. Daniela Müller rückt in die Funktion des Umzugleiters. Lydia Kraft steht den Hexen vor. Den Treibermeister spielt Armin Hackl.
SZ 06.03.2003
| Fünf Tage Arbeit und ein brauner Berg ISNY - Schön war die Fasnet, jetzt ist sie rum. Saubermachen war gestern in Isny angesagt. 40 Zunftmitglieder der Lachenden Kuh, sechs Angestellte vom Bauhof, die beiden Hausmeister des Kurhauses samt Reinigungskraft und vier Helfern, sowie die Sandwaschanlage des Abwasserzweckverbandes waren und sind noch im Einsatz. |
Der Haufen ist braun-weiß gestreuselt, kniehoch und sieht vor dem sauberen weißen Schnee besonders unappetitlich aus. Kiloweise Konfetti, Luftschlangen, Pappreste und Rollsplitt von Isnys Straßen türmen sich hier, in der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes. Der Haufen wird sich im Laufe des Tages mindestens verdreifachen, die Kehrmaschine, die ihn abgeladen hat, ist längst wieder ausgerückt, weiterfegen. Reinhard Noll vom Abwasserzweckverband erklärt, was mit den Umzugs- und Winteresten nun passiert: "Sie kommen in unsere Sandwaschanlage. In einer Art riesigen Siebtrommel werden mineralische von nichtmineralischen Stoffen getrennt. Die nichtmineralischen Sachen, also Konfetti und dergleichen, werden durch eine Spindel in der Trommel herausbefördert." Das Konfetti ist nach der Prozedur als solches nicht mehr zu erkennen. "Das ist ein einziges Gemisch", sagt Noll. Und dieses Gemisch kommt auf die Mülldeponie.
"Ja, wir kehren schon den ganzen Tag", gibt Willi Keck vom Städtischen Bauhof Auskunft. "Wir reinigen die Gehwege, alle Straßen, die Umzugsschauplätze, warten auch die Anlagen samt Kurpark. Flaschen, Luftschlangen, Verpackungen, Konfetti "ärgerlich sind die Glassplitter, aber die lassen sich halt bei so einem Fest nicht vermeiden", weiß Keck, der den Umzug selber toll fand, danach, beim Ablaufen der Straßen über die Müllmengen aber "schon erschrocken" ist.
Lachende-Kuh-Zunftmeister Anton Prestele weiß um den Fasnetsmüll und betont deshalb mehrmals: "Ich bin allen Anwohnern im Umzugsbereich dankbar dafür, dass sie beim Saubermachen mithelfen und das alles so freundlich ertragen." Er selber schuftet mit 40 Zunftmitgliedern, nachdem die Fähnchen und Schilder von den Straßen geholt sind, im Kurhaus: Sechs Wagenladungen und einen Großanhänger Requisiten und Dekoration heißt es in die Zunftstube befördern, dazu eine Wagenladung Müll. Im Foyer des Kurhauses bilden sich zwischen blauen Plastiksäcken illustre Stillleben - Kisten, Kästen, Körperteile kühl dreinblickender Schaufensterpuppen.
Am meisten Arbeit aber haben die Kurhaus-Hausmeister Herbert Mayer und Josef Kempter mit Reinigungskraft und vier Helfern. Wände, Böden, Fenster, Türen, alles muss geputzt werden. "An manchen Stellen", sagt Herbert Mayer, "kann man nicht mehr putzen, da müssen wir dann weißeln." Fünf Tage dauert das. Die Hausmeister lassen nichts aus. Auch die Tische und Stuhlpolster werden gereinigt. Und dann ist auch wieder gut. Bis zur nächsten Fasnet. He-Muh.
SZ 05.03.2003
| Glückwünsche, Ehrung und Presteles heimlicher Abschied ISNY - Bei fetzigen Guggenmusikklängen hielt die Narrenzunft Lachende Kuh gestern Vormittag ihren Zunftmeisterempfang im Kurhaus ab. Zum heuer 40-jährigen Jubiläum gab es viele, viele Glückwünsche. Und Zunftmeister Anton Prestele wurde zum offiziell noch gar nicht bekanntgegebenen Abschied aus dem Amt, er tritt bei den nächsten Wahlen nicht mehr an, vom Alemanischen Narrenring geehrt. |
Was hatten die Gäste gute Laune mitgebracht! Obwohl vielen der Rosenmontag noch im Gesicht stand, scheuten sie sich nicht, einmal mehr ihre närrischen Kräfte zu mobilisieren und ein letztes Mal in dieser Fasnet 2003 richtig auf den Putz zu hauen. Bei den treibenden Rhythmen der Isnyer Guggenmusik hatte man ja auch keine andere Wahl, die Hände klatschten ganz von selber mit.
Alle amüsierten sich. Alle, das waren die Honoratioren, darunter MdL Helmut Kiefl, die Ehrenzunfträte Stolz und Scherer, Leutkirchs OB Stegmann, Isny s Schultes Manfred Behrningund Stellvertreter Julius Hofer, diverse Stadträte, Narrenmeister Charly Maier vom Alemannischen Narrenring, sein Vize "Moser" (Michael Weinmann) und für die Region Allgäu Oberzunftmeister Xaver Netzer. Dann die Gäste des Partnerschaftsvereins aus Streets. Zum Dank dafür, dass sie namentlich begrüßt wurden, klatschten und sangen sie besonders herzhaft mit. Wie auch die zahlreichen Zunftvertreter, die immer wieder euphorisch von ihren Stühlen sprangen und im Stehen schunkelten. Zunftmeister Anton Prestele dankte in seiner Ansprache allen, die gekommen waren, den Sponsoren, allen voran der Stadt Isny, dem DRK, Bauhof Feuerwehr und "nicht zuletzt Tatütata der Polizei". Nur der Schwäbischen Zeitung dankte er nicht, stattdessen gab's ein Rüffelchen, dass hierzulande nämlich die Fasnet und nicht, bittschön "der Fasching brrrr" gefeiert werde, ähem. Tröstlich nur, dass Bürgermeister Behrning in seiner Rede gleich als erstes denselben Fehler machte: "Liebe Faschingsfreunde..." begann er ganz freundschaftlich, natürlich gab's darauf leidenschaftliche (aber nicht bös gemeinte) Buhrufe. Seine weitere Rede: "I mach's heit fix, i sag heit nix. I hon Urlaub."Und den gönnte man ihm auch.
Kollege OB Stegmann aus Leutkirch wurde da schon ausführlicher. Launig gratulierte er zum 40-Jährigen und zu der chinesischen Universität, die in Isny angesiedelt werden soll. Im Gepäck hatte er nicht nur nachbarschaftlich gut gemeinte Ratschläge (Papierkörbe gegen Spucknäpfe austauschen, RegioBus gegen Rikschas, Reisfelder in der aufgestauten Ach), sondern auch ein Entwurf des Isnyer Stadttors in chinesischer Variante, mit Aufschrift: "Bülgelmeistel Behlining beglüßt seine chinesischen Fleunde." Geschenke auch von der Patenzunft der Lachenden Kuh, den Leutkircher Nibelgauern. Es gab ein Ruhe- und Rentenbänkle für den scheidendenZunftmeister.
Prestele selber richtete kein Abschiedswort an die Gäste und über sein freiwilliges Ausscheiden aus dem Amt verlor er kein Wort (der Schwäbischen Zeitung gegenüber verriet er "zwölf Jahre sind lang, es reicht").
Dennoch herrschte ein klein wenig Abschiedsstimmung. Michael Weinmann vom Alemannischen Narrenring sang ihm ein Abschiedslied. Charly Maier überraschte Prestele mit "dem Ehrenhäsorden mit Goldschliff" des Narrenrings "einer der höchsten Auszeichnungen", wie er betonte.
Prestele war baff: "Ich bin jetzt irgendwie weggetreten" und als dann auch noch die ganze Zunft zum Jubiläum die neue Plakette des Narrenrings bekam, da war's um des Zunftmeisters Sprachvermögen fast ganz geschehen "ich möcht danke sagen, danke, mehr fällt mir grad nicht ein." Zum "He - Muh"-Rufen langte es dann aber doch noch.
SZ 01.03.2003
Regenbogenfische vor Obst-Säulen und Schneeköniginnen - Fesche Madeln bei der Guggenmusik
Wenn ganze Horden von Frauen fantasievoll verkleidet sind und junge Männer für einen Abend zu Mädchen werden, dann ist Weiberball der Narrenzunft Lachende Kuh in Isny. Dieser Ball, bei dem sich die aufwändigsten und buntesten Maskengruppen gegenseitig zu übertreffen versuchen, gehört zur Isnyer Fasnet wie die Stallhexen. Durchs Programm führte Frank Müller. Wie jedes Jahr wurden die schönsten Kostüme prämiert. Die Jury bestand erstmals aus willkürlich ausgewählten Ballbesuchern. Wegen des vierzigjährigen Jubiläums der Narrenzunft fielen heuer die Preise für die besten Kostüme größer aus als sonst. Den ersten Preis und damit einen Reisegutschein über 300 Euro der Fa. Schüle erhielten die "Regenbogenfische", eine Gruppe, deren Teilnehmerinnen aus Isny und Umgebung kamen. "Multikulti-Gruppe", nannte Zunftmeister Anton Prestele sie deshalb. Den zweiten Preis, gespendet von Rudi Übelhör, erhielten die "Obst-Säulen" aus Isny, die für 150 Euro im Kurhaus speisen dürfen. Der dritte Preis ging an die "Schneeköniginnen" aus Maierhöfen. Sie haben freien Eintritt beim nächsten Weiberball Fesch sahen die Guggenmusiker aus, die gleich zu Beginn für Stimmung im vollen Kurhaus sorgten. Aus strammen jungen Burschen waren flotte Mädchen geworden. Zwischen den Tanzrunden, bei denen die Gruppe "Exakt" den echten und unechten Frauen einheizte, gab es wie üblich Show auf der Bühne. Strippende Stallhexen - allesamt "echte" Kerle - die Black Street Girls aus Niederrieden als tanzende Ritter samt Drachen, Adeleggtrachtler in vertauschten Rollen und Sister Act mit schauriger Musik, sorgten für Johlen und Kreischen. Und Emmi in der Bütt hat mit ihrem Klagelied einer Gymnastiktreibenden sicher manchem weiblichen Mäschkerle aus der Seele gesprochen.
SZ 01.03.2003
Die Straßen mit Fahnen schmücken
Am Fasnetsdienstag feiert die Narrenzunft "Lachende Kuh Isny e.V." ihren 40. Geburtstag mit einem Jubiläumsumzug durch die Innenstadt von Isny. Die Bevölkerung wird gebeten, ihre Häuser mit dem traditionellen Fahnenschmuck zu dekorieren. Der Umzug beginnt um 14 Uhr in der Bahnhofstraße/Ecke Achener Weg. Weiter geht es in Richtung Wassertor, durch die neue Fussgängerzone zur Obertorstraße. Vor dem Kino geht es in die Fabrikstraße Richtung Espantor. Durch den Park geht es dann zum Kurhaus. Hier ist nach dem Umzug der Kehraus. In der Minimaltiefgarage findet ab 13 Uhr die Hexendisco statt.
SZ 01.03.2003
Coole Typen, lachende Kühe, tibetanische Katzen und die Polonäse Blankenese
He Muh! Hunderte von Prinzen und Prinzessinnen, von tibetanischen Katzen, kleinen Leoparden, Häschen, Teufelchen und natürlich Kühen kamen gestern Nachmittag zum großen Kinderball ins Kurhaus. Selbstverständlich fehlten auch Cowboys und Typen, so cool wie "Men in Black" nicht. DJ Frank am Mischpult machte mit seiner Musik Stimmung, die Narrenzunft, mit Zunftmeister Anton Prestele voran, eröffnete den Balll mit der Polonäse Blankenese. Ein Event für die Kids, aber: bei anderen Kinderbälle müssen die Eltern mittlerweile vor der Tür rauchen!
SZ 24.02.2003
| Masken und Räuberzivil "Gespenstische Nächte in Isny" versprach die Fasnets-Dekoration im Kurhaus am Park. Aber beim Seniorenball, veranstaltet von der Narrenzunft "Lachende Kuh", war's eher gemütlich. Zahlreich waren sie wieder gekommen, die rüstigen Seniorinnen und Senioren, begrüßt von den Kühen, Hexen und Kuhschwänzlern und von Zunftmeister Anton Prestele. Kaffee und Kuchen stammten vom Kurhauswirt. Den Rest zahlte die Narrenzunft. "Sponsoren werden immer rarer", stellt Anton Prestele fest. |
Auch der Schwäbische Albverein und das Altenhilfezentrum St. Elisabeth hatte eine starke Delegation entsandt. Und so bewegte sich unter den schmissigen Klängen des Bergstüble-Duos eine stattliche Menge übers Parkett, schob einen Tango oder versuchte sich in schnelleren Gangarten.
Zum Teil trugen die älteren Herrschaften nahezu abenteuerliche Kostüme. Andere begnügten sich mit gepflegtem Räuberzivil.
Durchs bunte Programm führte wie immer Frank Müller. Die Kuhschwänzler tanzten unter scharfen Jazzrhythmen über die Bühne. Spontane Einlage mit Witzen gab's. Einen Heiterkeitserfolg erzielte L. Halder mit ihrer Vorführung: "Die Reise nach Rom", bei der sie aus "Sicherheitsgründen" ihre ganze Garderobe auf dem Leibe trug.
Die Adelegger Trachtler waren in ihrer Kostümierung kaum mehr nach Männlein und Weiblein zu unterscheiden.
Das Publikum beklatschte die Darbietungen und als die Begeisterung vielleicht ein wenig nachlassen wollte, half Frank Müller mit ermunternden Zurufen kräftig nach.
SZ 30.01.2003
Aus einem Jüngling wird eine Hexe
Der alljährliche Hexenzauber fand am Sonntagabend in der Fußgängerzone statt. Bunte Kostüme und die Macht der Hexen wurden präsentiert, indem man einen Jüngling aus dem Publikum unter tosenden Zaubersprüchen in eine Hexe verwandelte. Die "Allgaier Ur-Band" aus Beuren sorgte für musikalische Unterhaltung und die Zuschauer wurden auf die Faschingszeit eingestimmt. So sagte ein Vertreter der Narrenzunft: "Wir haben dieses Jahr 40-jähriges Jubiläum und wir werden es bis zum Faschingsdienstag richtig krachen lassen."
SZ 24.01.2003
| Die Fasnet beginnt jetzt auch in Isny Am Sontag, 26. Januar ist es wieder soweit. Die Narrenzunft Lachende Kuh Isny e.V macht ab 18 Uhr in der Isnyer Fussgängerzone wieder ihren "Hexenzauber". Musikalisch unterstützt werden die Narren von den Reichsstadtfanfaren Isny und der Allgaier Urbänd aus Beuren. Für das leibliche Wohl ist auch bestens gesorgt. |
Weitere Veranstaltungen der "Lachenden Kuh" sind der Seniorenball am 21. Februar, der Weiberball am 27.Februar sowie der Kinder- und Jugendball am 28.Februar. Der Höhepunkt der Isnyer Fasnet ist der Umzug durch die Altstadt von Isny am Fasnetsdienstag, 4. März.
SZ 18.12.2002
Spende statt Geschenke für die Narrenzünfte
Auf rund 18 Umzügen springt die Narrenzunft Lachende Kuh aus Isny jedes Jahr mit. Dabei ist es Sitte, der gastgebenden Narrenzunft ein kleines Geschenk mitzubringen. In diesem Jahr feiert die Lachende Kuh ihr 40-jähriges Bestehen - und gibt deswegen keine Geschenke, sondern unterstützt den Kindergarten St. Josef mit dem Geld. Ausgekuckt hatte Kassier Andreas Riedle den Kindergarten, weil es dort - einmalig in Isny - eine integrative Gruppe für entwicklungsverzögerte Kinder gibt. Integrativ heißt: Die Kinder, die ein wenig zurück sind, werden nicht weggegeben, sondern entwickeln sich mit den anderen Kindern, bekommen aber eine zusätzliche Förderung. Dafür wurde die Erzieherin Karin Kieble, die eine therapeutische Gymnastikausbildung hat, zusätzlich eingestellt. Neben den 300 Euro brachten Kassier Riedle und Zunftmeister Anton Prestele den Kindern auch die roten Kappen der Narrenzunft mit. Da war die Freude groß, auch bei Kiga-Leiterin Sylvia Braunwarth.