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15.11.2011

Hexendisco zieht in ein Zelt um

Narrenzunft Lachende Kuh eröffnet Fasnet mit der Generalversammlung
Hexendisco zieht in ein Zelt um
Hexendisco zieht in ein Zelt um (Foto: Archiv)

Die Mitglieder der Narrenzunft Lachende Kuh Isny unter Zunftmeister Frank Müller haben am Freitag in ihrer Zunftstube auf die Fasnet 2012 angestoßen. Anschließend fand die Generalversammlung statt. Müller blickte dabei auf die vergangene Fasnet zurück. Neben den üblichen Veranstaltungen wie Maskenausgabe, Hörnerwetzen und Regionenball, war das große Ringtreffen des ANR (Alemannischer Narrenring) in Biberach ein Highlight.

Auch die Isnyer Fasnetbälle im Kurhaus wurden nochmals angesprochen. Ein großes Lob sprach Müller seinen Mitgliedern für die Teilnahme am Stephanuswerkball aus. Dieser Ball wird speziell für die Heimbewohner im Stephanuswerk organisiert. Die Narrenzunft kommt hier gemeinsam mit der Guggenmusik jedes Jahr gerne zu diesem Ball. Auch der Rathaussturm am Gumpigen Donnerstag ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil der Isnyer Fasnet. Zunftmeister Müller bedankte sich bei Rainer Magenreuter für die hervorragende Bewirtung im großen Sitzungsaal.

Ein weiterer Höhepunkt der Fasnet ist jedes Jahr der Umzug am Fasnetdienstag. In der vergangenen Saison hatte die Isnyer Zunft wieder besonderes Glück mit dem Wetter. Durch das schöne Wetter kamen auch viele Zuschauer zum Umzug. Als weitere Aktionen unterm Jahr erwähnte Müller die Rollerrallye, das 100-Prozent -Fest, sowie die Halloween-Party in Ratzenhofen. Der Vorstand der Lachenden Kuh hatte fünf Sitzungen, zwei Regionenversammlungen und zwei Treffen mit allen Zunftmeistern des ANR. Das Resümee der vergangenen Fasnetsbälle war: Der Seniorenball war zu schlecht besucht, der Weiberball und der Kinderball dagegen sehr gut.

In dieser Saison 2012 wird es einige Änderungen geben. So werden keine Fähnchen in der Stadt aufgehängt, da viele Hausbesitzer am Umzugsweg dies nicht wünschen. Die Hexendisco wird von der Post-Tiefgarage in ein Zelt am Umzugsende verlegt. Neben Hörnerwetzen, Bälle im Kurhaus und Stephanuswerk wird die Narrenzunft an 18 Umzügen teilnehmen. Der eigene Umzug durch Isny findet am 21. Februar statt.

Die Narrenzunft Lachende Kuh Isny hat auch am Narrenschießen in Lindau teilgenommen. Hier erreichte Zunftmitglied und Oberelfer Gisela Hackl den zweiten Platz von insgesamt 278 Teilnehmern.

Kassier Andreas Riedle konnte einen positiven Kassenbericht vorstellen. Auch die Kassenfilzer Tanja Rist und Anton Prestele waren mit der Arbeit von Riedle sehr zufrieden. Dieses Jahr standen Neuwahlen des Zunftrates auf der Tagesordnung. Neugewählte Zunfträte sind: Stellvertretende Kassiererin Sabine Riedle (löst Monika Loritz nach 16 Jahren ab), Maskenmeister wurde Johannes Stolz (Erwin Rudhard hört nachsechs Jahren auf) , Treibermeister Kevin Riedle, Hexenmeisterin Manuela Benes, Kinder- und Jugendleiterin Ginie Weißenborn.

Die restlichen Zunfträte wurden wieder gewählt: Kassier Andreas Riedle, Umzugsleiterin Susi Ohmayer, Saalmeister Daniela Ohmayer, Zeugwart Gaby Prestele, Oberelfer Gisela Hackl und Schriftführerin Tanja Rist.

 

Närrisch: He Muh - die lachenden Kühe, Stallhexen und Treiber sind gerüstet

Die Hörner sind gewetzt, die Narren instruiert - Zunftmeister Frank Müller eröffnete im Gasthof Hirsch mit der Narrenzunft „Lachende Kuh“ die aktive Umzugssaison
70 Jahre Narrenzunft „Lachende Kuh“ bringen Anton Prestele (Mitte) und Sohn Tobias (rechts daneben) zusammen. Zunftmeister Frank Müller ehrte den langjährigen Zunftmeister und Ehrenzunftmeister Anton Prestele für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft, Tobias für 30 Jahre und die beiden Närrinnen Daniela Müller (zweite von links) und Monika Loritz (rechts) für jeweils 25 Jahre.
70 Jahre Narrenzunft „Lachende Kuh“ bringen Anton Prestele (Mitte) und Sohn Tobias (rechts daneben) zusammen. Zunftmeister Frank Müller ehrte den langjährigen Zunftmeister und Ehrenzunftmeister Anton Prestele für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft, Tobias für

Eine frohe Botschaft hatte Müller für alle, die es noch nicht mitbekommen hatten: aus der Adventskalenderaktion der Volksbank Allgäu-West und der Schwäbischen Zeitung erhielt die Narrenzunft 3000 Euro. Das wurde mit kräftigem Beifall honoriert. „Keine Haut, keine Haare“, ist die Losung fürs richtige Maskentragen. Der Zunftmeister schwor seine Hästräger auf das korrekte Aussehen bei Umzügen ein. Von sauberen Schürzen bis zu den richtigen Handschuhen und Schuhen, reichte die Anweisung. Für „blinkende Lichtle“ in den Nasenlöchern der Kühe zeige man beim Alemannischen Narrenring kein Verständnis. Müller rief zu möglichst großer Teilnahme bei den Umzügen auf, für die „100-Prozent-Teilnehmer“ gebe es wieder eine eigene Party. Voriges Jahr sei der Plakettenverkauf ein großer Erfolg gewesen, das wünsche er sich auch wieder für heuer, „die Plaketten sind unser Überleben.“ Zu den Isnyer Aktivitäten zählen neben dem Fansetsdienstagsumzug die Teilnahme am Ball des Stephanuswerks, die Organisation von Senioren-, Kinder- und Weiberball und auch heuer wieder ein Rathaussturm am gumpigen Donnerstag.

Ehrenzunftmeister Anton Prestele, der für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt wurde, war ab 1991 für 13 Jahre Zunftmeister. Zu seinen Ämtern zählten über 15 Jahre als Zunftrat und 13 Jahre als Maskenmeister. Prestele hat als bunte Kuh angefangen und in seiner Amtszeit wurden die Stallhexen und die neuen Kühe ins Leben gerufen. Er laufe immer noch gerne bei Umzügen mit, „aber jetzt nur noch da, wo es mir grad Spaß macht.“

Weitere Ehrungen: Tobias Prestele, 35 Jahre, Monika Loritz und Daniela Müller für 25 Jahre, Anke Heiselbetz und Andreas Nussmann für 20 Jahre. 15 Jahre dabei sind: Manuela Benes, Helen Frick, Michael Halder, Reinhold König, Manuela Trenkle, Petra Vetter

 

„He – Muh“ lockt 14000 Fasnetsbegeisterte nach Isny

„He – Muh“ lockt 14000 Fasnetsbegeisterte nach Isny
„He – Muh“ lockt 14000 Fasnetsbegeisterte nach Isny
(Isny/loe)

Ab 13 Uhr hat sich am Dienstag, 16. Februar, nach und nach die Innenstadt Isnys gefüllt, die Narren selbst zogen Richtung Achener Weg zur Aufstellung. Und schon ging‘s pünktlich um 14 Uhr los mit schwungvoller Guggenmusik der Isnyer. Insgesamt 61 Gruppen folgten der Einladung der Narrenzunft Lachende Kuh aus Isny (Foto) und gaben sich die Ehre den letzten Fasnetstag in Isny zu verbringen. Dank des traumhaften Sonnenscheins haben sich laut Plakettenverkäufer der Lachenden Kuh rund 10000 Zuschauer jeden Alters in die Innenstadt begeben um die Stimmung und Faschingslaune am Fasnetsdienstag der 4000 Hästräger zu erleben. Besonders vor dem Rathaus und der dortigen Ehrentribüne auf dem Balkon haben die Aktiven gezeigt was sie können: Da gab es Pyramiden, schnalzende Peitschen und Ständchen der Musiken zu bestaunen. Nach über zwei Stunden Umzug ging es gleich im Anschluss zur Hexendisco in die Post-Tiefgarage oder zum Kehrraus ins Kurhaus Isny wo die diesjährige Fasnetssaison begraben wurde.

„Da muss man Obacht geben, wenn man von anderen Städten etwas Hölzernes geschenkt bekommt“

(Isny/loe) Beim Zunftmeisterempfang am Dienstagvormittag, 16. Februar, im Gasthaus zum Hirsch hat Bürgermeister Rainer Magenreuter spontan festgestellt: „Den Unterschied zwischen Leutkirch und Isny sieht man schon allein, wenn man das Wetter anguckt“, frotzelte er vergnügt vor versammelter Mannschaft.

Damit es auch mit der geplanten Zunftstube für die Lachende Kuh Isny voran geht, hat er dem Zunftmeister Frank Müller mit großen Stoßfedern versehene Arbeitsschuhe („damit ihr einen guten Sprung habt“), eine Wasserwage („damit nix schief geht“) und den Tipp gegeben, eine Maut für den „Idioten-Kreisel“ (Kreisverkehr Richtung Großholzleute) zu erheben. Denn in diesen Zeiten könne man nicht auf viel finanzielle Hilfen der Stadt zählen.

Als schließlich Leutkirchs Bürgermeister Martin Bendel das Wort ergriff (OB Henle war verhindert), überbrachte dieser seinem Isnyer Kollegen „überraschenderweise“ die selbe große Holztür, die Magenreuter schon am Sonntag in Leutkirch überreicht bekam: Diese könne man dann ja in das neue Zumt(h)or einbauen.

Der Isnyer Rathauschef entgegnete: „Da muss man Obacht geben, wenn man von anderen Städten etwas Hölzernes geschenkt bekommt“, spielte er auf die griechische Geschichte um das trojanische Pferd an. „Aber diese Tür ist so dünn, da passt bestimmt kein Leutkircher rein“, sorgte er für Lacher seitens des Publikums.

Bildergalerie:

Zunftmeisterempfang in Isny
Zunftmeisterempfang in Isny

Kinderball bringt Spaß für die ganze Familie

Kinderball bringt Spaß für die ganze Familie
Kinderball bringt Spaß für die ganze Familie
(Isny/mh)

Beim Kinder- und Jugendball im Kurhaus am Park war am Freitag Spaß und Spiel für die ganze Familie geboten. Beim Kartoffellauf, Dosenwerfen, Angelspiel, am Maltisch und beim Tanzen mit den „Spunkys“ der Tanzschule Magg (oben) hatten die kleinen Besucher sichtlich Spaß. Partyklassiker wie das „Fliegerlied“ oder „Komm hol’ das Lasso raus“ sorgten bei den als Eisbären, Engel, Hexen, Löwen, Prinzessinnen, Tiger und Zauberern verkleideten Kindern für guten Stimmung. Auch an die Eltern wurde gedacht, die sich „ein bisschen unterhalten können während die Kinder spielen“, meinte Frank Müller, Zunftmeister der Lachenden Kuh Isny. „Wir hoffen, dass es den Kindern gefällt, dass sie einen schönen Nachmittag haben und mit guter Stimmung wieder nach Hause gehen.“

Isnys Lachende Kühe stürmen das Rathaus

Mit dem Schandbalken um den Hals führte die Narrenzunft 
Bürgermeister Rainer Magenreuter und Fachbereichsleiter Claus Fehr ab.
Mit dem Schandbalken um den Hals führte die Narrenzunft Bürgermeister Rainer Magenreuter und Fachbereichsleiter Claus Fehr ab.

(ISNY/rau) „Was wollt ihr, d’Stadt hot koi Geld“, hat Rainer Magenreuter bei der Festnahme durch die Isnyer Narrenzunft „Lachende Kuh“ gerufen. Die hatte es nicht leicht bei ihrem Rathaussturm: Die Guggenmusik blieb im Aufzug stecken, der Hauptamtsleiter entwischte und der verhaftete Bürgermeister riskierte noch eine kesse Lippe.

Zumthor-Stadttor, der „Idiotenkreisel“ an der B12 und die fehlenden Zuschüsse zum Vereinsheim waren die Hauptanklagepunkte gegen den aufmüpfigen, abgesetzten Rathauschef. Der hatte trotz Schandbalken um den Hals auf dem Balkon vor versammelten Bürgern und Lachenden Kühen noch getönt, „das Schwierigste für die Narrenzunft ist es, etwas zu finden, was man dem Bürgermeister vorwerfen kann.“

 

09.01.2010

Mit gewetzten Hörnern in die fünfte Jahreszeit

Mit gewetzten Hörnern in die fünfte Jahreszeit
Mit gewetzten Hörnern in die fünfte Jahreszeit

(ISNY/mh) Beim traditionellen „Hörnerwetzen“ der Narrenzunft Lachende Kuh Isny wurde die kommende Fasnetszeit noch einmal durchgesprochen, bevor schon Freitag, 8. Januar, die erste Veranstaltung anstand. Im Gasthof Hirsch wurden außerdem unter den rund 100 Narren aktive Mitglieder geehrt.

Mit einem dreifachen „He Muh!“ hat das diesjährige Hörnerwetzten begonnen. Bei der letzten Sitzung vor der Saison 2010 informierte Zunftmeister Frank Müller die Narren zunächst über die anstehenden Termine. Bei insgesamt 17 Umzügen sind die Narren dieses Jahr dabei. Los geht es mit dem Nachtumzug in Kleinweiler am Samstag, 9. Januar, am Tag darauf findet der erste Tagumzug in Lauingen statt. „Die Zünfte, wo wir hingehen kommen auch immer zu uns“, erklärte Frank Müller. „Es ist ein Geben und Nehmen“.

So sind für die lachenden Kühe auch dieses Jahr wieder der Rathaussturm am 11. Februar und natürlich der Isnyer Umzug am Fasnetsdienstag die Höhepunkte. „Es ist die größte Veranstaltung für uns. Rund 4000 Hästräger und zwischen fünf- und zehntausend Zuschauer kommen nach Isny“, sagte Frank Müller. Er hofft jedoch auf besseres Wetter: „Letztes Jahr hatte es Schneeregen, da waren weniger Zuschauer da“, erzählte er.

In Isny wird es dieses Jahr vier Fasnetbälle geben. Am 5. Februar findet der Seniorenball statt, am 10. Februar der Stephanuswerkball, am darauf folgenden Tag der Weiberball und schließlich am 12. Februar der Kinderball. „Im Prinzip ist alles wie gehabt“, meinte Frank Müller.

 

Der Zunftmeister richtete jedoch auch mahnende Worte an die Narren und rief sie zu einem ordentlichen Erscheinungsbild auf. Die Häsordnung sei vor, während und nach dem Umzug zu beachten und die Narren sollten sauber und ordentlich angezogen sein.

Wie schon bei der Generalversammlung am 11. November besprochen, wurden an diesem Abend auch die Stellvertreter des Vorstandes gewählt. Helen Frick wurde zur stellvertretenden Maskenmeisterin gewählt, Roland Münz ist stellvertretender Hexenmeister und Michael Gruber ist nun Stellvertreter des Treibermeisters.

Beim Hörnerwetzen werden traditionell nicht nur die kommende Saison besprochen, sondern auch zahlreiche Mitglieder geehrt. So erhielten Manuela Benes und Kevin Riedle den Ehrenhästrägerorden für Mitglieder, die sich besonders stark für den Verein engagieren.

Zahlreiche Mitglieder konnten in diesem Jahr ihr Jubiläum feiern. Seit 1965 und somit 45 Jahre mit dabei ist Gabriele Prestele. Marzellus Singer ist nun seit dreißig Jahren Vereinsmitglied. Miriam Prestele, Andreas Riedle und Erwin Rudhart sind nun schon seit 25 Jahren mit dabei. Ihr 20. Jubiläum feierten Thomas Maushart, Tobias Schädler und Beate Steybe-Kempter. Florian Halder, Cornelia Hartmann und Markus Linke konnten ihre 15-jährige Mitgliedschaft feiern, außerdem wurden für ihre zehnjährige Mitgliedschaft zehn weitere Mitglieder geehrt. Seit fünf Jahren sind neun Vereinsmitglieder dabei.

 

13.11.2009

Vorstand wünscht sich mehr Zusammenhalt

Vorstand wünscht sich mehr Zusammenhalt

„He-Muh“ heißt es seit Mittwoch wieder in der er Narrenzunft Lachende Kuh. Denn seit dem 11. November ist die fünfte Jahreszeit wieder eingeläutet. Passend zum offiziellen Starttag hat der Verein am Mittwoch seine Generalversammlung abgehalten.

Zunftmeister Frank Müller blickte in seinem Jahresbericht auf die Aktionen des vergangenen Jahres zurück. Insgesamt sei die Narrenzunft (NZ) in der Fasnet 2009 auf 19 Umzügen vertreten gewesen. Als „vollen Erfolg“ bezeichnete er die diesjährige Guggennacht am 19. Februar, besonders lobenswert sei die Tatsache, dass es keinerlei Auseinandersetzungen noch Polizeieinsätze gab. Dies treffe auch auf die erst kürzlich in der Reithalle Ratzenhofen statt gefundenen Halloweenparty zu. „Alles ist friedlich verlaufen, die Ordner waren fast schon fehl am Platz“, ist Frank Müller voller lobender Worte.

Über den geplanten Trinkbechererlass des Alemannischen Narrenrings (ANR) gab es laut Müller heftige Diskussionen. Zur Debatte stand ein Verbot, Trinkbecher oder Hörner während und nach dem Umzug am Häs zu tragen. Nachdem mehrere Narrenzunftvereine daraufhin mit dem Austritt drohten, wurde der Erlass des ANR nochmals überarbeitet und die Bestimmung abgeschwächt: Die Trinkgefäße dürfen während des Umzugs nicht sichtbar sein. „Daran sieht man, dass wir auch etwas erwirken könne, wenn wir uns nicht alles gefallen lassen“, so der Zunftrat.

Im Dezember 2008 hat sich die NZ Isny zu einer Investition entschieden: Für 48000 Euro hat man ein Grundstück hinter dem dänischen Bettenlager in Isny gekauft. „Wir holen noch verschiedene Angebote ein und im Frühjahr soll es mit dem Bauen losgehen“, erklärt Frank Müller. Er hoffe auf viele Helfer seitens des Vereins und auf die Födergelder der Stadt Isny. Das Gebäude soll einerseits als Lagerhalle für Häs, Masken und Dekoration dienen, aber auch einen Sitzungsraum und eine Werkstatt für Masken enthalten.

Der Kassier Andreas Riedle nannte die Zahlen des Vereins im Jahr 2009. Auffällig war, dass dieses Jahr nur rund 4000 Plaketten verkauft worden seien, im Vergleich zum letzten Jahr etwa 3000 Stück weniger. Er mahnte die Motivation der Verkäufer an und bat um mehr Engagement.

Anschließend standen die Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft und des Zunftmeisters an. Erwin Rudhart bleibt für weitere zwei Jahre in seiner Funktion als Maskenmeister und ist somit weiterhin der „Chef der Kühe“. Klar zum Treibermeister wiedergewählt wurde Stefan Lehnen. Neu gewählt wurde hingegen das Amt des Hexenmeisters, das in Zukunft Thomas Leibold vertritt. Auch der Saalmeister wurde neu bestimmt: Daniel Ohmayer hat sich diesen Amtes angenommen. Gabi Prestele behält ihren Posten als Zeugwart und ist gleichzeitig „Vize-Zunftmeisterin“. Susanne Ohmayer bleibt in ihrem Amt als Umzugsleiterin. Andreas Riedle und Monika Loritz bleiben erster und zweite Kassier. Die Jugendleitung übernimmt ab sofort Cornelia Harrer von Ute Stehle, die dieses Amt rund 18 Jahre inne hatte. Gisela Hackl bleibt der Oberelferrat und Tanja Rist wurde als neue Schriftführerin gewählt. Anschließend fehlte nur noch der Zunftmeister: Frank Müller wurde mit einer Enthaltung für die nächsten drei Jahre wiedergewählt. Die Stellvertreter des Vorstands sollen am 7. Januar, beim Hörnerwetzen, der internen Eröffnung der Fasnetssaison, gewählt werden. Die Maskenausgabe soll am 2. Januar von 13 bis 17 Uhr statt finden.

Schließlich stellte Zunftmeister Frank Müller eine Neuerung im Verein vor: „Wenn Jemand negativ auffällt, können drei Zunfträte eine Strafe aussprechen: Entweder derjenige wird einen Sprung gesperrt, ein Wochenende gesperrt oder bekommt eine Strafarbeit“, erklärt das Oberhaupt. Die Extremstrafe wäre dann der Laufbändelentzug für die Saison, welche innerhalb des Zunftrates beschlossen wird. Gegen Ende der Sitzung äußerte Müller noch einen Hauptwunsch: „Mehr Zusammenhalt im Verein.“

INFO: Die Umzug-Termine stehen inzwischen fest und sind neben sämtlichen aktuellen Terminen im Internet unter www.lachendekuh.de einzusehen.

 

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10.01.2009

Isnyer Narren wetzen wieder ihre Hörner

ISNY - Küsschen, Orden und Geschenke hat Zunftmeister Frank Müller am Donnerstag beim Hörnerwetzen der Isnyer Narrenzunft Lachende Kuh im Gasthof Hirsch verteilt. Spitzenreiter in Sachen Ehrungen war die Familie Hackl: Gisela und Matias sind beide seit 40 Jahren, Tochter Tanja seit 20 Jahren beim närrischen Treiben dabei.

Mit einer langen Liste mit Busabfahrts- und Rückfahrtszeiten zu den Umzügen der diesjährigen Fasnetssaison kam richtig Stimmung unter den Hästrägern auf. Gut gelaunt lauschte die motivierte Mannschaft auch der Verlesung der strikten Regeln der Narrenzunft.

Zunftmeister Frank Müller will keine übervollen Busse und keine silbernen Getränkebecher an den Röcken und Hosen der Hästräger beim Umzug sehen. Außerdem sei nackte Haut bei Narrensprüngen tabu: Für Kühe, Treiber und Hexen heißt das gleichermaßen Socken hoch, Handschuhe an, Halstuch um.

Ehepaar Hackl ist 40 Jahre dabei

Statt einem Gastgeschenk bringen die Isnyer Narren zu den Zunftmeisterempfängen eine Spendenquittung mit. "Statt Geld auszugeben für sinnlose Mitbringsel, spenden wir die Summe lieber der Familie Schmid vom Gasthof Hirsch." Stefanie Schmid war ganz gerührt von der guten Nachricht. "Ihr Mann hatte im November einen Unfall in der Küche und liegt mit schweren Verbrennungen in der Unfallklinik in Murnau", erklärte Frank Müller seinen Mitgliedern, die die gute Idee mit großem Applaus begrüßten.

Für besonders treue Narren gab es kleine Kuhglocken, rote Tonhästräger, Miniatur-Stallhexen, originelle Anstecker, gezeichnete Urkunden und einen Gutschein für einen Schlemmerausflug. Letzteres ging an Gisela und Matias Hackl, die beide vor 40 Jahren ihre Beitrittserklärung unterschrieben.

Geehrt wurden außerdem für zehn Jahre: Klaus Brack, Mauel Haberstock, Eva König, Jörg Neumann und Tobias Übelhör. Für 15 Jahre: Robert Badstuber, Sandra Eller, Svejna Himmel, Stefan König, Alwin Kraft, Jürgen Krug, Roland Münz, Sabine Musch, Sonja Schäfer, Sylvia Schmid, Richard Zimmermann. Für 20 Jahre: Florian Blaser, Bernd Böck, Michaela Grice, Tanja Hackl, Reiner Imsel, Doris Leibold, Thomas Maurus. Zunftmeister Frank Müller durfte sich zu 25 Jahren Mitgliedschaft selbst gratulieren.

13.11.2008

Narren begrüßen Saison

ISNY (rau) "Seit mindestens 20 Jahren ist das erste Mal wieder ein Bürgermeister bei uns." So hat sich Zunftmeister Frank Müller über die Anwesenheit Rainer Magenreuters bei der Jahresversammlung der Narrenzunft "Lachende Kuh" gefreut.
Über 90 Narrenzunftmitglieder waren in den Gasthof Hirsch gekommen. Müller gab einen Rückblick über die "arg kurze" vergangene Saison. Ein Höhepunkt war der erste Rathaussturm, bei dem der neue Bürgermeister gleich als Mitglied geworben werden konnte. "Er wird 2009 als Treiber mit der Karpatsche" mitgehen", kündigte Müller unter dem Beifall der Zunftmitglieder an.

Zunft will "was Eigenes"
Die "Lachende Kuh" mit ihren 400 aktiven und passiven Mitgliedern sei seit langem auf der Suche "nach was Eigenem", wie Müller berichtete. Die bisherige Zunftstube ist zu klein und außerdem feucht. Leider sei die Suche nach einer Immobilie bisher nicht erfolgreich gewesen, teils auch, weil die Stadt nicht mitgemacht habe.
"Sie können nichts dafür, aber Sie können was dafür tun", richtete Müller einen Appell an Magenreuter, vor allem, weil es im Moment gut aussehe für einen Bauplatz. Kassier Andreas Riedle konnte einen zu den Zielen passenden guten Kassenbestand vorweisen.

18 Umzüge sind für die kommende Saison geplant. Einmaliges Ereignis ist der Umzug in Rohrdorf am 15. Januar zum Jubiläum der Guggenmusik. Einen Rathaussturm wird es auch wieder geben, Magenreuter bat schon vorsorglich darum, das Loch der Halskrause zu vergrößern: "Ich hab einen dickeren Hals als mein Vorgänger."

Im Gegensatz zur vergangenen Saison werden in der neuen auch wieder Weiber-, Senioren- und Kinderball stattfinden. "Wir haben im November schon gewusst, dass wir draufzahlen würden und sind uns mit Isny Marketing und dem Wirt nicht einig geworden", begründet Müller auf Nachfrage, warum die Bälle 2008 ausfielen. "Es fing mit dem Wechsel des Wirts im Kurhaus an", ergänzte er. Bis dahin habe die Narrenzunft alles mit dem Wirt selber ausgemacht, das habe danach nicht mehr funktioniert. Die Absage sei wohl ein gutes Zeichen gewesen, so Müller, denn für die neue Saison habe man sich jetzt einigen können.

03.11.2008

Hexen und Vampire haben viel Spaß

ISNY (stb) Trotz eisiger Temperaturen ist bei der Halloweenparty der Narrenzunft Lachende Kuh die Stimmung heiß gewesen. Schwebende Hexen unterm Gebälk der alten Reithalle, seidige Geister und gruselige Puppen boten das passende Ambiente zu blutroten Getränken und angesagten Hits von DJ Franky und DJ Flo. Die Kostümprämierung nach Mitternacht belohnte ein Quartett, das den ganzen Abend für Bewegung auf der Tanzfläche sorgte: Viola Maag, Julia Güthling, Katharina Volk und Stefanie Kolb bekamen von Zunftmeister Frank Müller als Stimmungspreis eine Flasche Sekt verliehen. Eigentlich hätten sie schon alleine für den Titel ihrer Verkleidung einen Preis verdient: "Wir sind Hexesse, Hexerich, Vampesse und Vampirerich", lautete die Kurzbeschreibung.

15.10.2008

Narrenzunft feiert Halloween

RATZENHOFEN - Am Freitag, 31. Oktober, feiert die Narrenzunft Lachende Kuh ihre Halloweenparty in Ratzenhofen. In der alten Reithalle treffen Geister auf Hexen, Zaubergebräu auf Gruselbowle und Mr. auf Mrs. Halloween - alles unter dem hölzernen Gebälg der legendären alten Reitbahn. „Ein einmaliges Ambiente“, findet Frank Müller, Zunftmeister der Lachenden Kuh, und freut sich über das neu errungene Partyparkett mit Grusel-Garantie. „Die alte Holzbalkenkonstruktion und die klapperigen Fenster bieten eine optimale Dekorationsgrundlage“, sagt das Ausstattungskommittee, das schon im Kurhaus so manchen Gast mit originellen Ideen verblüffte. Die Kooperation mit dem Reit- und Fahrverein Isny Rohrdorf ist per Zufall entstanden. Nach den umfassend diskutierten Raumproblemen bot der Reitverein der Narrenzunft die partyerprbobte alte Reithalle an - schließlich war Vereinsvorsitzender Bernhard Rinninger einst selbst ein Kisslegger Hudelmale. „Vereinsübergreifende Unterstützung ist für uns selbstverständlich“, sagte Rinninger auf die Anfrage eines Ausschussmitglieds, das den Kontakt zu anderen Isnyer Vereinen hält. Gesagt getan: In unkomplizierter Zusammenarbeit tauschten die Vereinsmitglieder neue Ideen und Erfahrungswerte aus. „Veranstalter ist aber allein die Narrenzunft Lachende Kuh“, sagt Frank Müller, der seinem hochmotivierten Team ein großes Kompliment ausspricht. „Als klar war, dass es diesen Herbst mit der alten Reithalle klappt, waren alle sofort mit Feuereifer dabei.“ Die Gäste dürfen also gespannt sein, was für ein schauriges Spektakel das närrische Team auf die Beine stellt.

Gruselit: Die alte Reithalle in Ratzenhofen bietet am 31. Oktober ein schaurig-schönes Halloween-Spektakel. Für Stimmung sorgen DJ Franky und DJ Floh. Einlass zur Party ist ab 16 Jahre (Ausweiskontrolle).

06.02.2008

4000 Hästräger sorgen für Stimmung

ISNY - 4000 Hästräger, mehrere tausend Zuschauer, dicht gedrängt am Straßenrand, allerbeste Stimmung und, zumindest zu Beginn, strahlender Sonnenschein: Schöner kann ein Narrensprung kaum sein. Gestern, in Isny, hat jedenfalls alles gepasst zum fröhlichen Ausklang einer extrem kurzen Fasnet.

"He - Muh!", "Hoorig, hoorig", "Worum - Dorum!", "Sackra lappa- Riaba hacka": Gute zwei Stunden schallten gestern all jene Rufe durch die Stadt, die das Narrenherz höher schlagen lassen. Schon lange vor Beginn des Narrensprungs standen Tausende von Zuschauern entlang der Umzugsstrecke - erwartungsfrohe Erwachsene, hübsch gerichtete Mäschkerle, Kinder, die vorsorglich Stofftaschen mitgebracht hatten, um den erhofften Gutslessegen auffangen zu können.

Droben, auf dem Rathausbalkon, hatte sich die Prominenz versammelt, so, wie es sich gehört: Bürgermeister und Alt-Bürgermeister, Stadträte und Vertreter der Narrenzunft Lachende Kuh um Zunftmeister Frank Müller . Dann endlich, der große Schirm, Markenzeichen der Isnyer Guggenmusik. Los geht"s mit ihren starken Tönen, und dann folgen sie alle, die Hästräger in 72 Gruppen, aus Oberschwaben und dem Allgäu, von der Donau und dem Bodensee. Hexen türmen sich zu spektakulären Pyramiden, schnappen sich die vorwitzigsten jungen Mädchen verwuscheln ihnen die Haare, oder sperren sie gar ins Karussell ein.

Wer schnell genug auf sein gelbes Programm schaut und den richtigen Ruf weiß, der darf sein Gutsle einstecken, aber Vorsicht, denn schon schleichen sich wieder wilde Hexen mit langen Besen an oder brausen die Gorillas auf dem Motorrad vorbei. Nach gut zwei Stunden dann die gastgebenden lachenden Kühe, ein bisschen müde, so scheint"s, am Ende einer kurzen Fasnet. Noch allerdings geht"s nicht in den heimischen Stall, sondern zunächst einmal zur abschließenden Hexendisco. Die Zuschauerreihen lichten sich rasch, trotz der milden Temperaturen ist dem einen oder andern nach einem Glas Glühwein zumute oder einem letzten Fasnetskrapfen. Zufrieden zeigt sich auch die Polizei: "Alles ist reibungslos verlaufen, es gab keinerlei Zwischenfälle", so hieß es gestern Abend.

Kiga St. Maria ist dabei

ISNY (sz) - Beim Fasnetsumzug in Isny am Dienstag mit dabei sein werden auch die Kinder des Kindergartens St. Maria. Schon seit Wochen haben sie sich mit dem Thema "Schneewittchen und die sieben Zwerge" beschäftigt und Spiegel, Äpfel, Steckenpferde und Zwerge gebastelt.

4000 Hästräger kommen

ISNY (sz) - Der großer Fasnetsumzug der Narrenzunft "Lachende Kuh" beginnt am Fasnetsdienstag um 14.11 Uhr. 70 Masken- und Musikgruppen mit etwa 4000 Hästrägern werden durch die Stadt ziehen und freuen sich über viele Zuschauer am Straßenrand. Anschließend ist Hexendisco in der Post-Tiefgarage (Eintritt nur mit Umzugsplakette).

"Hurra, endlich Ferien": Narren der Lachenden Kuh verschleppen Lehrer

ISNY (sb) Mit Masken und Schellengeschepper hat die Narrenzunft Lachende Kuh die Schüler des Gymnasiums gestern vor der großen Pause vom Unterricht befreit. Emsig hüpften Hästräger in der dritten Stunde durch die Klassenzimmer, klauten den Schülern die Schuhbändel und trieben allerlei Schabernack mit dem Lehrerkollegium. Schulleiter Jochen Müller (links) und sein Stellvertreter Axel Bächi mussten wie Bürgermeister Rainer Magenreuter und Hauptamtsleiter Oswald Längst beim Rathaussturm die Köpfe durch bunt karierte Holzlöcher stecken und sich in die Turnhalle zur Schulfasnet verschleppen lassen. Dort stand "Hollywood" auf dem Programm: Neben der pantomimischen Darstellung von Spiderman und einer sportlichen Befreiung von Jane (Lehrerin Franziska Arnold) durch ein Tarzanwettrennen waren auch Musik und Tanzdarbietungen geboten. Die Schüler zeigten halsbrecherische Szenen in Zeitlupe und eine atemberaubende Verfolgungsjagd. "Stark, ganz stark", lobte das Lehrerkollegium.
 

19.01.2008

"Lachende Kuh" wetzt die Hörner und ehrt treue Mitglieder

 
ISNY - Beim traditionellen Hörnerwetzen der Isnyer Narrenzunft "Lachende Kuh" hat Zunftmeister Frank Müller insgesamt 31 aktive Zunftmitglieder geehrt. Außerdem ging es um die Planung der "kürzesten Fasnetszeit des Jahrhunderts". Zahlreiche Umzüge wird die Zunft besuchen, Bälle veranstaltet sie, wie berichtet, heuer nicht.

Zu insgesamt 13 Umzügen in der näheren und weiteren Umgebung fährt die "Lachende Kuh", bevor am Fasnetsdienstag, 5. Februar, der eigene Umzug in Isny stattfindet. Auch gibt es einen Rathaussturm mit dem neuen Bürgermeister am Gumpigen Donnerstagabend, bevor die Mitglieder der Zunft zu einer befreundeten Narrenzunft auf den Weiberball fahren. Am Freitag werden dann die Schüler einer Isnyer Schule befreit.

70 Gruppen ziehen durch Stadt

Am Fasnetsdienstag findet der Zunftmeisterempfang im "Hirsch" statt. Am Nachmittag um 14.11 Uhr startet der große Narrensprung mit 70 Narren- und Musikgruppen durch die Innenstadt von Isny. Der Umzugsweg läuft vom Achenerweg über die Bahnhofstraße in die Wassertorstraße vorbei am Rathaus, wo der neue Bürgermeister Rainer Magenreuter von Zunftmeister Frank Müller die einzelnen Gruppen erklärt bekommt. Weiter geht es über die Obertorstraße zum Kino, hier löst sich der Umzug auf. Anschließend darf in der Hexendisco in der Posttiefgarage und den Isnyer Wirtschaften noch weiter gefeiert werden. Am 6. Februar ist dann die kürzeste und erste "balllose Fasnet" der "Lachenden Kuh" zu Ende.

Zunftmeister Frank Müller zeigte sich erfreut über die vielen Jubilare bei den Zunftmitgliedern. Die meisten aktiven Jahre auf dem Buckel hat Konrad Schüle mit seiner 35-jährigen Mitgliedschaft, gefolgt von Ute Stehle mit 25 Jahren. 20 Jahre bei der Narrenzunft beziehungsweise der Guggenmusik Isny sind Sabine Riedle und Artur Himmel. Auf 15 Jahre bringen es Lydia Kraft, Tanja Maushart, Sonja Muth, Markus Kurz, Tobias Mayer, Kevin Riedle und Siegfried Singer. Immerhin zehn Jahre halten Julia Neumann, Carla Grieser-Imsel, Jörn Flory und Stefan Lehnen der Narrenzunft die Treue.

Den Hästrägerorden der Narrenzunft für besondere Verdienste im Verein bekamen heuer Susi Steurer und Daniel Ohmayer verliehen. Weitere 17 Mitglieder sind seit fünf Jahren aktiv dabei, teilt die "Lachende Kuh" mit.

Narren springen auf Umzügen

Neben den Ehrungen wurde auch die kürzeste "Fasnetszeit des Jahrhunderts" durchgesprochen. Da die Narrenzunft dieses Jahr keine Fasnetsbälle im Kurhaus veranstaltet, konnte sich Zunftmeister Müller ganz auf die Umzüge konzentrieren, die die Narrenzunft besuchen wird.

Die "Lachende Kuh" hat auch dieses Jahr wieder gespendet. Nach einigen Kindergärten hat die Narrenzunft dieses Jahr der "Frauenselbsthilfe nach Krebs" einen Betrag von 300 Euro übergeben. Zunftmeister Frank Müller überreichte in der "Unteren Mühle" die Spende an die Vorsitzende des Vereins, Monika Zehrlaut. Mit der Spende werden zum Beispiel Informationsveranstaltungen finanziert, zu denen Ärzte und Psychologen eingeladen werden.

 

21.02.2007

Narren mischen 8000 Zuschauer auf

ISNY - Schöner und prächtiger hätte der Jubiläumsumzug der Lachenden Kuh nicht sein können. Geschätzte 8000 Zuschauer säumten zum 44. Geburtstag der Maske die sonnigen Straßen der Innenstadt. Rund 4000 Hästräger sprangen wild und vergnügt beim bunten Umzug mit.

"Das ist der Wahnsinn", sagte Zunftmeister Frank Müller beim Anblick der Wassertorstraße. Die Isnyer ließen die Zunft zum Geburtstag nicht im Stich: Dicht gedrängt, teils in Fünferreihen, standen die Zuschauer bei gefühlten Frühlingstemperaturen von zehn Grad Celsius im Schatten in der sonnigen Fußgängerzone.

Zur Eröffnung des Spektakels heizte die Guggenmusik Isny den Zuschauern mit glitzernden Gesichtern und in der Sonne funkelnden Instrumenten ein. Am Kopf des bunten Wurms zogen sie mit munteren Melodien durch"s Wassertor, die Stadt hinauf. An zweiter Stelle der 56 Gruppen hopste und wilderte "Urig, urig" Beuren durch die Gassen. Gefolgt von "Hoorig, hoorig" aus Leutkirch stand das närrische Isny in kurzer Zeit Kopf.

Kinder brüllten, was die kleinen Kehlen hergaben. In der Hoffnung auf ein Gutsle kreischten sie die Narrenrufe, die auf dem gelben Umzugsplan standen. Manche Zünfte waren mitreißend: Hästräger schleppten hübsche Damen in Netzen fort, stopften sie in Konfetti Karren oder klemmten ihre Opfer einfach in den Schwitzkasten.

Wer Glück hatte, dem streichelten die Narren nur mit einer Hand voll Papierschnipsel oder mit Holzspänen über den Kopf. Wer Pech hatte, lag hilflos strampelnd unter einem Hexenhaufen.

Auf den Häskollegen klettern

Besser drunter als obendrauf: Waghalsige Pyramiden vor dem Rathaus verschlugen nicht nur den Moderatoren die Stimmen. Auch die Zuschauer hielten die Luft an, wenn die Hexen in ihren Schürzen über Oberschenkel, und Schultern auf den Buckel der Häskollegen klettern.

Auch auf den letzten Metern verlief der Jubiläumsumzug friedlich. "Bis jetzt ist alles ruhig", hieß es seitens der Isnyer Polizeistation kurz vor Beginn der Hexendisco.

 

21.02.2007

Bürgermeister Manfred Behrning zeigt mit flotter Rede "letzte Zuckungen"

ISNY - Beim Zunftmeisterempfang haben die Abordnungen mit Glückwünschen zum 44. Jubiläum der Lachenden Kuh nicht gespart. Auch allerlei pikante Geschenke haben die Gäste da gelassen: Darunter der Ehrenhästrägerorden mit Silberkranz und eine Mixtur zum Kühe besamen.

Für die Leutkircher war die Überraschung im Kurhaus beim Zunftmeisterempfang groß: Statt bequemer Holzstühle standen am Tisch der Nibelgauer und Wuchzenhofener zwei harte Holzbänke. "Weil mir bei Euch am Sonntag das Fiedle weh getan hat", flachste Frank Müller und spielte auf die Unfähigkeit der Nachbarszunft an, sich bei der Stadt für bequeme Stühle durchzusetzen.

Bürgermeister Manfred Behrning, außer Dienst seit dem Rathausstürmchen, schlug seit 15 Jahren das erste Mal richtig zurück: "Ihr wart in meiner Amtszeit nicht fähig, den Schultes abzusetzen, das Zepter in die Hand zu nehmen und den Murks selbst zu machen und dann war der erste Rathaussturm auch noch eher ein Run auf die Saitenwurst und das Bier."

Stimmvieh soll Ochsen wählen

Für den 14. November 2007 hat er den Lachenden Kühen einen Rat mitgebracht. Wenn der neue Bürgermeister gewählt sei, solle "das Stimmvieh den neuen zum Ochsen machen, ihn in die Herde aufnehmen und zusehen, dass er ihnen einen neuen Stall besorgt". Eine neue Zunftstube hat er selbst aber nicht konkret versprochen.

Für die nahe Zukunft schlug Behrning das Hallgebäude als Vereinsheim vor. Im Blaserturm wären aktuell ein paar Räume frei geworden. Den Dreck der Fasnetshochburg Isny könne man dann ja in den offenen Stadtbach kehren. Der Felderhaldetunnel wäre ein idealer Ort, um einmal im Monat einen Almabtrieb der Isnyer Kühe zu veranstalten: "Macht das Licht aus: Isny Kuh sucht süße Maus", hieße das familienpolitische Lustmotto, mit dem die Stadt einem demographischen Debakel entgegen wirken könnte.

"Schwätzen hat er gelernt in den letzten 15 Jahren", war Frank Müller erneut baff über die gewitzte Schlagfertigkeit, die Bürgermeister Manfred Behrning im letzten Jahr seiner Amtszeit entwickelte. Die Lieblingszunft Nibelgau aus Leutkirch kommentierte Behrnings Rede als "letzte Zuckungen", konnte aber nur schwer mithalten: Oberbürgermeister Elmar Stegmann war nicht anwesend.

Bürgermeister tanzt auf Tischen

Seine Vertreter (Gina Holzmüller, Vizepräsidentin der Narrenzunft Nibelgau und Martin Speckle, Zunftmeister der Wuchzenhofener Blätterhexen) wiesen Behrning zwielichtige Machenschaften nach. Der Isnyer Bürgermeister soll hinter dem Leutkircher Mauerbau stecken und als Sängerin verkleidet in Lindau auf den Tischen tanzen. Mitgebracht hatten sie meterlange Beweisfotos. "Garantiert keine Fotomontage", versprach Speckle.

Die Zünfte wünschten den Isnyern alle samt Glück zum Geburtstag und einen Super-Sprung. Fast jeder Gratulant motivierte die Menge zu einem dreifachen "He-Muh".

 

20.02.2007

Premiere: Narren erobern das Rathaus

ISNY (stb) Zum ersten Mal hat die Narrenzunft Lachende Kuh das Rathaus gestürmt. Hexen und Kühe führten die, die "was zum saga hon wellat" im mobilen Holzpranger am Strick vor das Narrengericht.

Der erste Rathaussturm in Isny ist eine wackelige Sache: Vorsichtig schieben die Isnyer Stallhexen ihre Holzschuhe von der Aluleiter über das Rathausbalkon-Geländer im ersten Stock in der Fußgängerzone. Eine nach der anderen hievt sich von der Leiter über das Gestänge und plumpst unsanft auf den Steinboden. "Wie komm i jetzt do num?", fragt die letzte, berockte und von der Fasnet gebeutelte Stallhexe, die auf der Leiter steht. Die anderen versprechen ihr bei Bewältigung der Aufgabe ein alkoholisches Getränk - mit vereinten Narrenkräften geht"s.

"Wellat ihr rei oder was?"

Bürgermeister Manfred Behrning steckt derweil die Nase durch das gekippte Balkonfenster: "Wellat ihr rei oder was?" Die Hexen nicken, der Bürgermeister ist gnädig und öffnet die historische Balkontür: Schüchtern stürmt die Vorhut das Vorzimmer des Bürgermeisters. In Reih und Glied trabt die Gruppe am Stadthäuptling und seiner Bürotür vorbei. "War"s das schon?", fragt die Sekretärin. Weit gefehlt: Die ersten Hästräger lotsen fast fünfzig Hexen lärmend die Treppe herauf.

Die Reichsstadtfanfaren begleiten das Schellengetöse mit Trommeln und Blechblasintrumenten. Kurz darauf stecken die Köpfe von Manfred Behrning und Isny Marketing Chef Johannes C. Häring (der den ersten Rathaussturm in Isny anregte) im hölzernen Doppel-Narren-Pranger. Zärtlich zerrt eine Kuh das Duo in den großen Sitzungssaal.

"Lieber Manne, ab heute bist Du arbeitslos", eröffnet Zunftmeister Frank Müller das närrische Gericht und verliest die Liste der Anklagen (Behrning: "Wo isch mein Anwalt?"). Nie sei einer von der Stadt auf einem Isnyer Fasnetsball (Behrning: "I ka it danza."). Wenn sich nächstes Jahr wieder keiner blicken ließe, solle es Freibier für die Zunft geben (Häring: "Ich komm ab jetzt jedes Jahr, ich schwör"s!"). Die Zunftstube sei viel zu klein (Behrning: "Ihr griagat was besseres") und die Kurhausbewirtung hänge in der Luft (Häring: "Nächste Woche gibt"s Neuigkeiten.")

"Den Manne, den dürfen wir nicht für voll nehmen, der ist nächstes Jahr nicht mehr da", durchschaut Frank Müller scharfsinnig die vermeintlich fadenscheinigen Versprechungen. Lob gibt"s nur für schnelle Genehmigungen und die Rede des Isnyer Bürgermeisters auf dem Zunftmeisterempfang in Leutkirch. "Do hosch mol koin Scheiß gschwätzt, des war richtig guat", sagt Frank Müller und lässt dem Bürgermeister als Gastgeschenk drei Strafzettel da. "Die haben wir am Wochenende vor dem Kurhaus beim Aufräumen bekommen." Behrning zeigt nur wenig Mitleid: "Ich hab auch einen gekriegt."

Häring grinst am Ende zufrieden aus seiner Holz-Halskrause, die ihn mit dem Bürgermeister verbindet. "Jederzeit wieder", freut sich der Marketing-Chef über das Fasnets-Spektakel. Die Narrenzunft plant für nächstes Jahr noch mehr Wirbel und hofft dadurch mehr Zuschauer für den Rathaussturm zu begeistern.

 

17.02.2007

Weiberball: Isnyer lassen es krachen

ISNY - Der Weiberball in Isny hat seinem Namen alle Ehre gemacht: Bei dem Kultball im Kurhaus am Park hatten die Frauen eindeutig die Oberhand. Egal ob Maskenprämierung, Tanzeinlage oder Guggenmusik - Weiber so weit das Auge reichte. Sogar die Männer tarnten sich in den Hüllen des eleganten Geschlechts.

Heiße Feger waren unterwegs beim Isnyer Weiberball. Auf wackeligen Beinen und hochhackigen Schuhen stacksten (oft ungewollt) bauchfrei gekleidete Herren im Minirock die Treppe herauf. Beschäftigt mit den Problemen, die die Damenwelt bewegen, strichen sich die Männer kitzelnde Perückensträhnen aus dem geschminkten Gesicht und verstauten Geld und Schlüssel im Dekolletee

90 Prozent sind kostümiert

Etwa 90 Prozent der Gäste waren verkleidet. "Ungewöhnlich in der heutigen Zeit", freute sich Frank Müller über das engagierte und kreative Isnyer Publikum. Der Zunftmeister führte die rund 750 Gäste durch das kurzweilige Jubiläums-Programm der heuer 44-jährigen Maske der lachenden Kuh.

Die Einlagen und Auftritte rissen das Publikum buchstäblich vom Hocker. Bei der Guggenmusik Isny (Männer als Frauen, Frauen als Piraten verkleidet) kletterten die Gäste wie selbstverständlich auf die Stühle und Tische und rockten und sangen mit der dynamischen Gruppe mit. Anerkennendes Nicken erntete die Guggenmusik auch von den Reichstadtfanfaren. Die jungen Musiker sind wieder Mitglied der Narrenzunft und eröffneten den Abend mit mächtigen Melodien und flinkem Schlagwerk.

Die Maskentänzer, ebenfalls aus den eigenen Reihen der Narrenzunft, die Showtanzgruppe Blackstreet Girls aus Niederrieden und die Männergarde Legau ernteten tosenden Applaus für gute Choreographien und flotte Kostüme. Ob weiße Handschuhe im Schwarzlicht, um Knöchel baumelnde Meerjungfrauenflossen oder golden behütete Männer im Frack mit Strumpfhose - für den Weiberball haben sich alle Gruppen etwas besonderes einfallen lassen.

Zu späterer Stunde machte das Duo aus Diepoldshofen das Publikum im Kurhaus stutzig: Zwei leicht bis gar nicht bekleidete Herren spielten mit ungewöhnlichen Gliedmaßen auf einem Klavier aus Stoffbahnen. Der Antrieb kam von den rhythmisch geschwungenen Hüften.

Neben der Playback-Gruppe mit "I don"t feel like dancing" von den Scissor Sisters heizte Charly"s Partyband dem Publikum mächtig ein. Die sechsköpfige Gruppe aus Bregenz sorgte ab dem ersten Lied (Viva Colonia) für eine proppevolle Tanzfläche.

"Wilde Vögel" gewinnen

Unter den Hästrägern waren vier Gäste, die am Eingang zur Jury erklärt wurden. Sie beobachteten kritisch die Kostüme für die Maskenprämierung. Was zählte waren Idee, Aufwand und Ausstrahlung. Als eindeutige Sieger flatterten die "wilden Vögel" auf den ersten Platz: Mit goldenen Schnäbeln, buntem Gefieder und drallen Hinterteilen gewann die international gemischte Gruppe aus Isnyern, Friesenhofenern und Maierhöfenern einen Reisegutschein im Wert von 200 Euro. Die Petticoats aus Urlau dürfen in Isny Essen gehen, die Spanierinnen aus Urlau erhielten "Sekt bis zum Umfallen".

Noch mit belegter Stimme äußerte sich Zunftmeister Frank Müller gestern kurz vor Mittag im Telefongespräch mit der "Schwäbischen Zeitung" hoch zufrieden: "Super Stimmung, super Band." Im Anschluss ans Gespräch machte sich der meisterliche Narr auf zum Kinderball.

05.02.2007

"Darf ich bitten?" zur Seniorenfasnet: Die Formation des TV Lindenberg präsentiert alte Tänze

Zum ersten Mal bei der Seniorenfasnet der Narrenzunft "Lachende Kuh" ist die Formation des TV Lindenberg im Kurhaus aufgetreten. Mit weißen Gamaschen, teils mit Zylinder und Monokel forderten die Herren ihre Damen höflich zu alten Tänzen wie Polonaise, Française und Galopp auf. Zum Tanz fürs Publikum spielte das Bergstüberl Duo. Der Nachwuchs aus der Tanzschule Magg zeigte wie Tanzen heutzutage aussieht.

15.01.2007

Regionenball lockt über 1000 Narren ins Kurhaus am Park

Bunt, schuppig, holzig und zottelig hat sich das Kurhaus am Wochenende präsentiert: Oberzunftmeister Xaver Netzer begrüßte über 1000 Narren von 25 Zünften des Alemannischen Narrenrings in Isny zum Regionenball . Der Ball wird jährlich von einer anderen Zunft der Region Allgäu durchgeführt. "D'r Moser" alias Michael Weinmann, der seit 15 Jahren die Isnyer Umzüge moderiert, führte durch das Programm. Als die Guggenmusik Isny und die Allgäuer Urbänd spielten gab es keinen Zweifel mehr: Die Fasnet ist in Isny voll im Gange.(rau)

13.01.2007

Narren wetzen ihre Hörner

ISNY (sz) Am Donnerstagabend sind sie wieder gewetzt worden, die Hörner der "Lachenden Kuh". Zunftmeister Frank Müller lud ins schon fasnetsmäßig dekorierte Kurhaus, und alle aktiven Mitglieder kamen. Hauptaufgabe an diesem Abend war es, die Termine in der Fasnet 2007 durchzuarbeiten. Die Isnyer Narrenzunft nimmt an 16 Umzügen teil, bevor am Fasnetsdienstag, 20. Februar, der große Jubiläumsumzug durch die Isnyer Innenstadt ansteht. Die Lachende Kuh wird heuer 44 Jahre alt, Grund genug, den großen Regionenball des ANR am gestrigen Abend in Isny zu veranstalten (Bericht folgt). Es werden auch wieder die traditionellen Fasnetsbälle im Kurhaus gefeiert. Den Anfang macht der Seniorenball am 2. Februar. Weiter geht es am Gumpigen Donnerstag mit dem Weiberball. Am 16. Februar finden nachmittags der Kinderball und am Abend der Jugendball statt. Zunftmeister Frank Müller konnte auch dieses Jahr wieder zahlreiche Mitglieder für jahrelange Mitgliedschaft in der Narrenzunft und der Guggenmusik ehren:

Fünf Jahre dabei sind: Birgitt Deifel, Andrea Holdenried, Manuela Motz, Joachim Schlitter.

Zehn Jahre: Bianca Breyer, Michael Gruber, Armin Hackl, Elke Kraft, Thorsten Denninger, Peter Fritzenschaft, Egon Maier, Hermann Weiß.

15 Jahre: Christine Fischer, Marc Himmel, Sabine Riedle, Benjamin Stehle, Eva Zimmermann, Katja Zimmermann, Alois Blank, Ulrich Böck, Silke Eisenhut, Michael Motz, Alois Richard.

20 Jahre: Michael Riedle, Tanja Württemberger. 25 Jahre: Sonja Dieing, Ivonne Hackl, Karina Himmel.

Mit dem Ehrenhästrägerorden der Narrenzunft Lachende Kuh für besondere Verdienste im Vereinsleben der Narrenzunft wurden ausgezeichnet: Elke Kraft, Armin Hackl und Christian Mösle (Heinzi).

05.01.2007

Maskenmeister sucht Hästräger

Isny - Die Narrenzunft Lachende Kuh startet in die fünfte Jahreszeit:Die heutige Maskenausgabe zwischen 17 und 19 Uhr in der Zunftstube in der Rainstraße gegenüber des Gymnasiums ist die letzte Gelegenheit, sich der lustigen Gesellschaft mit "Häs" (Hochdeutsch:Faschingsbekleidung) anzuschließen.

15 Umzüge und fünf Bälle (siehe Kasten) stehen dieses Jahr auf dem Programm der Isnyer Narrenzunft. Und damit der Nachwuchs, der so genannte "Narrensamen" auch weiter wächst, bietet die Isnyer Zunft auch dieses Jahr wieder "die bunte Kuh" als Leihhäs an. "Das ist schon was besonderes", sagt Maskenmeister Erwin Rudhart, der neben den bunten Masken auch die karierten Anzüge, die Schellenkränze und Kuhschwänze verwaltet. "In anderen Zünften müssen Neulinge gleich eine Maske für 500 bis 1500Euro kaufen, bei uns kann man mit dem Leihhäs erst Mal schnuppern." Schnuppern geht bei der Lachenden Kuh so:Heute zwischen 17 und 19 Uhr 50 Euro mit in die Zunftstube bringen, Häs mitnehmen, eine Saison lang "mitspringen". Wer nach Aschermittwoch sein Häs wieder abgibt, bekommt 35 Euro zurück. Eine faire Sache - nicht nur zum Jubiläum der Maske.

Bunte Kuh hat Geburtstag Die "Kuh" wird nämlich dieses Jahr 44 Jahre alt. Das etwa 1,5 Kilogramm schwere Glasfasergebilde mit Schaumstoffrand für besseren Tragekomfort ist vor allem für Jugendliche ab zehn Jahren geeignet. "Ab 16 dürfen die Narren auch an den beiden Nachtumzügen teilnehmen", erklärt Erwin Rudhart. Für die jüngeren Narren ist nur tags die Narretei mit den Umzugszuschauern erlaubt.

Narrenzunft verbindet "Brauchtumspflege und Geselligkeit", nennt Zunftmeister Frank Müller die Gründe für einen Beitritt. Neben dem Trubel rund um die Umzüge stehen auch kleine und große Pflichten auf der Aufgabenliste der Teilnehmer. "Plaketten verkaufen und Bälle organisieren - von der Deko bis zum Getränkeverkauf", nennt Erwin Rudhart nur einige Aktivitäten, die die Gruppe auch außerhalb der Saison zusammenschweißen. Die Saison in Isny startet bereits am 11. Januar ab 20 Uhr im kleinen Saal im Kurhaus mit dem traditionellen Hörnerwetzen. Am Freitag, 12. Januar, ist Regionenball: Diese Veranstaltung ist zwar nicht öffentlich aber allemal ein großes Spektakel. "Der Ball ist jedes Jahr woanders. Dieses Jahr kommen 1000 Hästräger aus 25 verschiedenen Zünften zu uns nach Isny ins Kurhaus am Park", freut sich Fank Müller von der gastgebenden Zunft. Schon vor Saisonbeginn kämpfte der Narrenvorstand mit Raumproblemen:Zuerst gab es mit dem Kurhaus Ärger. "Durch den Wechsel in der Bewirtung dieses Jahr, war lange nicht klar, wo wir die Bälle veranstalten", sagt Frank Müller. "Aber der Rudi lässt uns nicht im Stich", freut sich der Vorstand über die Zusage des Kurhauswirts Rudi Übelhör. Ein Dauerproblem bleibt aber die viel zu kleine Zunftstube in der vor allem Dekomaterial und Masken gelagert werden. "Der Raum unterm Dach platzt aus allen Nähten", klagt Frank Müller.

15.11.2006

Narren läuten die Fasnet ein

ISNY (aki) - Auch in Isny hat am Samstag, 11.11., um 11.11 Uhr die fünfte Jahreszeit, die Fasnet, begonnen. Und pünktlich dazu traf sich, wie jedes
Jahr,  am Abend die Isnyer Narrenzunft Lachende Kuh zur traditionellen Jahreshauptversammlung.

Zunftmeister Frank Müller begrüßte Dieter Hechelmann als Vertreter der Stadt und den Ehrenzunftmeister, ehe er in seinem Bericht an die
Veranstaltungen der Narrenzunft im vergangenen Jahr erinnerte, etwa Grillfeste oder Roller-Ralley.

Kassier Andreas Riedel dankte in seinem Bericht den Spendern und allen Mitgliedern für die Unterstützung.  Kassier  und Zunftmeister wurden
daraufhin von Dieter Hechelmann ohne Widerspruch entlastet. Frank Müller wurde als Zunftmeister einstimmig wiedergewählt, die Neuwahl des Kassiers
steht erst im nächsten Jahr an.
 Dieter Hechelmann sprach in seinem Beitrag das Alter der Isnyer Narrenzunft an, die nach der Schützengilde die älteste Zunft Isnys ist.
Zum Abschluss gab der wiedergewählte Zunftmeister noch einen Ausblick auf das nächste Jahr, in dem unter anderem am 12. Januar der Regionenball in
Isny stattfinden wird.

24.10.2006

Narrenzunft trifft sich zur Versammlung

ISNY (sz) Die Mitglieder der Narrenzuft "Lachende Kuh" sind am Freitag, 11. November, ab 20 Uhr im Hotel Hirsch in Isny am Marktplatz zur alljährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung: Begrüßung durch den Zunftmeister Frank Müller, Bericht des Zunftmeisters, Bericht des Kassiers, Bericht der Kassenprüfer, Entlastung der Vorstandschaft, Terminbesprechung Fasnet 2007 und Wünsche und Anregungen. Außerdem trifft sich der Verein am 11. November um 11.11 Uhr in der Zunftstube zur Fasnetseröffnung. Anträge sind spätestens acht Tage vor der Generalversammlung bei Frank Müller abzugeben.

01.03.2006

"He - Muh" schallt es durch die Stadt

ISNY - Platzregen beim Kinderfest, Schneetreiben und Wind beim Fasnetsumzug: Den ganz heißen Draht nach oben hat man derzeit wohl nicht in Isny. Dennoch säumten gestern Nachmittag Tausende von Zuschauern die Straßen, bewunderten die fast 60 Narrengruppen und bewegten die kalten Füße zum heißen Rhythmus der Kapellen.
Lange müssen sie immer warten, die Isnyer. Erst am allerletzten Tag der Fasnet erleben sie ihren traditionellen Umzug, und gestern kam dazu auch noch einmal der Winter ins Spiel: Ein eisiger Wind trieb die Flocken durch die Stadt, als die Guggenmusik Isny um 14 Uhr den rund zweistündigen Umzug der Narrenzunft "Lachende Kuh" anführte. Warm verpackt, den einen oder anderen Glühwein zum Aufwärmen in der Hand, harrten die Zuschauer schon lange vor Beginn an den Straßenrändern aus. Einige selbst als Mäschkerle, andere in Zivil, viele die gut verpackten Hästräger beneidend, die bald an ihnen vorüberspringen sollten.
Oben, auf dem Rathausbalkon, sah man nicht nur Vertreter der Stadtverwaltung, der Isny Marketing GmbH (Johannes C. Häring etwa, als würdevoller Sultan kaum wieder zu erkennen) und der Zünfte. Auch "der "Moser" war da, seines Zeichens Präsidiumsmitglied des Alemannischen Narrenrings, der am Mikrofon sach- und fachkundig sämtliche Häser, Gruppen und natürlich die dazugehörigen Narrenrufe vorstellte.
Fast 60 Zünfte waren nach Isny gekommen, aus dem Allgäu und aus Oberschwaben, vom Bodensee, von der Alb und aus der bayerischen Nachbarschaft, und so galt es wieder allerlei an Rufen parat zu haben: Das einheimische "He - Muh" gehörte da noch zu den leichteren Übungen. "Bärle brummlet - allet no", "dugget Eich - d"Langjupp schleicht". "Zeit isch knapp - Hopfa rab" verlangen schon etwas mehr Übung, und ganz närrisch-anspruchsvoll wird"s dann bei Rufen wie "Goiß raus - mäh, Hexa send - zäh, Narrengruß - bäh". Alles klar?
Auch der Flawiler Narrenrat gab sich die Ehre, nicht zu übersehen mit leuchtenden Gewändern in gelb und rot. Hexenpyramiden und Bonbonsegen, schräge Lumpentöne und munterer Narrensamen, Konfettiregen, Saublodern und gruselige Geistergestalten - es war alles dabei, was einen schwäbisch-alemannischen Fasnetsumzug ausmacht. Da trotzten die Isnyer doch gern der Kälte - schließlich kam man anschließend im Café oder bei der Hexendisco schnell wieder auf Betriebstemperatur.SZ

27.02.2006

Morgen ist "die Kuh los"

ISNY (sz) - Am morgigen Fasnetsdienstag ist in Isny "die Kuh los": In Isny wird der Fasnetsabschluss gefeiert. Um 14 Uhr beginnt der große Narrensprung durch die Isnyer Altstadt. Der Umzug führt von der Bahnhofstraße durch die Wassertorstraße in die Obertorstraße. Am Kino biegt der Umzug in die Fabrikstraße ab. Hier löst sich der Narrenwurm am Espantor auf. Die Bevölkerung wird auch gebeten die Isnyfahnen aufzuhängen. Anschließend wird heuer zum ersten Mal in der Post-Tiefgarage die Hexendisco gefeiert. Eintritt ist nur mit Umzugsplakette möglich. Die Dauerparker im Untergeschoss der Tiefgarage werden gebeten, ihr Auto schon am Montagabend-auf dem Oberdeck abzustellen.

23.02.2006

Heute haben die "Weiber" das Sagen

ISNY (sz) Heute Abend geht es wieder zur Sache. Die "Weiber" haben das Kurhaus fest im Griff, wenn um-20 Uhr der Weiberball der Narrenzunft Lachende Kuh beginnt.
Neben Einlagen der Narrenzunft spielt wieder die Guggenmusik Isny. Bei der Maskenprämierung gibt es einen Reisegutschein zu gewinnen. Für Stimmung im Saal sorgen "Mirage".
Am Freitag sind dann die Kinder am Zug. Um 14 Uhr beginnt der Kinderball im Kurhaus. Die vielen Spiele für die Kleinen leitet Susi Steurer. Die musikalische Unterstützung gibt DJ Franky.
Franky und sein Kollege DJ Floh leiten um 18 Uhr den Jugendball im Kurhaus ein, der von der Volksbank Allgäu West unterstützt wird. Eintritt zum Jugendball am Freitag haben Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren.
Am Fasnetsdienstag beginnt um 14 Uhr der große Narrensprung mit über 55 Masken- und Musikgruppen. Anschließend geht es in die Hexendisco. Die ist heuer in der Post-Tiefgarage. Der Eintritt ist nur mit Umzugsplakette möglich.

SZ 09.01.2006

"He-Muh" - die fünfte Jahreszeit beginnt

ISNY (rau) Jetzt wird es Ernst mit dem Fasnetsspaß in Isny. Die "Lachende Kuh" hat ihre Hörner gewetzt. Zunftmeister Frank Müller schwor seine Hästräger mit kräftigem "He-Muh" im Vorstadtadler auf die fünfte Jahreszeit ein.

Auftakt der närrischen Saison ist am 13. Januar der Regionenball in Bergatreute für die Region Allgäu im alemannischen Narrenring. 21 Umzüge, einschließlich des Isnyers am Fasnetsdienstag, stehen den lachenden Kühen, Treibern und Stallhexen bevor.

Höhepunkt ist in Leutkirch

Ein Höhepunkt wird heuer das Ringtreffen am 5. Februar in Leutkirch sein, das im Fernsehen live übertragen wird. Müller erinnerte daran, dass die Hexen und Kühe auf der von den Fernsehkameras erfassten Strecke flott aber nicht zu übermütig vorwärts laufen sollen, Stockungen wegen irgendwelcher besonderer Späße kämen nicht gut an. Wegen des Fernsehens beginnt dieser Umzug auch schon um halb eins. Den Jugendschutz nimmt man bei der Narrenzunft ernst. So sind die Nachtumzüge wie die in Kleinweiler-Hofen und Ochsenhausen und Bälle für Jugendliche Hästräger unter 16 Jahren tabu, machte Müller klar.

Ein wichtiger Termin im närrischen Kalender ist natürlich der Hexenzauber am 22. Januar in Isny, der für alle Aktiven in der Narrenzunft Pflicht ist. Dann ist die Stadt abends ab 18 Uhr fest in Narrenhand. Müller rief seine Hästräger dazu auf, schon ab mittags um zwei beim Aufbau zu helfen. Die bunten Fähnle, die das Stadtbild so fröhlich machen, werden am 4. Februar aufgehängt. Am selben Tag präsentieren sich die Narren auch beim Aktionstag am Kaufmarkt und bewirten mit Schupfnudeln. Wie alle Jahre gibt es auch heuer wieder vier Fasnetsbälle im Kurhaus: jeweils nachmittags um 14 Uhr den Seniorenball am 17. Februar und den Kinderball am 24. Februar, den Jugendball am 24. Februar um 18 Uhr und den beliebten Weiberball am Gumpigen Donnerstag, 23. Februar um 20 Uhr. Teils müssen sich die Hästräger dann entscheiden, ob sie auf einen Umzug gehen oder lieber auf einem Ball einmarschieren. Zunftmeister Müller bat wieder die Feuerwehrler unter den Narren um Brandwache bei den Bällen. "Das hat voriges Jahr so gut geklappt", lobte er. Neu ist heuer, dass die Hexendisco nach dem Umzug in Isny nicht mehr in der Minimal-Tiefgarage stattfindet sondern im Unterdeck des Parkhauses an der Post.

Damit alle Narren sich auch an die Kleiderordnung halten, führte Florian Benes bei der Versammlung eine perfekt gewandete Lachende Kuh vor. Wehe, es vergisst einer Handschuhe oder Schellenband!

Wer sich einmal dafür entschieden hat, in die Narrenzunft einzutreten, der bleibt wohl gern dabei. Der Zunftmeister konnte jedenfalls etliche langjährige Mitglieder ehren. Für 35 Jahre Mitgliedschaft in der Narrenzunft erhielt Ehrenzunftmeister Anton Prestele eine Kuhpuppe und einen Saunagutschein. 13 Jahre lang, bis 2003, war Prestele Zunftmeister. Davor hatte er rund 15 Jahre das anstrengende Amt des Maskenmeisters bekleidet. "Damals hab ich jede Fasnet ein paar Kilo abgenommen", lacht Prestele. Viel gefehlt habe er in seiner aktiven Zeit in der Fasnet nicht, schon gar nicht wegen Krankheit. "Zu 90 Prozent war ich dabei", erinnert er sich.

Viele werden geehrt

Müller konnte weitere Ehrungen für langjährige aktive Mitgliedschaft in der Narrenzunft vornehmen: 5 Jahre: Johannes Dieing, Leonie Hackl, Thomas Helm, Alexandra Hörburger, Nicolay Kolb, Ramona Nuber, Daniel Ohmayer, Torsten Ruinat, Tanja Rusch , Christin Eisenbarth; 10 Jahre: Markus Altenried, Florian Benes, Manuela Benes, Hans-Peter Berger, Helen Frick, Michael Halder, Dietmar König, Dominik König, Elke König, Reinhold König, Manuela Nuber, Monika Altenried, Philipp Tronsberg, Petra Vetter; 15 Jahre: Klaus Fuchs, Andreas Nussmann, Anke Riedle, Carola Schmuck, Claudia Schneider, Stefan Stehle. 20 Jahre: Hans-Jörg Böck, Dieter Fuchs, Monika Merz, Daniela Müller, Hubert Richard, Rita Schäfer. Schon 25 Jahre aktives Mitglied ist Tobias Prestele.

 

SZ 14.11.2005

Die Narren wetzen wieder die Hörner

ISNY (jl) Zur Generalversammlung haben sich die Mitglieder der Narrenzunft Lachende Kuh Isny am 11. 11. im Saal des Vorstadt Adler getroffen. Die fünfte Jahreszeit war bereits am Vormittag um 11.11 Uhr in der Zunftstube der Narrenzunft mit Sekt und unter Anwesenheit des Bürgermeisters Manfred Behrning begrüßt worden.

Die Versammlung wurde von Zunftmeister Frank Müller mit der Begrüßung der Mitglieder, vor allem der Ehrenzunftmeister Hans Scherer und Anton Prestele und dem stellvertretenden Bürgermeister Dieter Hechelmann, eröffnet. Der Rückblick auf die vergangene Saison wurde durch einige freudige Kommentare der Mitglieder, die sich an die ein oder andere amüsante Begebenheit erinnern konnten, begleitet. An Dieter Hechelmann gerichtet erinnerte der Zunftmeister wieder an die im letzten Jahr von der Stadt versprochenen Räume für die Narrenzunft, die bisher immer noch nicht bereitgestellt wurden. Hechelmann gelobte Besserung und versprach ein Treffen mit dem Bürgermeister und Claus-Dieter Fehr, dem Leiter des Liegenschaftsamts.

Für die kommende Saison läuft die Umzugsplanung noch, der erste Umzug am 14. Januar 2006 in Kleinweiler steht jedoch schon fest.

Der Kassenbericht des Säckelmeisters war kurz. Der Kassenstand zum 11.11. weist stolze 90 261 Euro aus und wurde damit im Vergleich zum letzten Jahr um 2254 Euro vermehrt. Die Entlastung des Zunftrats und des Kassiers verlief einstimmig.

Die Neuwahlen wurden vom langjährigen Mitglied Dieter Hechelmann geleitet. Er bemerkte, "dieser Verein lebt wirklich, es wird geheiratet, Kinder werden geboren und es sind erfreulich viele junge Leute aktiv". Zur Neuwahl stehen alle Vorstandsposten bis auf den des Zunftmeisters. Es werden im Amt bestätigt die Schriftführerin Sabine Riedle, Jugendleiterin Ute Stehle, Saal- und Programmleiter Matias Hackl, Oberelferin Gisela Hackl, Treibermeister Armin Hackl, Hexenmeisterin Lydia Kraft, Inventarverwalterin Gabi Prestel, Kassier Andreas Riedle und dessen Stellvertreterin Monika Merz. Neu gewählt wurden Umzugsleiterin Susi Steuer und Maskenmeister Erwin Rudhart.

Bei einer erneuten Wortmeldung von Dieter Hechelmann in seiner Funktion als Mitglied des Kreistagsausschusses, machte er den Zunftmeister auf die kommende verschärfte Überwachung des Jugendschutzgesetzes aufmerksam. Demnach werden Vereinsvorstände zur Haftung gezogen, wenn betrunkene Jugendliche auf deren Veranstaltungen aufgegriffen werden oder gar Schaden anrichten. Es wird außerdem empfohlen nichtalkoholische Getränke in jedem Fall billiger zu verkaufen als alkoholhaltige. Das Verständnis für neue Reglementierungen und Abwälzung der Verantwortung auf die Vereine war bei den Mitgliedern eher weniger vorhanden.

Weitere Termine für Umzüge und Veranstaltungen der kommenden Saison können auf den Internetseiten der Narrenzunft www.lachende-kuh.de nachgesehen werden.

SZ 10.11.2005

"Lachende Kuh" startet in 5. Jahreszeit

ISNY (sz) - Am Freitag, 11.11., um 11.11 Uhr ist es wieder soweit: Die Narrenzunft "Lachende Kuh" Isny mit ihrem Zunftmeister Frank Müller begrüßt die fünfte Jahreszeit. Die Mitglieder treffen sich am Vormittag in der Zunftstube zu einem Sektempfang, ehe am Abend im Vorstadt-Adler die traditionelle Generalversammlung stattfindet. Dabei werden die vergangene Saison erläutert und die neue Saison besprochen. Der Kassenbericht wird vorgelegt und die Vorstandschaft, mit Ausnahme des Zunftmeisters, wie alle zwei Jahre, neu gewählt.

SZ 09.02.2005

Eingemeindung à la Leutkirch: Isny ist die neunte Ortschaft im Nibelgau

ISNY - Freundliche oder feindliche Übernahme? Leutkirchs Oberbürgermeister Elmar Stegmann hat Isny gestern eingemeindet und zur neunten seiner Ortschaften erklärt. Die Amtsgeschäfte übernahm er ebenfalls - die närrischen zumindest, denn das Ganze hat sich beim Zunftmeisterempfang der "Lachenden Kuh" im Kurhaus abgespielt.

Von unserer Redakteurin Sabine Centner

Er könne "dieses Elend nicht mehr länger mit ansehen", begründet Stegmann seinen Coup: "Dem Kämmerer kann man kein gescheites Gehalt bezahlen. Die allseits geschätzte Kulturamtsleiterin lässt man ziehen und der Stadtkapelle wird der Instrumentenetat gekürzt, sodass sie künftig ohne Instrumente spielen muss." Da habe man sich einfach erbarmt und die Nachbarstadt eingemeindet. Die neuen Ortstafeln haben Stegmann und die Nibelgauer gleich mitgebracht. "Große Narrenstadt Leutkirch im Nibelgau, Ortsteil Isny, Landkreis Ravensburg", steht darauf zu lesen.

Ortstafeln werden aufgestellt

Derlei entschlossenes Handeln überrascht die Isnyer, deren Rathauschef derzeit im fernen Indien Urlaub macht. Sie scheinen überrumpelt. Erste Bedenken werden laut: "Na ham"r ja zwoi Brauereia in Leutkirch, was soll denn des?" Dennoch hält sich hartnäckig das Gerücht, Bürgermeister-Stellvertreter Dieter Hechelmann sei keineswegs auf Gratulationscours bei einem 90. Geburtstag, wie offiziell mitgeteilt. Nein, er stelle bereits die neuen Tafeln am Ortseingang auf.

Sibylle Lenz blieb angesichts dieser neuerlichen kommunalpolitischen Turbulenzen gelassen. Ihr oblag es, als zweite Bürgermeister-Stellvertreterin die Stadt (oder die Ortschaft?) Isny beim Zunftmeisterempfang zu vertreten. Sie tat das, obwohl " norddeutsche Reingeschmeckte", mit Bravour. Bürgermeister Behrning, so ließ sie gleich wissen, habe sich in Richtung Indien aufgemacht, "um mittels meditativer Eingebungen das Rathaus und die Verwaltung endlich in den Griff zu kriegen." Und Dieter Hechelmann sei wieder einmal "pressewirksam unterwegs bei Ehrungen".

Für die Narrenzunft "Lachende Kuh" hatte Lenz freilich auch eine Überraschung parat. Einen riesigen Umzugskarton, den sie gepackt hat, damit die Zunft endlich ihr bisheriges Domizil verlassen und ins neue Schülerhaus umziehen könne. Neben der leeren Zunftkasse fand sich im Karton auch ein Stadtplan, in dem der nachmittägliche Umzugsverlauf eingezeichnet ist. Lenz regte darüber hinaus einen wöchentlichen Nachtumzug an, damit die Isnyer nicht aufgrund der Nachtabschaltung "in anhaltende Depressionen verfallen."

Als weiteren Vorschlag empfahl die Stadträtin der Narrenzunft, das demnächst verwaiste Kulturamt zu übernehmen und überreichte Zunftmeister Frank Müller eine "abstrakte Kuh", gemalt vom Isnyer Künstler Niedermaier. Was Sibylle Lenz auf einen interessanten Vorschlag brachte: "Ihre Kühe sollten mal ein Anti-Aging-Programm durchziehen", empfahl sie der Narrenzunft. "Hier ist Eigeninitiative gefragt."

Zunftmeister Frank Müller war begeistert. "Schwätzen kann sie auf jeden Fall besser als der Herr Behrning", meinte er anerkennend, ehe er, seines Amtes waltend, Abordnungen aller Zünfte empfing, die am Umzug teilnahmen. Auch wenn einige von ihnen mit der Reihenfolge nicht ganz einverstanden waren - man bedankte sich höflich für die Einladung und hatte fast immer ein Präsent dabei.

Loipen-Maut-Kollektor

Besonders originell die Narrenzunft Beuren: Sie brachte gleich eine komplette Ausrüstung mit, auf dass Frank Müller künftighin als "Loipen-Maut-Kollektor" tätig werden kann. "So hat man so ziemlich alle Probleme auf einmal gelöst, und Isny hat wieder Geld in der Kasse". Überhaupt, diese Isnyer Probleme - sie kamen derart häufig aufs Tapet, dass ein Narrenvertreter fand: "Normalerweise wird a bissle g"stichelt. Aber des hier isch a richtig"s Nadelkissa."

Auch Thomas Blum, Präsident der Narrenzunft Nibelgau, mochte da nicht zurückstehen und sah im Isnyer Storch den Pleitegeier, der über der Stadt kreise, "der einzigen Stadt mit den drei Meeren: Häusermeer, Lichtermeer und nachts gar nicht mehr".

Irgendwie hat man sich aber doch wieder arrangiert - bei Lumpensuppe, Getränken und dem Turbo-Sound der Guggenmusik. Der Isnyer Guggenmusik, wohlgemerkt...

SZ 09.02.2005

Durch Isny hallt's: "He - Muh!"

ISNY - Strahlende Sonne, angenehme Temperaturen, tausende von Zuschauern am Straßenrand: Der Fasnets-umzug in Isny hat gestern unter optimalen Bedingungen stattgefunden. Gut zwei Stunden lang zogen rund 3500 Hästräger und Musiker in 66 Gruppen quer durch die Stadt.

Ein guter Schluss ziert alles: Traditionell am Fasnetsdienstag wird Isny zur Narrenhochburg. Auch gestern, nach einer extrem kurzen Fasnetszeit, schallte die Stadt wider von "He - Muh" und "Schnarragagges - Heidenei", von "Hexa Holz - raucha soll"s" und eher anspruchsvollen Sprüchen wie "Bobohle kei"s Hai ra - it z"viel ond it z"wenig". Guggenmusiken heizten ein, schön schräg und mit tollem Rhythmus. Hexen bauten Pyramiden, schnappten sich die hübschen Mädchen aus der ersten Reihe. Verschnürten sie mit Seilen, seiften sie mit Konfetti ein, oder nahmen sie gleich huckepack mit.

"Was muss ma bei dene schreia?" Clevere Kinder fragen schnell noch die Mama nach dem richtigen Narrenruf, damit der Gutslesegen auch möglichst reichlich ausfalle. Meist funktioniert's, manchmal gibt"s dafür aber auch nur eins mit der Saubloder oder dem Fellschwänzle über die Nase. Auf jeden Fall sahen die geschätzten 8000 bis 10 000 Besucher einen fröhlich-bunten Narrensprung, bei dem allenfalls die bisweilen großen Lücken zwischen den Gruppen kritisiert wurden.

Während die "Normalbürger" den einen oder anderen Schneehaufen als Aussichtspunkt nutzten und um die besten Plätze rangelten, hatten die Honoratioren oben auf dem Rathausbalkon den totalen Überblick. Das närrische Geschehen verfolgten nicht nur die ehrenamtlichen Bürgermeister-Stellvertreter Sibylle Lenz und Dieter Hechelmann, sondern auch Vertreter der Nachbarzunft Nibelgau aus Leutkirch sowie Gäste aus der Partnerstadt Notre Dame de Gravenchon. Bürgermeister Behrning selbst umging die Fasnet weiträumig: Er macht derzeit Urlaub in Indien.

Am Schluss sprangen die gastgebenden lachenden Kühe mit schnalzenden Treibern, den Kuhkindern und den Stallhexen. Noch ein paar Mal "He - Muh", dann müssen die Lachenden Kühe wieder in den Stall. Bis zur nächsten Fasnet.

SZ 05.02.2005

Ritter und Piraten entern den Kurhaussaal

Indianer, Ritter und Piraten, Meerjungfrauen und viele, viele kleine Prinzessinnen - es hat nur so gewuselt von kunterbuntem Narrennachwuchs, gestern, beim Kinderball im Kurhaus. Die Narrenzunft "Lachende Kuh" hatte ein fetziges Programm zusammengestellt, auf der Bühne und im Saal. Rasante Musik sorgte für Schwung und DJ Franky für gute Laune, der Polonaise-Wurm schlängelte sich durch die vollbesetzten Reihen und wer hungrig war vom vielen Tanzen, Hüpfen und Staunen, der konnte sich am "Verpflegungstisch" stärken. Am Abend dann durften die Größeren ran: Von 18 bis 22 Uhr hatten sie den Kurhaussaal für sich beim Jugendball. sce/SZ-Foto: Sabine Centner

SZ 13.11.2004

"Lachende Kuh" wetzt die Hörner

ISNY (F.H.) Pünktlich am 11.11. um 11.11 Uhr hat die Isnyer Narrenzunft "Lachende Kuh" mit einem Umtrunk in der Zunftstube und am Abend mit der Jahreshauptversammlung im Vorstadtadler die "fünfte Jahreszeit" eröffnet.

Ein kräftiges dreifaches "He muh" donnerte durch den Saal. Zunftmeister Frank Müller begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder samt den Ehrenzunftmeistern Hans Scherer und Anton Prestele. Ein Rückblick auf das abgelaufene närrische Jahr: 18 Umzüge gingen problemlos über die Bühne. Aktionen am Kaufmarkt und im Altenheim St. Leonhard fanden großen Anklang. Mit Erfolg beteiligte sich die Narrenzunft am Narrenschießen in Lindau. Weitere bemerkenswerte Ereignisse bildeten Roller-Rallye und Halloween-Party. Neunmal tagte der Zunftrat.

Der von Andreas Riedle vorgetragene Kassenbericht wies ein gutes Rechnungsergebnis auf. Es bringt die Narrenzunft dem Traumziel einer neuen Zunftstube wieder einen Schritt näher. Die Einnahmen resultieren neben Spenden vor allem aus dem Bändelverkauf. 6013 Stück brachten die Helfer unter die Leute. Auf der Ausgabenseite fallen die Buskosten ins Gewicht. Die Kasse hatte Anton Prestele "gefilzt". Der einstimmigen Entlastung von Zunftmeister und Kassier stand nichts im Wege.

Kurz ist diesmal die Saison. Schon am 8. Februar 2005 ist Fasnetsdienstag. Da sich die Termine drängen, verschiebt die Narrenzunft den "Hexenzauber" aufs nächste Jahr. Sonst läuft alles wie gewohnt: Maskenausgabe, Hörnerwetzen, Teilnahme am Regionalball in Aichstetten. Der erste Umzug ist schon am 8. Januar in Karsee. Ihm folgen weitere elf in Langenargen, Memmingen, Ratzenried, Tannheim, Schönau, Baindt, Legau, Eberhardzell, Aitrach, Leutkirch, Wangen und natürlich zum Höhepunkt der Fasnet in Isny. Zum Programm gehören der Senioren-, Weiber-, Kinder- und Jugendball. Zur Gestaltung der Bälle erbittet der Zunftmeister noch attraktive Vorschläge.

SZ 30.10.2004

Am Sonntag steigt die Halloween-Party

Am Sonntag steigt die Halloween-Party im Kornhaus-Club (hinter Feneberg), Isny. Die Isnyer Narrenzunft Lachende Kuh ist schon seit Tagen bei den Dekorationsvorbereitungen für die Party. Dabei ist natürlich Organisator, Narrenzunft-Chef und DJ Frank Müller.

SZ 11.10.2004

"Lachende Kuh" feiert Halloweenparty

ISNY (sz) Der letzte Vorläufer der heutigen Narrenzunft entstand im Jahr 1880. Die Narrenzunft "Lachende Kuh" gibt es seit 1962. Wieso die Kuh in Isny lacht, liegt an einem Prozess, den Anlieger des Landwirtes Franz Hummel angestrengt hatten, weil sie sich durch das Schellen seiner weidenden Kühe in ihrer Nachtruhe gestört fühlten.

Als die Kläger den Prozess verloren, weil den Kühen weitaus ältere Rechte zugestanden wurden, lachte natürlich das ganze Dorf.

Lachend geht es sicher auch zu am 31. Oktober im Kornhaus-Club, denn dort richtet die Isnyer Narrenzunft mit DJ Fanky eine schön gruselige Halloweenparty aus.

SZ 25.02.2004

Grundstein für B 12 neu kommt aus Leutkirch
 

Warum schenkt der Leutkircher Bürgermeister der Stadt Isny ein Reh? Diese Frage ist bereits 400 Jahre alt. Beantwortet wurde sie auch beim gestrigen Zunftmeisterempfang von Stadt und Narrenzunft Isny nicht, obwohl dabei allerhand Blödsinn verzapft und Narrenweisheit erfunden wurde. Mitten im Geschehen - wie alle Jahre wieder - die Oberen der Allgäu-Nachbarstädte.

Um es vorweg zu nehmen: Die Leutkircher Nibelgauer hatten mit ihrem närrischen Lokalkolorit im voll besetzten Kurhaus-Saal die Lacher auf ihrer Seite; der große Respekt gebührte jedoch Isnys Bürgermeister Behrning, der nach zahllosen mehr oder weniger dezenten Ermunterungen von Zunftmeister Frank Müller die Beitrittserklärung zur Narrenzunft in letzter Sekunde vor dem Aufbruch zum Narrensprung unterschrieb.

Überhaupt fügte sich Behrning gut in die ihm zugedachte Rolle und ließ auch die erwartete Tolpatschigkeit nicht vermissen. "Nachhaltig erfolgreich" sei die Isnyer Stadtverwaltung gegen eine weitere Aufwertung Isnys durch die Gebrüder Immler geblieben, sagten die Leutkircher Nibelgauer. Doch die symbolische Siegeshand ließ Behrning gleich anbrennen.

Oder war"s ein Omen? Bislang sind die Isnyer gebrannte Kinder, was die B 12 angeht. Leutkirchs Narrenpräsident Blum meinte es gut und überreichte den Grundstein zur neuen B 12.

Dass Behrning sich wegen der B 12 an Edmund Stoiber und nicht erst an den Nachbarn in Leutkirch um Hilfe wandte, kommentierte OB Elmar Stegmann so:  "So wollen wir euch Isnyer in eurem Bestreben, nach Bayern zu gehen, nicht aufhalten". Im Gegenzug werde Leutkirch Legau, Altusried mit der Freilichtbühne und Illerbeuren mit dem Bauernhausmuseum eingemeinden. "Dies rundet dann unser Kulturangebot ab". (Eine Vision die bei den Legauer Schatzräubern heftigsten Protest auslöste.) Für alle Fälle hat Stegmann seinem Kollegen gleich einen Papp-Kameraden-Edmund-Stoiber mitgebracht.

Bei allem Geplänkel, Ruhekissen verteilen und Unruhe stiften, das sich Leutkircher Narren samt ihrem abgesetzten OB leisteten, die Sache mit dem Reh wurde auch gestern nicht geklärt. Die Urkunde von 1604 wanderte aus Leutkircher in Isnyer Besitz. Aber warum die Schenkung?  "Waren etwa die Isyner auch früher schon Hungerleider ?" fragte Stegmann.

Sein Kollege Manfred Behrning versuchte diesen Eindruck beim Zunftmeisterempfang zu zerstreuen. Dass die Stadtkasse leer ist, das konnte er auch mit den schönsten Reimen nicht vertuschen. Aber am Essen ließ sich die Stadt nicht lumpen. Gäste wie Lachenden Kühen wurden statt trockenen Heus saftige Kässpatzen serviert. Doch angesichts der allgemeinen politischen Wetterlage hielt man es wohl für angemessen am Roten (Wein) zu sparen.

Dem "schwarzen" Helmut Kiefl mag"s gefallen haben: er war übrigens der einzige Polit-Promi, der den Weg nach Isny gefunden hat. Dafür waren ANR-Obere in Mehrzahl , Vertreter der Partnerstädte und Vertreter der lokalen Wirtschaft als Förderer der Narrenzunft anwesend.}

Leutkirchs Narrenpräsident Blum (rechts) und OB Stegmann haben die Isnyer Kommunalpolitik im Blick. Um die Allgäustadt und ihren Bürgermeister (links) zu retten, schleppen sie sogar Edmund Stoiber an. SZ-Foto: weg}

Leutkirchs Narrenpräsident Blum (rechts) und OB Stegmann haben die Isnyer Kommunalpolitik im Blick. Um die Allgäustadt und ihren Bürgermeister (links) zu retten, schleppen sie sogar Edmund Stoiber an.

SZ 25.02.2004

Heiser, aber höchst vergnügt
 

Die Narrenzunft Lachende Kuh blieb auch in diesem Jahr ihrer Tradition treu und legte den Umzug auf den letzten Fasnetstag. Etwas heiser, etwas müde, aber sehr vergnügt zogen 59 Maskengruppen und Musikkapellen durch Isnys Innenstadt, bejubelt und beklatscht von einem fröhlichen Publikum, das zahlreich den Weg säumte.

An drei Plätzen waren Lautsprecher aufgebaut, und die Redner stimmten die Zuschauer auf die jeweiligen Schlachtrufe ein. Auf dem Rathausbalkon hatte Michael Weinmann (D´r Moser) das Kommando, eine ganze Reihe von Honorationen hatte sich dort eingefunden. Aus den Partnerstädten Flawil und Gravenchon sowie aus Rubano waren Gäste gekommen und zusammen mit dem Bürgermeister Manfred Behrning, dem Ehrennarren Herbert Mayer und Xaver Netzer vom Allemannischen Narrenring schauten sie sich das närrische Treiben an.

Die Gruppen gaben noch einmal ihr Bestes und schafften es spielend die Zuschauer zu begeistern. Zwei Stunden lang zogen die Narren am Rathaus vorbei und durch die Gassen.

Dann ging es zu den Veranstaltungen im Kurhaus am Park und in die Hexendisco mit DJ Franky und den im Kurhaus auftretenden Kapellen. Die Anlage im Parkhaus wummerte und hämmerte in voller Stärke und gab den Besuchern und Maskenträgern noch einmal Gelegenheit mit Schwung aus der Fasnet hinauszurappen.

SZ 10.02.2004

Seniorenball ist Auftakt
 

Am Freitag, 13.Februar, startet die Narrenzunft Lachende Kuh Isny mit ihrer Saalfasnet 2004.

Der erste Fasnetsball ist, wie jedes Jahr, der Seniorenball.-Ab 14.00 Uhr geht es mit den Senioren närrisch zu im Kurhaus. Auch gehbehinderte, auf den Rollstuhl angewiesene-Senioren sind herzlich eingeladen. Hierfür ist der obere Behinderteneingang beim Kurhaus-Restaurant geöffnet.

Die Lachende Kuh hat wieder ein-buntes Programm-für die Senioren dieser Stadt zusammengestellt. Den Kaffee spendet dieses Jahr wieder der Kurhauswirt Rudi Übelhör. Der Kuchen wird von der Narrenzunft gespendet.

Für die-richtige Stimmung zwischen den Programmpunkten sorgt das "Bergstüble Duo".

Die weiteren Termine:

19.Februar:- Weiberball ab 20 Uhr im Kurhaus in Isny mit der Partyband Mirage mit Maskenprämierung, Hauptpreis ist ein Reisegutschein

20.Februar: Kinderball ab 14 Uhr im Kurhaus in Isny mit DJ Franky und vielen Spielen für die Kinder

20.Februar: Jugendball ab 18 Uhr im Kurhaus in Isny mit DJ Franky und der Volksbank Allgäu-West mit der Mega-Playbackshow

24.Februar: Fasnetsumzug durch die Isnyer Altstadt mit über 50 Gruppen aus Deutschland und der Schweiz.

SZ 14.01.2004

"Lachende Kuh" hat die Hörner gewetzt
 

ISNY - Der Saal im Vorstadt-Adler konnte nur knapp die Menge der aktiven Maskenträger fassen, die zum traditionellen Hörnerwetzen gekommen waren. Hier wird das närrische Volk auf die Veranstaltungen der kommenden Fasnet eingeschworen.

Von unserem Mitarbeiter Manfred Schubert

Der neue Zunftmeister Frank Müller konnte zum Hörnerwetzen auch Xaver Netzer vom Alemannischen Narrenring (ANR) und den Ehrenzunftmeister Anton Prestele begrüßen. Prestele erhielt zur Bestätigung als Ehrenzunftmeister eine Urkunde, der dazu gehörige Orden wird nachgereicht. ANR-Orden gab es für Tanja Württemberger, Michael Blaser und Roland Münz (Bi-Fi).

Hinter dem ganzen närrischen Treiben steckt eine große Menge Organisation, die aber von der Narrenzunft gemeinsam getragen wird. Dazu gehört auch, dass die einzelnen Mitglieder über die Hintergründe des Brauchtums Bescheid wissen und die  Geschichte der einzelnen Masken kennen. In diesem Jahr wurde deshalb die Treiber-Maske genau vorgestellt. Sechs neue Treiber-Masken hat Jogi Weiß von der Narrenzunft Grünkraut in diesem Jahr geschnitzt.

Der Zunftmeister wies sein Narrenvolk nachdrücklich darauf hin, dass es für ein ordentliches Erscheinungsbild mit verantwortlich sei. Die sechs Gebote der Narrenzunft wurden verlesen. Vom freundlichen Gesicht unter der Maske bis zur Tatsache, dass die Kuh Schellen zu tragen hat, damit sie nicht verloren geht, ist darin alles geregelt.

Bei den Ehrungen zeigte sich, dass die Herde der Lachenden Kühe langsam in die Jahre kommt. Gisela und Matthias Hackl waren mit 35 Jahren Zugehörigkeit diejenigen, die am längsten dabei sind; insgesamt wurden 71 langjährige Mitglieder geehrt, deren Namen auf der Web-Seite der Narrenzunft nachzulesen sind. Mit der Verlesung der Termine und Aktionen, der Vorstellung aller Zunfträte und der Wahl der neuen Gruppenführer wurde der offizielle Teil abgeschlossen.

Der neue Zunftmeister Frank Müller nahm die Ehrungen vor

SZ 03.01.2004

Lachende Kuh Isny e. V.

Heute die Maske ausleihen

ISNY (sz) - Heute gibt die Isnyer Narrenzunft für die kommende Fasnetssaison ihre Laufbändel aus.

Hier besteht auch die Möglichkeit, Mitglied zu werden und ein "Leihhäs" zu bekommen. Gegen eine Kaution kann man die "Bunte-Kuh-Maske" ausleihen und an den 19 Umzügen dieses Jahr teilnehmen. Die Narrenzunft freut sich über jedes neue Mitglied. Maskenausgabe ist heute, Samstag, von 13 Uhr bis 15 Uhr in der Zunftstube in der Rainstrasse (gegenüber dem Gymnasium). Weitere Infos auch im Internet unter www.lachendekuh.de.

SZ 13.11.2003

Mit neuem Schwung in die fünfte Jahreszeit
 

ISNY - Mit Beifall und einem kräftigen "He Muh" begrüßte die Isnyer Narrenzunft "Lachende Kuh" ihren frisch gewählten Zunftmeister Frank Müller. Anton Prestele wurde nach zwölf Jahren engagierter Mitarbeit bei der Mitgliederversammlung in den Stand des Ehrenzunftmeisters erhoben.

Gerappelt voll war der Saal im Vorstadt-Adler. Zunftmeister Anton Prestele erstattete den Bericht über das abgelaufene Jahr. Wie immer begann es im Januar mit der Masken- und Laufbändelausgabe in der Zunftstube und dem Hörnerwetzen im Kurhaus. Dem ersten Umzug in Neuravensburg folgten noch weitere 17. Höhepunkt war am 12. Februar der Zunftmeisterempfang und der Umzug in Isny. Im Kurhaus fanden vier Veranstaltungen statt. Ein Grillfest mit Rollertour lockerte das Vereinsleben auf. Erfolge erzielten die Damen und Herren beim Narrenschießen in Lindau. Der Zunftrat traf sich zu neun Sitzungen.

In der Vorschau ergibt sich für 2004 ein ähnlicher Ablauf. Die Reihe der 19 Umzüge beginnt in Kleinweilerhofen. Statt zum Regionenball in Baindt fährt die Narrenzunft diesmal zum Nachtumzug nach Kimratshofen. Auch in dieser Saison sollen wieder vier Bälle im Kurhaus stattfinden.

Der Kassenbericht von Andreas Riedle zeigte: Die Finanzen stimmen. Die Kassenfilzer Tanja Geser und Reinhold König bestätigten eine ordnungsgemäße Buchführung. Der von Hans Scherer beantragten Entlastung des Kassiers, des Zunftmeisters und der gesamten Vorstandschaft stand nichts im Wege. Ein besonderer Dank galt den Spendern und Sponsoren.

Die Wahl des neuen Zunftmeisters machte keine Mühe. Frank Müller, schon seit Jahren in der Narrenzunft aktiv, fand ein einmütiges Votum. Dabei soll deutlich werden, dass die Narrenzunft nicht nur ein "Privatvergnügen" ist, sondern in der Brauchtumspflege eine wichtige Aufgabe erfüllt.

Neu gewählt wurde auch der gesamte Zunftrat. Und so verteilen sich die Ämter: Gabriele Prestele verwaltet das Inventar. Als dienstältestes Zunftratsmitglied ist sie zugleich Vizezunftmeisterin. Die Kasse führt mit Unterstützung durch Moni Merz wie bisher Andreas Riedle. Oberelfer ist Gisela Hackl und Jugendleiterin Ute Stehle. Für die Masken ist Bernd Ebert zuständig. Das Protokoll führt Sabine Riedle. Mathias Hackl betätigt sich als Saal- und Programmmeister. Daniela Müller rückt in die Funktion des Umzugleiters. Lydia Kraft steht den Hexen vor. Den Treibermeister spielt Armin Hackl.

SZ 06.03.2003

Fünf Tage Arbeit und ein brauner Berg

ISNY - Schön war die Fasnet, jetzt ist sie rum. Saubermachen war gestern in Isny angesagt. 40 Zunftmitglieder der Lachenden Kuh, sechs Angestellte vom Bauhof, die beiden Hausmeister des Kurhauses samt Reinigungskraft und vier Helfern, sowie die Sandwaschanlage des Abwasserzweckverbandes waren und sind noch im Einsatz.

Der Haufen ist braun-weiß gestreuselt, kniehoch und sieht vor dem sauberen weißen Schnee besonders unappetitlich aus. Kiloweise Konfetti, Luftschlangen, Pappreste und Rollsplitt von Isnys Straßen türmen sich hier, in der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes. Der Haufen wird sich im Laufe des Tages mindestens verdreifachen, die Kehrmaschine, die ihn abgeladen hat, ist längst wieder ausgerückt, weiterfegen. Reinhard Noll vom Abwasserzweckverband erklärt, was mit den Umzugs- und Winteresten nun passiert: "Sie kommen in unsere Sandwaschanlage. In einer Art riesigen Siebtrommel werden mineralische von nichtmineralischen Stoffen getrennt. Die nichtmineralischen Sachen, also Konfetti und dergleichen, werden durch eine Spindel in der Trommel herausbefördert." Das Konfetti ist nach der Prozedur als solches nicht mehr zu erkennen. "Das ist ein einziges Gemisch", sagt Noll. Und dieses Gemisch kommt auf die Mülldeponie.

"Ja, wir kehren schon den ganzen Tag", gibt Willi Keck vom Städtischen Bauhof Auskunft. "Wir reinigen die Gehwege, alle Straßen, die Umzugsschauplätze, warten auch die Anlagen samt Kurpark. Flaschen, Luftschlangen, Verpackungen, Konfetti "ärgerlich sind die Glassplitter, aber die lassen sich halt bei so einem Fest nicht vermeiden", weiß Keck, der den Umzug selber toll fand, danach, beim Ablaufen der Straßen über die Müllmengen aber "schon erschrocken" ist.

Lachende-Kuh-Zunftmeister Anton Prestele weiß um den Fasnetsmüll und betont deshalb mehrmals: "Ich bin allen Anwohnern im Umzugsbereich dankbar dafür, dass sie beim Saubermachen mithelfen und das alles so freundlich ertragen." Er selber schuftet mit 40 Zunftmitgliedern, nachdem die Fähnchen und Schilder von den Straßen geholt sind, im Kurhaus: Sechs Wagenladungen und einen Großanhänger Requisiten und Dekoration heißt es in die Zunftstube befördern, dazu eine Wagenladung Müll. Im Foyer des Kurhauses bilden sich zwischen blauen Plastiksäcken illustre Stillleben - Kisten, Kästen, Körperteile kühl dreinblickender Schaufensterpuppen.

Am meisten Arbeit aber haben die Kurhaus-Hausmeister Herbert Mayer und Josef Kempter mit Reinigungskraft und vier Helfern. Wände, Böden, Fenster, Türen, alles muss geputzt werden. "An manchen Stellen", sagt Herbert Mayer, "kann man nicht mehr putzen, da müssen wir dann weißeln." Fünf Tage dauert das. Die Hausmeister lassen nichts aus. Auch die Tische und Stuhlpolster werden gereinigt. Und dann ist auch wieder gut. Bis zur nächsten Fasnet. He-Muh.

SZ 05.03.2003

Glückwünsche, Ehrung und Presteles heimlicher Abschied

ISNY - Bei fetzigen Guggenmusikklängen hielt die Narrenzunft Lachende Kuh gestern Vormittag ihren Zunftmeisterempfang im Kurhaus ab. Zum heuer 40-jährigen Jubiläum gab es viele, viele Glückwünsche. Und Zunftmeister Anton Prestele wurde zum offiziell noch gar nicht bekanntgegebenen Abschied aus dem Amt, er tritt bei den nächsten Wahlen nicht mehr an, vom Alemanischen Narrenring geehrt.

Was hatten die Gäste gute Laune mitgebracht! Obwohl vielen der Rosenmontag noch im Gesicht stand, scheuten sie sich nicht, einmal mehr ihre närrischen Kräfte zu mobilisieren und ein letztes Mal in dieser Fasnet 2003 richtig auf den Putz zu hauen. Bei den treibenden Rhythmen der Isnyer Guggenmusik hatte man ja auch keine andere Wahl, die Hände klatschten ganz von selber mit.

Alle amüsierten sich. Alle, das waren die Honoratioren, darunter MdL Helmut Kiefl, die Ehrenzunfträte Stolz und Scherer, Leutkirchs OB Stegmann, Isny s Schultes Manfred Behrningund Stellvertreter Julius Hofer, diverse Stadträte, Narrenmeister Charly Maier vom Alemannischen Narrenring, sein Vize "Moser" (Michael Weinmann) und für die Region Allgäu Oberzunftmeister Xaver Netzer. Dann die Gäste des Partnerschaftsvereins aus Streets. Zum Dank dafür, dass sie namentlich begrüßt wurden, klatschten und sangen sie besonders herzhaft mit. Wie auch die zahlreichen Zunftvertreter, die immer wieder euphorisch von ihren Stühlen sprangen und im Stehen schunkelten. Zunftmeister Anton Prestele dankte in seiner Ansprache allen, die gekommen waren, den Sponsoren, allen voran der Stadt Isny, dem DRK, Bauhof Feuerwehr und "nicht zuletzt Tatütata der Polizei". Nur der Schwäbischen Zeitung dankte er nicht, stattdessen gab's ein Rüffelchen, dass hierzulande nämlich die Fasnet und nicht, bittschön "der Fasching brrrr" gefeiert werde, ähem. Tröstlich nur, dass Bürgermeister Behrning in seiner Rede gleich als erstes denselben Fehler machte: "Liebe Faschingsfreunde..." begann er ganz freundschaftlich, natürlich gab's darauf leidenschaftliche (aber nicht bös gemeinte) Buhrufe. Seine weitere Rede: "I mach's heit fix, i sag heit nix. I hon Urlaub."Und den gönnte man ihm auch.

Kollege OB Stegmann aus Leutkirch wurde da schon ausführlicher. Launig gratulierte er zum 40-Jährigen und zu der chinesischen Universität, die in Isny angesiedelt werden soll. Im Gepäck hatte er nicht nur nachbarschaftlich gut gemeinte Ratschläge (Papierkörbe gegen Spucknäpfe austauschen, RegioBus gegen Rikschas, Reisfelder in der aufgestauten Ach), sondern auch ein Entwurf des Isnyer Stadttors in chinesischer Variante, mit Aufschrift: "Bülgelmeistel Behlining beglüßt seine chinesischen Fleunde." Geschenke auch von der Patenzunft der Lachenden Kuh, den Leutkircher Nibelgauern. Es gab ein Ruhe- und Rentenbänkle für den scheidendenZunftmeister.

Prestele selber richtete kein Abschiedswort an die Gäste und über sein freiwilliges Ausscheiden aus dem Amt verlor er kein Wort (der Schwäbischen Zeitung gegenüber verriet er "zwölf Jahre sind lang, es reicht").

Dennoch herrschte ein klein wenig Abschiedsstimmung. Michael Weinmann vom Alemannischen Narrenring sang ihm ein Abschiedslied. Charly Maier überraschte Prestele mit "dem Ehrenhäsorden mit Goldschliff" des Narrenrings "einer der höchsten Auszeichnungen", wie er betonte.

Prestele war baff: "Ich bin jetzt irgendwie weggetreten" und als dann auch noch die ganze Zunft zum Jubiläum die neue Plakette des Narrenrings bekam, da war's um des Zunftmeisters Sprachvermögen fast ganz geschehen "ich möcht danke sagen, danke, mehr fällt mir grad nicht ein." Zum "He - Muh"-Rufen langte es dann aber doch noch.

SZ 01.03.2003

Regenbogenfische vor Obst-Säulen und Schneeköniginnen - Fesche Madeln bei der Guggenmusik

Wenn ganze Horden von Frauen fantasievoll verkleidet sind und junge Männer für einen Abend zu Mädchen werden, dann ist Weiberball der Narrenzunft Lachende Kuh in Isny. Dieser Ball, bei dem sich die aufwändigsten und buntesten Maskengruppen gegenseitig zu übertreffen versuchen, gehört zur Isnyer Fasnet wie die Stallhexen. Durchs Programm führte Frank Müller. Wie jedes Jahr wurden die schönsten Kostüme prämiert. Die Jury bestand erstmals aus willkürlich ausgewählten Ballbesuchern. Wegen des vierzigjährigen Jubiläums der Narrenzunft fielen heuer die Preise für die besten Kostüme größer aus als sonst. Den ersten Preis und damit einen Reisegutschein über 300 Euro der Fa. Schüle erhielten die "Regenbogenfische", eine Gruppe, deren Teilnehmerinnen aus Isny und Umgebung kamen. "Multikulti-Gruppe", nannte Zunftmeister Anton Prestele sie deshalb. Den zweiten Preis, gespendet von Rudi Übelhör, erhielten die "Obst-Säulen" aus Isny, die für 150 Euro im Kurhaus speisen dürfen. Der dritte Preis ging an die "Schneeköniginnen" aus Maierhöfen. Sie haben freien Eintritt beim nächsten Weiberball Fesch sahen die Guggenmusiker aus, die gleich zu Beginn für Stimmung im vollen Kurhaus sorgten. Aus strammen jungen Burschen waren flotte Mädchen geworden. Zwischen den Tanzrunden, bei denen die Gruppe "Exakt" den echten und unechten Frauen einheizte, gab es wie üblich Show auf der Bühne. Strippende Stallhexen - allesamt "echte" Kerle - die Black Street Girls aus Niederrieden als tanzende Ritter samt Drachen, Adeleggtrachtler in vertauschten Rollen und Sister Act mit schauriger Musik, sorgten für Johlen und Kreischen. Und Emmi in der Bütt hat mit ihrem Klagelied einer Gymnastiktreibenden sicher manchem weiblichen Mäschkerle aus der Seele gesprochen.

SZ 01.03.2003

Die Straßen mit Fahnen schmücken

Am Fasnetsdienstag feiert die Narrenzunft "Lachende Kuh Isny e.V." ihren 40. Geburtstag mit einem Jubiläumsumzug durch die Innenstadt von Isny. Die Bevölkerung wird gebeten, ihre Häuser mit dem traditionellen Fahnenschmuck zu dekorieren. Der Umzug beginnt um 14 Uhr in der Bahnhofstraße/Ecke Achener Weg. Weiter geht es in Richtung Wassertor, durch die neue Fussgängerzone zur Obertorstraße. Vor dem Kino geht es in die Fabrikstraße Richtung Espantor. Durch den Park geht es dann zum Kurhaus. Hier ist nach dem Umzug der Kehraus. In der Minimaltiefgarage findet ab 13 Uhr die Hexendisco statt.

SZ 01.03.2003

Coole Typen, lachende Kühe, tibetanische Katzen und die Polonäse Blankenese

He Muh! Hunderte von Prinzen und Prinzessinnen, von tibetanischen Katzen, kleinen Leoparden, Häschen, Teufelchen und natürlich Kühen kamen gestern Nachmittag zum großen Kinderball ins Kurhaus. Selbstverständlich fehlten auch Cowboys und Typen, so cool wie "Men in Black" nicht. DJ Frank am Mischpult machte mit seiner Musik Stimmung, die Narrenzunft, mit Zunftmeister Anton Prestele voran, eröffnete den Balll mit der Polonäse Blankenese. Ein Event für die Kids, aber: bei anderen Kinderbälle müssen die Eltern mittlerweile vor der Tür rauchen!

SZ 24.02.2003

Masken und Räuberzivil

"Gespenstische Nächte in Isny" versprach die Fasnets-Dekoration im Kurhaus am Park. Aber beim Seniorenball, veranstaltet von der Narrenzunft "Lachende Kuh", war's eher gemütlich.

Zahlreich waren sie wieder gekommen, die rüstigen Seniorinnen und Senioren, begrüßt von den Kühen, Hexen und Kuhschwänzlern und von Zunftmeister Anton Prestele. Kaffee und Kuchen stammten vom Kurhauswirt. Den Rest zahlte die Narrenzunft. "Sponsoren werden immer rarer", stellt Anton Prestele fest.

Auch der Schwäbische Albverein und das Altenhilfezentrum St. Elisabeth hatte eine starke Delegation entsandt. Und so bewegte sich unter den schmissigen Klängen des Bergstüble-Duos eine stattliche Menge übers Parkett, schob einen Tango oder versuchte sich in schnelleren Gangarten.

Zum Teil trugen die älteren Herrschaften nahezu abenteuerliche Kostüme. Andere begnügten sich mit gepflegtem Räuberzivil.

Durchs bunte Programm führte wie immer Frank Müller. Die Kuhschwänzler tanzten unter scharfen Jazzrhythmen über die Bühne. Spontane Einlage mit Witzen gab's. Einen Heiterkeitserfolg erzielte L. Halder mit ihrer Vorführung: "Die Reise nach Rom", bei der sie aus "Sicherheitsgründen" ihre ganze Garderobe auf dem Leibe trug.

Die Adelegger Trachtler waren in ihrer Kostümierung kaum mehr nach Männlein und Weiblein zu unterscheiden.

Das Publikum beklatschte die Darbietungen und als die Begeisterung vielleicht ein wenig nachlassen wollte, half Frank Müller mit ermunternden Zurufen kräftig nach.

SZ 30.01.2003

Aus einem Jüngling wird eine Hexe

Der alljährliche Hexenzauber fand am Sonntagabend in der Fußgängerzone statt. Bunte Kostüme und die Macht der Hexen wurden präsentiert, indem man einen Jüngling aus dem Publikum unter tosenden Zaubersprüchen in eine Hexe verwandelte. Die "Allgaier Ur-Band" aus Beuren sorgte für musikalische Unterhaltung und die Zuschauer wurden auf die Faschingszeit eingestimmt. So sagte ein Vertreter der Narrenzunft: "Wir haben dieses Jahr 40-jähriges Jubiläum und wir werden es bis zum Faschingsdienstag richtig krachen lassen."

SZ 24.01.2003

Die Fasnet beginnt jetzt auch in Isny

Am Sontag, 26. Januar ist es wieder soweit. Die Narrenzunft Lachende Kuh Isny e.V macht ab 18 Uhr in der Isnyer Fussgängerzone wieder ihren "Hexenzauber". Musikalisch unterstützt werden die Narren von den Reichsstadtfanfaren Isny und der Allgaier Urbänd aus Beuren. Für das leibliche Wohl ist auch bestens gesorgt.

Weitere Veranstaltungen der "Lachenden Kuh" sind der Seniorenball am 21. Februar, der Weiberball am 27.Februar sowie der Kinder- und Jugendball am 28.Februar. Der Höhepunkt der Isnyer Fasnet ist der Umzug durch die Altstadt von Isny am Fasnetsdienstag, 4. März.

SZ 18.12.2002

Spende statt Geschenke für die Narrenzünfte

Auf rund 18 Umzügen springt die Narrenzunft Lachende Kuh aus Isny jedes  Jahr mit. Dabei ist es Sitte, der gastgebenden Narrenzunft ein kleines Geschenk mitzubringen. In diesem Jahr feiert die Lachende Kuh ihr 40-jähriges Bestehen - und gibt deswegen keine Geschenke, sondern unterstützt den Kindergarten St. Josef mit dem Geld. Ausgekuckt hatte Kassier Andreas Riedle den Kindergarten, weil es dort - einmalig in Isny - eine integrative Gruppe für entwicklungsverzögerte Kinder gibt. Integrativ heißt: Die Kinder, die ein wenig zurück sind, werden nicht weggegeben, sondern entwickeln sich mit den anderen Kindern, bekommen aber eine zusätzliche Förderung. Dafür wurde die Erzieherin Karin Kieble, die eine therapeutische Gymnastikausbildung hat, zusätzlich eingestellt. Neben den 300 Euro brachten Kassier Riedle und Zunftmeister Anton Prestele den Kindern auch die roten Kappen der Narrenzunft mit. Da war die Freude groß, auch bei Kiga-Leiterin Sylvia Braunwarth.

SZ 14.11.2002

 Die "Fünfte Jahreszeit" beginnt

Ein dreifaches "He Muh" schallte durch den kleinen Kurhaussaal. Zunftmeister Anton Prestele eröffnete die diesjährige Mitgliederversammlung und begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder der Narrenzunft "Lachende Kuh".

Ein Rückblick auf das vergangene Jahr. Im Januar ging es los: Masken- und Laufbändelausgabe in der Zunftstube, Hörnerwetzen im Kurhaus. Schon am 11. Januar startete der erste Umzug in Tettnang. Ihm folgten nach dem Regionenball in Tannheim weitere 17 Umzüge bis hin zum Zunftmeisterempfang und zum Narrensprung in Isny am 12. Februar. Im Kurhaus wurden sechs Veranstaltungen abgehalten: Senioren-, Weiber- und Kinder- und Jugendball. Dem Männerball und der House-Party war nur ein mäßiger Erfolg beschert.

Nach dem traurigen Tag der Narren, dem Aschermittwoch, fand im Kurhaus eine Fasnetsnachlese statt. Neue Vorschläge gab es nicht. Auf größeres Interesse stieß der Dia-Vortrag von Hans Scherer. Die beste Resonanz erbrachte das Grillfest mit Rollertour im September. Ja, so ein Fest, das zugleich als ein Dankeschön an alle, die zum Gelingen der Fasnet beitrugen, gedacht war, das könnte man getrost im nächsten Jahr wiederholen.

Zeitgleich mit dem Konvent in Ahausen am 19. Oktober lief das Narrenschießen in Lindau. Unter 87 Gruppen erreichten die Männer der Isnyer Narrenzunft einen 8. Platz und die Damen kamen unter 60 Gruppen gar auf einen 2. Platz. Da schwirrte der Beifall durch den Saal.

Der Zunftrat hielt fünf Sitzungen ab. Die meiste "Arbeit" hatte man in diesem Jahr mit Hochzeiten aus den eigenen Reihen: Fünf waren es an der Zahl.

Ein Blick in die kommende Saison. Sie beginnt im Januar mit der Masken- und Laufbänderlausgabe, setzt sich fort mit dem Hörnerwetzen. Und dann setzen die Umzüge ein. Nach dem jetzigen Stand sind es mindestens wieder 17, wobei der letzte am 9. März 2003 in schweizerischen Trübbach stattfinden wird. Der Regionenball ist am 9. März in Reutte. Am 26. Januar rumort es in der Fußgängerzone mit dem Hexenzauber. Ansonsten finden nur noch vier Bälle im Kurhaus statt. Zunftmeisterempfang und Umzug verstehen sich von selbst.

Andreas Riedle erstattete den Kassenbericht. Er dankte den vielen kleinen und großen Spendern, die der Narrenzunft immer wieder unter die Arme greifen. Die Finanzen stimmen. Mit einem guten Gefühl und einem guten Saldo geht die Narrenzunft ins nächste Rechnungsjahr. Die Kassenprüfer Tanja Geser und Reinhold König bestätigten eine korrekte, lückenlose Kassenführung. Julius Hofer beantragte in Stellvertretung von Bürgermeister Manfred Behrning die Entlastung für Vorstand und Kassier. Sie fiel einstimmig aus. Hofer dankte der Narrenzunft für den unschätzbaren Dienst, den Namen Isny in die ganze Region zu tragen.

Anton Prestele stellte - allen zur Erinnerung - den Zunftrat vor. Oberelfer: Gisela Hackl; Treibermeister: Armin Hackl; Hexenmeister: Lydia Kraft; Maskenmeister: Bernd Ebert; Saal/Programm: Matthias Hackl; Umzugsleiter: Frank Müller; Jugendleiter; Ute Stehle; Schriftführer: Sabine Riedle; Vize-Kassier: Moni Merz; Kassier: Andreas Riedle; Inventarverwaltung und Vizezunftmeister: Gabriele Prestele.

Das war wohl die kürzeste Mitgliederversammlung in Isny. Nächstes Jahr wird sie etwas länger dauern. Der gesamte Zunftrat samt dem Zunftmeister soll neu gewählt werden. Und Anton Prestele sucht schon jetzt einen jungen, tatkräftigen Nachfolger.

SZ 14.09.02

Rollerrallye durchs Allgäu

ISNY (fm) - Wie jedes Jahr veranstaltete die Narrenzunft Lachende Kuh Isny auch dieses Jahr wieder ihr Grillfest. Dieses Mal ließen sich jedoch einige Mitglieder unter der Leitung von Mathias Hackl etwas einfallen und veranstalteten eine Rollerrallye.

Hier konnte jedes Mitglied mit einem motorisierten Vehikel bis 125 Kubikzentimeter teilnehmen. Gestartet wurde am alten Isnyer Bahnhof. Es ging quer durch das Allgäu nach Au an die Argen.

In Christazhofen wurde bei einer Pause im Schulhof ein Geschicklichkeitsturnier durchgeführt. Hierbei wurden auch Punkte verteilt. Die drei Sieger des Turnier waren "Ländi" (3. Platz), "Alex" (2. Platz) und Werner "Kegele" (1. Platz). Weiter ging es Richtung Au. Im Anschluss an die Rallye begann das Grillfest an der Argen. Hierzu kamen weitere Narrenzunftmitglieder ohne Roller. Auch hier wurden bei strahlendem Sonnenschein einige Spiele gemacht, bevor der Grillmeister- diesen Job erledigte Zunftmeister Anton Prestele- das Grillbuffett eröffnete. Bei lauer Spätsommertemperatur und einem schönen Lagerfeuer wurde bis spät in die Nacht hinein gefeiert.

Einige Mitglieder träumten anschließend in ihren Zelten noch von dem schönen Tag mit der Narrenzunft Lachende Kuh Isny.

SZ 16.02.02

Lachende Kuh bedankt sich

ISNY (sz) - Die Narrenzunft Lachende Kuh dankt den Isnyer Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die sehr gute Stimmung am Fasnetsumzug. Ganz besonderer Dank gilt den Anwohnern rund um die Minimal-Tiefgarage. Hier war der Lärmpegel am Dienstagnachmittag sehr hoch. Gleichzeitig meldet die Narrenzunft den Verlust einer Digitalkamera. Wenn jemand eine Digitalkamera der Marke HP, silberfarbig, gefunden hat, bittet die Narrenzunft um Rückgabe im Reisebüro Schüle in Isny. Es würde auch schon der Chip reichen. Bilder der Fasnetsbälle 2002 unter www.lachende-kuh.de

DIE BERICHTE ZWISCHEN DEM 30.01. UND DEM 16.02. WAREN ZU LANG UM VERÖFFENTLICHT ZU WERDEN.

SZ 30.01.02

Wer wird Mister Isny

ISNY (sz) - Am Freitag um 14 Uhr beginnt in Isny wieder die närrische Zeit. Begonnen wird die Ballsaison mit dem Seniorenball im Kurhaus am Park. Höhepunkt ist der Männerball am Samstagabend mit der Wahl zum Mister Isny. Die Narrenzunft Lachende Kuh Isny hat sich, wie jedes Jahr als einziger Veranstalter eines öffentlichen Seniorenballs, wieder ein buntes und lustiges Programm einfallen lassen. Für die musikalische Unterstützung ist das Bergstüble Duo zuständig. Am Samstagabend geht es gleich weiter im Kurhaus mit dem Männerball. Dieser neue Ball soll auch am Samstag vor dem "heissen" Wochenende Leben in das Kurhaus bringen. Der Name zu diesem Ball kommt von der Wahl zum "Mister Isny". Die Wahl wird an diesem Abend der Höhepunkt des närrischen Programms sein. Mitmachen dürfen alle "Männer". Es spielen die "Alpenvögel". Der Männerball beginnt um 20 Uhr.

SZ 12.01.02

He Muh, He Muh, He Muh

ISNY (bgw) - Mit dem Hörnerwetzen begann für die Narrenzunft "Lachende Kuh" die heiße Phase der Fasnet. Bis Aschermittwoch geht es jetzt rund - an manchen Tagen stehen gleich zwei Narrensprünge an. Wer sich unter dem Hörnerwetzen eine feuchtfröhliche Einstimmung unter Absingen derber Lieder vorstellt, liegt völlig falsch. Beim Hörnerwetzen geht es, ganz gesittet, um die Organisation der kommenden Tage. Zunftmeister Anton Prestele weist auf die Kleiderordnung hin. Bei der Lachenden Kuh müssen alle Körperteile bedeckt sein, der Pulli darf nicht unterm Häs heraus schauen, die Socken sollen rot, die Schuhe schwarz und derb sein. Die schwere Kuhmaske ist nicht auf dem Kopf, sondern vor dem Gesicht zu tragen. Die Treiber sollen in Holzschuhen laufen, wer absolut nicht kann, soll Bergschuhe anziehen. Strenge Regeln herrschen, was die Präsenz bei den Umzügen angeht . Jeder muss seine Karte vor dem Umzug knippsen lassen. Wer nicht teilnehmen kann, muss sich entschuldigen. Wer dreimal unentschuldigt fehlt, fliegt. Bierernst ging es freilich nicht zu beim Hörnerstoßen. Die Ehrungen nahm Zunftmeister Prestele humorvoll vor, unterstützt von witzigen Kommentaren der Kühe, Stallhexen und Treiber. Und Prestele übte sich eifrig im Abbusseln des weiblichen Geschlechts - nur einmal war er zu langsam. Mit den Orden des Alemannischen Narrenrings wurden Sabine Riedle, Ulrike Oswald und Michael Riedle ausgezeichnet. Zahlreiche Guggenmusiker, Kuhschwänzler, Lachende Kühe und Stallhexen bekamen für fünf und zehn Jahre Mitgliedschaft eine Kuhglocke oder eine Kuhmaske. Bereits 15 Jahre sind dabei: Margarete Aichele (Zunftrat), Michael Mayer, Michael Riedle, Christian Schäfer und Tanja Würtemberger. Seit 20 Jahren sind Sonja Dieing, Ivonne Hackl und Karina Himmel bei der Lachenden Kuh. Sein 25-jähriges Jubiläum feiert Rudolf Schäfer. Für Nachwuchs warb Zunftmeister Prestele beim Hörnerwetzen. Offen sind die Lachenden Kühe auch für Auswärtige - schon jetzt sind viele aus Diepoldshofen, Friesenhofen und Leutkirch dabei. "Wir sind landauf, landab die billigste Zunft zum Einsteigen oder Reinschnuppern", sagte Prestele. "Die Saison kostet 25 Euro, so billig kann man sonst nicht auf 17 Umzüge fahren".

SZ 05.01.02

Lachende Kuh sucht Dich!

ISNY (sz) - Heute, Samstag, ist Maskenausgabe (Leihmasken) und Laufbändelausgabe in der Zunftstube Lachende Kuh Isny e.V. am Rain von 13 bis 15 Uhr. Gerne nimmt die Narrenzunft Lachende Kuh e.V. auch neue Mitglieder auf unter dem Motto "Komm auch Du zur Lachenden Kuh! Keine 500 Euro fürs Häs und keine Aufnahmegebühr!" Komm vorbei am Samstag, 5. Januar, in der Zunftstube der Narrenzunft Lachende Kuh Isny e.V. in der Rainstrasse gegenüber dem Gymnasium Isny oder ruf uns an unter Telefon 07562/5040 oder im Internet unter www.lachende-kuh.de

SZ 14.11.01

Lachende Kuh kürt den "Mister Isny"

ISNY (sk) - Generalversammlung am 11.11.2001

Neuwahlen des gesamten Zunftrates. Bei der Generalversammlung am 11.11.2001 im Kurhaus in Isny, wurde unter anderem auch der Zunftrat neu gewählt. Zum bestehenden Zunftrat wurden zwei neue Mitglieder gewählt. Als Hexenmeisterin wurde Lydia Kraft gewählt. Die Mehrheit bei der Wahl zum Treibermeister bekam Armin Hackl. Der Zeitungsartikel hierzu folgt noch. Der Webmaster gratuliert.

SZ 29.10.01

BEIM NARRENSCHIESSEN ERFOLGREICH

ISNY - Einen ausgezeichneten 3. Platz unter 26 teilnehmenden Herrenmannschaften belegte beim Narrenschiessen in Lindau die Mannschaft der Narrenzunft "Lachende Kuh" mit Andreas Riedle, Michael Riedle, Andreas Fleisch und Frank Müller. Die Damen belegten unter 20 Mannschaften Rang 9 mit Monika Merz, Sabine Riedle, Daniela Frick und Gabriele Prestele. Mit einem 64-Teiler belegte Daniela Frick unter den 308 Schützen Rang 8.